• 21.04.2020
      18:15 Uhr
      NaturNah: Wildvögel gegen Windräder NDR Fernsehen
       

      Politik und Gesellschaft wollen die Energiewende. Oberstes Ziel ist dabei immer noch der Ausbau der Windkraft. Doch die möglichen Flächen dafür sind rar und hart umkämpft, von Windparkbetreibern, Anwohnern und Naturschützern und der Vogelwelt. Denn vor allem die Brutstätten und Flugrouten von Seeadler, Rotmilan und Kranich bestimmen, wo ein Windrad stehen darf.

      Dienstag, 21.04.20
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Politik und Gesellschaft wollen die Energiewende. Oberstes Ziel ist dabei immer noch der Ausbau der Windkraft. Doch die möglichen Flächen dafür sind rar und hart umkämpft, von Windparkbetreibern, Anwohnern und Naturschützern und der Vogelwelt. Denn vor allem die Brutstätten und Flugrouten von Seeadler, Rotmilan und Kranich bestimmen, wo ein Windrad stehen darf.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Carolin Kock
      Redaktion Christina Walther

      Politik und Gesellschaft wollen die Energiewende. Oberstes Ziel ist dabei immer noch der Ausbau der Windkraft. Doch die möglichen Flächen dafür sind rar und hart umkämpft, von Windparkbetreibern, Anwohnern und Naturschützern und der Vogelwelt. Denn vor allem die Brutstätten und Flugrouten von Seeadler, Rotmilan und Kranich bestimmen, wo ein Windrad stehen darf.

      Auch Stefan Schwill vom NABU MV will Windkraft und Artenschutz in Einklang bingen. Doch er weiß: die Abstandregeln sind veränderbar, oft zieht der Artenschutz den Kürzeren. Windräder werden immer häufiger eine Gefahr für die Vögel, noch bevor sie überhaupt stehen. Denn schon ein neu entdeckter Horst kann den Bau eines Windparks verhindern. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurden in den letzten Jahren 15 Horste zerstört. Ein Zusammenhang mit dem Windparkausbau liegt nahe, lässt sich aber nur schwer nachweisen.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.06.2020