• 14.07.2019
      15:30 Uhr
      Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele (28) Die Suppenküche von Bad Doberan | NDR Fernsehen
       

      Gastfreundschaft und Nächstenliebe, darum geht es diesmal in der "Klosterküche". Annette Behnken besucht den Treffpunkt Suppenküche. Die Bad Doberaner Münstergemeinde betreibt ihn in ihrem malerisch gelegenen Gemeindehaus. Gemeinsam mit Köchin Manja Stollin muss Pastorin Annette Behnken dafür sorgen, dass die bis zu 100 Gäste, die täglich hier vorbeikommen, satt werden. Gekocht wird aus den Zutaten, die am Tag selbst angeliefert werden. Ein Teil der Zutaten kommt aus dem Garten der Suppenküche, der Rest von der Doberaner Tafel.

      Sonntag, 14.07.19
      15:30 - 16:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Gastfreundschaft und Nächstenliebe, darum geht es diesmal in der "Klosterküche". Annette Behnken besucht den Treffpunkt Suppenküche. Die Bad Doberaner Münstergemeinde betreibt ihn in ihrem malerisch gelegenen Gemeindehaus. Gemeinsam mit Köchin Manja Stollin muss Pastorin Annette Behnken dafür sorgen, dass die bis zu 100 Gäste, die täglich hier vorbeikommen, satt werden. Gekocht wird aus den Zutaten, die am Tag selbst angeliefert werden. Ein Teil der Zutaten kommt aus dem Garten der Suppenküche, der Rest von der Doberaner Tafel.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Cornelius Kob
      Produktion Katja Theile
      Autor Andreas Herzig
      Jan Dieckmann
      Moderation Annette Behnken
      Kamera Elke Nerling
      Redaktionelle Leitung Anja Würzberg
      Sonstige Mitwirkung Martin Wolf

      Auf den ersten Blick erinnert nicht viel an die Ordensmänner, die früher im Zisterzienserkloster im mecklenburgischen Bad Doberan lebten. Doch dieser Eindruck täuscht. Die Menschen, denen Annette Behnken auf dem Gelände des ehemaligen Klosters begegnet, möchten genauso gastfreundlich sein wie die Mönche früher auch.

      Gastfreundschaft und Nächstenliebe, darum geht es diesmal in der "Klosterküche". Annette Behnken besucht den Treffpunkt Suppenküche. Die Bad Doberaner Münstergemeinde betreibt ihn in ihrem malerisch gelegenen Gemeindehaus. Gemeinsam mit Köchin Manja Stollin und zahlreichen Helfern muss Pastorin Annette Behnken diesmal dafür sorgen, dass die bis zu 100 Gäste, die täglich hier vorbeikommen, satt werden. Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Moderatorin: gekocht wird aus den Zutaten, die am Tag selbst angeliefert werden. Ein Teil der Zutaten kommt aus dem Garten der Suppenküche, der Rest von der Doberaner Tafel. Ein spontanes Überraschungsmenü wird es geben. Ob es wohl schmeckt und alle satt werden?

      Doch bevor es losgeht, besucht Annette Behnken erst einmal die Klosterkirche, das imposante weithin sichtbare Bad Doberaner Münster, die berühmte "Perle der Backsteingotik". Jeden Morgen vor Dienstantritt versammeln sich hier die Mitarbeitenden der Gemeinde im alten Chorgestühl zur Mette, der feierlichen Morgenandacht mit Wechselgesang in der Tradition der geistlichen Stundengebete. "Für diese Gesänge wurde die Kirche gebaut. So versuchen wir, auch auf geistlicher Ebene an die klösterliche Vergangenheit anzuknüpfen", erzählt Pastor Albrecht Jax.

      Vor zwölf Jahren hat Pastor Jax die Doberaner Suppenküche ins Leben gerufen, gemeinsam mit der Theologin Barbara Niehaus, die das Projekt seitdem ehrenamtlich leitet. Während sie mit den anderen Helfern das Mittagessen für diesen Tag vorbereitet, erfährt Annette Behnken, was diesen Ort so besonders macht: "Das Essen bei uns ist kostenlos und bedingungslos. Jeder ist willkommen. Wir kontrollieren nicht, ob jemand bedürftig ist. Darum begegnen sich hier Menschen, die sonst kaum Kontakt miteinander hätten", sagt Barbara Niehaus.

      Und tatsächlich: Es ist ein gemischtes Völkchen, das sich ab elf Uhr in den gemütlichen Räumen der Suppenküche einfindet. Berufstätige und Arbeitslose, Alte und Junge, Zugewanderte und Alteingesessene. Auf den Tischen stehen Brot und Kuchen. Zwei Gerichte gibt es zur Auswahl. "Das ist wichtig. Wer die Wahl hat, kann auch mal Nein sagen. Und wer Nein sagen kann, der behält seine Würde", meint Barbara Niehaus. Dazu gehört auch, dass jeder am Platz bedient wird. Keiner soll sich als Bittsteller fühlen.

      Gegen 14 Uhr leeren sich die Tische. Die letzten Besucher verlassen satt und zufrieden den Speiseraum. Und auf die fleißigen Helfer wartet eine Belohnung: ein leckeres Klostermenü unter freiem Himmel im Garten des Gemeindeshauses.

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