• 13.11.2019
      06:35 Uhr
      Mehr wissen - besser leben Im Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung - ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ | NDR Fernsehen
       

      18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll, das entspricht umgerechnet einer Lkw-Ladung pro Minute! Eine gigantische Verschwendung. Auch wenn manches Obst oder Gemüse nicht mehr perfekt aussehen mag, für den Verzehr sind sie meist noch bestens geeignet. Trotzdem wird vieles davon in die Mülltonne geworfen. Was sind die Gründe für diese Verschwendung? Wer trägt die Schuld daran? Und was kann jeder Einzelne dagegen tun? Sicher ist, alles was nicht im Müll landet, spart auch bares Geld.

      Moderation: Esther Schweins

      Mittwoch, 13.11.19
      06:35 - 07:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll, das entspricht umgerechnet einer Lkw-Ladung pro Minute! Eine gigantische Verschwendung. Auch wenn manches Obst oder Gemüse nicht mehr perfekt aussehen mag, für den Verzehr sind sie meist noch bestens geeignet. Trotzdem wird vieles davon in die Mülltonne geworfen. Was sind die Gründe für diese Verschwendung? Wer trägt die Schuld daran? Und was kann jeder Einzelne dagegen tun? Sicher ist, alles was nicht im Müll landet, spart auch bares Geld.

      Moderation: Esther Schweins

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Jost Nolting
      Moderation Esther Schweins
      Redaktion Meike Neumann
      Annette Plomin

      Die prominente Schauspielerin Esther Schweins steht mitten im Leben, sorgt sich um die Zukunft ihrer Kinder und will nicht mehr wegsehen: In diesem neuen Format fürs NDR Fernsehen bezieht sie in drei Folgen Stellung zu den brennenden Themen der Zeit: Lebensmittelverschwendung, Plastikwahnsinn und Wegwerfmode.

      18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll, das entspricht umgerechnet einer Lkw-Ladung pro Minute! Eine gigantische Verschwendung. Auch wenn manches Obst oder Gemüse nicht mehr perfekt aussehen mag oder bei einem Lebensmittel das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, für den Verzehr sind sie meist noch bestens geeignet. Trotzdem wird vieles davon in die Mülltonne geworfen. Was sind die Gründe für diese Verschwendung? Wer trägt die Schuld daran? Und was kann jeder Einzelne dagegen tun? Sicher ist, alles was nicht im Müll landet, spart auch bares Geld.

      Esther Schweins sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Immer engagiert und mit der klaren Botschaft: "Wir können nicht so weitermachen wie bisher". In Celle türmt sie einen tonnenschweren Brotberg auf, Backwaren vom Vortag, die weggeworfen wurden. Wie reagieren die Menschen darauf?

      Esther Schweins trifft Aktivisten wie Lebensmittelretter Raphael Fellmer: Er betreibt Supermärkte, die ausschließlich abgelaufene Produkte im Sortiment haben. Außerdem ist sie nachts mit einer sogenannten Mülltaucherin unterwegs und muss erstaunt feststellen, wie viele weggeworfene Lebensmittel sich in den Abfallcontainern der Supermärkte befinden. Esther Schweins zeigt konstruktive Lösungswege, die jeder im Alltag beherzigen kann.

      Das neue Wissensformat mit Esther Schweins beschäftigt sich unter anderem mit diesen Themen:

      Das große Aussortieren beim Obst und Gemüse fängt schon beim Landwirt auf dem Feld an. Äpfel müssen gut aussehen, dürfen keine braunen Stellen haben, die Gurke muss makellos in der Farbe und vor allem gerade gewachsen sein. Fast ein Drittel aller Obst- und Gemüsesorten kommen aus diesen Gründen gar nicht erst in den Handel. Was bedeutet das für Landwirte, welchen Einfluss hat das auf den Preis der Lebensmittel? Und trägt daran die berühmte EU-Gurkenverordnung eine Mitschuld? Hintergründe werden in diesem Format erklärt.

      Und auch am Mindeshaltbarkeitsdatum gibt es Kritik: Milch, die schon zwei Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) liegt, kann man sie noch trinken oder besser nicht? Durchschnittlich 75 Kilogramm noch verzehrbare Lebensmittel wirft jeder Deutsche pro Jahr einfach in die Tonne. Einer der Hauptgründe: Das MHD ist abgelaufen. Aber ist das wirklich nötig? Was genau ist das Mindeshaltbarkeitsdatum und wie unterscheidet es sich vom Verbrauchsdatum? Ist das MHD überhaupt noch zeitgemäß oder liegt die Zukunft nicht eher in intelligenten Verpackungen, die anzeigen, ob der Inhalt noch frisch ist oder nicht? "Mehr wissen - besser leben" hat auch hierauf Antworten.

      Weitere Themen sind beispielsweise die richtige Vorratshaltung, optimale Lagerung, das beste Mittel gegen verdorbene Lebensmittel: Profis zeigen in einem Kühllager, mit welchen Tipps und Tricks die Ware möglichst lange frisch bleibt. Denn was im Großen funktioniert, klappt auch vorzüglich im Kühlschrank zu Hause.

      ARD-Themenwoche: Zukunft Bildung
      Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet. Federführer der 14. ARD-Themenwoche ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR).

      WDR-Intendant Tom Buhrow: „Lernen bringt uns nicht nur weiter, es macht auch Spaß und bereichert uns. Die ARD-Themenwoche wird sich der „Zukunft Bildung“ in Radio, Fernsehen und im Digitalen nähern. Wir wollen Menschen vorstellen, die ihr Leben dank Bildung positiv verändert haben. Und wir wollen Menschen wertschätzen, die anderen Begeisterung und Freude am Lernen vermitteln.“

      Geplant sind Beiträge in allen Genres - von bundesweit bis regional, von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie widmen sich vor allem diesen Themen: Bildungsalltag, Diversität, Digitalisierung, politische Blockaden und Bildung im Vergleich.

      Pünktlich zur Themenwoche startet die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem „App-Maker“ machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot „Programmieren mit der Maus“. Die neue Plattform „Schule digital“ bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD. In der Themenwoche ist auch das Publikum gefragt: Bei der Aktion #dankdir können alle „Einfach mal Danke sagen“ und ihren Wegbegleiter*innen und Förderern Wertschätzung entgegenbringen.

      Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ werden online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Ab November bieten dort viele aktuelle Beiträge einen breiten Zugang zu den digitalen Angeboten der Themenwoche rund um Bildungsalltag, Diversität oder Digitalisierung.

      Alle Landesrundfunkanstalten der ARD rufen ihre Nutzer*innen dazu auf, sich über die sozialen Netzwerke an der Diskussion rund um das Thema Bildung zu beteiligen. Unter den Hashtags #ZukunftBildung und #ARDThemenwoche können sie sich austauschen. Zudem bietet der Twitterkanal @ARDThemenwoche Informationen rund um die ARD-Themenwoche 2019. Das Teletext-Angebot des Ersten unterstützt die Themenwoche mit einem Informationspaket ab Videotextseite 800.

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