• 14.07.2019
      18:00 Uhr
      Rund um den Michel Hamburgs Süden | NDR Fernsehen
       

      So bunt ist Hamburgs Süden: "Rund um den Michel" taucht ein in diese vielfältige Region, die nur wenige Minuten Fahrt mit der S-Bahn von der Innenstadt entfernt liegt. Die Themen:

      • Die Biergarten-Geschwister
      • Hohendeicher See genannt Oortkatensee
      • Harburger Berge
      • Interview mit Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister
      • In den Vier-und Marschlanden
      • Das electrum: Harburgs Museumskleinod
      • Urban Home Hotel
      • Hausbootverleih
      • Airport Fischbek
      • Hafenoptiker

      Sonntag, 14.07.19
      18:00 - 18:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      So bunt ist Hamburgs Süden: "Rund um den Michel" taucht ein in diese vielfältige Region, die nur wenige Minuten Fahrt mit der S-Bahn von der Innenstadt entfernt liegt. Die Themen:

      • Die Biergarten-Geschwister
      • Hohendeicher See genannt Oortkatensee
      • Harburger Berge
      • Interview mit Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister
      • In den Vier-und Marschlanden
      • Das electrum: Harburgs Museumskleinod
      • Urban Home Hotel
      • Hausbootverleih
      • Airport Fischbek
      • Hafenoptiker

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Edgar Rygol
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Redaktionelle Leitung Sabine Rossbach
      Redaktion Susanne Dobke

      So bunt ist Hamburgs Süden: "Rund um den Michel" taucht ein in diese vielfältige Region, die nur wenige Minuten Fahrt mit der S-Bahn von der Innenstadt entfernt liegt.

      • Die Biergarten-Geschwister

      In Wilhelmsburg gibt es zwei Biergärten: Willi Villa und Zum Anleger, die beide von Besitzerin Sofija betrieben werden. So unterschiedlich die Namen, so unterschiedlich das Ambiente. Die Willi Villa ist klein und hip, der Traditionsbetrieb Zum Anleger ist eher ruhig gelegen, bietet aber massig Platz. Verbunden sind die beiden Locations auch durchs Wasser. Gäste können zwischen ihnen hin und her paddeln.

      • Hohendeicher See genannt Oortkatensee

      Der offizielle Name für den Oortkatensee ist Hohendeicher See. Aber die Heimischen haben ihn einfach nach einem Ortsteil von Ochsenwerder benannt. Ein Baggersee und ein Biotop für Fische und Wasserschildkröten. Surfer, Taucher, Schwimmer, Paddler finden hier gute Bedingungen. Vielfältig sind die Erholungsmöglichkeiten, egal ob sportlich im Wasser, genussvoll am Strand mit Currywurst und Pommes oder ganz abgeschieden in einer paradiesischen Siedlung aus Pfahlbauten. Letztere trotzt sogar winterlichen Sturmfluten, denn der Oortkatensee liegt nur einen Steinwurf von der Elbe entfernt.

      • Harburger Berge

      In den Harburger Bergen findet man Erholung und Möglichkeiten für körperliche Aktivitäten an der frischen Luft. Eine Tour mit dem Mountainbike, eine Wanderung und sogar ein Skigebiet. Der höchste natürliche Punkt Hamburgs liegt in einem Naturschutzgebiet. Wenn man ihn gefunden hat, wird man mit einem Eintrag ins Gipfelbuch belohnt. Beim Hüttenzauber in der Kärntner Hütte kann man sich danach bei Kaiserschmarrn und Leberkäse ausruhen.

      • Interview mit Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister

      Im Interview mit dem Bootsbaumeister Gorch von Blomberg erfährt Julia-Niharika Sen mehr über die Geschichte des Harburger Binnenhafens. Der König von Hannover ließ ihn nach Vorbild der Londoner Docklands bauen. Harburg war einst auch der wichtigste Standort für den Umschlag von Pflanzenölen in ganz Europa. Heutzutage wird der fast vergessene Hafen wiederbelebt, dort finden interessante Veranstaltungen statt.

      • In den Vier-und Marschlanden

      Östlich der Elbe befinden sich Apfelbäume, Gemüseanbau, Blumen- und Viehzucht, Ackerbau. Alles auf 132 Quadratkilometern: Die Vier- und Marschlande sind nicht so bekannt wie das Alte Land. "Rund um den Michel" will sie genauer kennenlernen und macht eine Tour zu einem Mitmachgarten, einem Zuchtbetrieb für Bullen und einer Blumenzucht. Alle vorgestellten Betriebe kann man bei der Aktion Leben auf dem Lande am 20. und 21. Juli auch besichtigen.

      • Das electrum: Harburgs Museumskleinod

      Das electrum ist ein Paradies für Fans von Museen und liegt ein wenig versteckt in Harburg. Im Museum für Elektrizität werden über 1.000 Exponate ausgestellt, elektrische Geräte aus rund 130 Jahren. Schon seit den 1970er-Jahren führt Manfred Matschke das Museum und kennt wohl jeden Draht, der hier verlegt wurde. Manche Dinge sind skurril wie beispielsweise eine "Juke-Box" aus dem 19. Jahrhundert. Ganze 45 Sekunden spielten die Stücke. Oder der Urvater der Videospiele: TelePing-Pong. Anfassen und ausprobieren ist im electrum an sehr vielen Stellen ausdrücklich erwünscht.

      • Urban Home Hotel

      Marina und Martina Noori wollen in ihrem Urban Home Hotel in Wilhelmsburg Gäste empfangen, die gerne reisen wie sie selber und offene Augen für Neues haben, in diesem Fall das bunte und quirlige Wilhelmsburg.

      • Hausbootverleih

      Harburg und Wilhelmsburg sind durchzogen von Kanälen und Elbarmen und entfalten vom Wasser aus einen ganz besonderen Charme: An den Ufern wechseln sich Industrie und Natur mit unzähligen kleinen Häfen ab. Michael Oehmcke und Jan Sailer würden diese Perspektive gern mehr Menschen ermöglichen und Boote vermieten, am liebsten selbst entworfene Hausboote. Dafür braucht man allerdings eine Hafenfläche, und die ist rar in Hamburg. Am Neuländer Hauptdeich in Harburg sind sie 2018 fündig geworden.

      • Airport Fischbek

      Die Fischbeker Heide ist ein beliebtes Revier für Wanderer und Spaziergänger und die Heimat des Segelflug-Clubs Fischbek. An den Wochenenden im Sommer starten nahezu im Minutentakt die Segelflieger von einer Wiese in die Luft. Eine Winde zieht sie die ersten 350 Meter in die Höhe, dann gleiten die Segelflieger lautlos am Himmel über Hamburgs Süden. Schaulustige dürfen manchmal mitfliegen, für Gäste kosten die ersten zehn Flugminuten 35 Euro.

      • Hafenoptiker

      Karsten Brücher hat sich eine eigene kleine Brillenmanufaktur in einem alten Bauwagen im Harburger Binnenhafen aufgebaut. Als Hafenoptiker repariert er alte Brillen und stellt auch eigene neue Modelle her. Sein Ziel: Der in Asien billig produzierten Massenware will er norddeutsche Handarbeit entgegensetzen.

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