• 27.03.2019
      01:30 Uhr
      Tietjen und Bommes Talk aus Hannover | NDR Fernsehen
       

      Bettina Tietjen und Alexander Bommes begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste:

      • Verona Pooth, Unternehmerin und Moderatorin
      • Eva Mattes, Schauspielerin
      • Sasha, Sänger
      • Abdelkarim, Comedian
      • Gerrit und Frederik Braun, Betreiber Miniatur Wunderland Hamburg
      • Moritz Fürste, ehemaliger Hockeyspieler
      • Franca Parianen, Neurowissenschaftlerin
      • Carmela Röhr, Au-pair-Oma

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 27.03.19
      01:30 - 03:45 Uhr (135 Min.)
      135 Min.

      Bettina Tietjen und Alexander Bommes begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste:

      • Verona Pooth, Unternehmerin und Moderatorin
      • Eva Mattes, Schauspielerin
      • Sasha, Sänger
      • Abdelkarim, Comedian
      • Gerrit und Frederik Braun, Betreiber Miniatur Wunderland Hamburg
      • Moritz Fürste, ehemaliger Hockeyspieler
      • Franca Parianen, Neurowissenschaftlerin
      • Carmela Röhr, Au-pair-Oma

       
      • Verona Pooth, Unternehmerin und Moderatorin

      Obwohl sie ein Medienphänomen aus der Instagram-Vorzeit ist, hat Verona Pooth einen Bekanntheitsgrad, von dem viele Influencer heute nur träumen können. Eines ihrer vielen Talente ist es, die Gunst der Stunde zu nutzen und eine vermeintliche Schwäche zum Markenzeichen zu machen: So landet sie, obwohl sie nicht singen kann, mit "Ritmo de la Noche" einen Megahit. Die Ehe mit Poptitan Dieter Bohlen ist zwar megakurz, macht sie aber megabekannt. Prompt ergattert sie trotz Grammatikschwäche einen Moderatorenjob und wird zur Werbeikone. Virtuos beherrscht sie das Spiel mit ihrem Image. Die enge Verbindung mit Ehemann Franjo und ihren Söhnen hat sie auch Krisen bewältigen lassen. Gerade erscheint ihre Biografie mit ihrem Lebensprinzip als Titel: "Nimm dir alles, gib viel".

      • Eva Mattes, Schauspielerin

      Seit ihrem zwölften Lebensjahr steht die Schauspielerin Eva Mattes vor der Kamera und ist von der Bühne und aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Seit 1966 hat die Österreicherin, die in Tegernsee geboren wurde, in etwa 200 Kino- und Fernsehfilmen und Theaterinszenierungen mitgewirkt und etwa 100 Hörbüchern ihre Stimme verliehen. Als junges Mädchen synchronisierte sie die Stimme der Kindheitsheldin Pippi Langstrumpf für die Kinoverfilmung. Am St. Pauli Theater in Hamburg ist sie nun in dem Mutter-Tochter- Drama "Lasst mich in Ruhe!" zu sehen. Eva Mattes spielt eine Mutter, die als Friseurin und Putzfrau versucht, sich und ihre rebellische Tochter Charlotte (Edda Wiersch) durchzubringen. Sie lernt einen Mann kennen und lässt sich von ihm überreden, ihrer Tochter Ritalinpillen verschreiben zu lassen. Alles scheint auf einmal einfach, doch dann kommt es ganz anders. Premiere ist am 5. April.

      • Sasha, Sänger

      Besondere Augenblicke hat der 47-Jährige seit seinem Durchbruch 1998 wirklich genug erlebt! Mit "If You Believe" und vielen weiteren Superhits erobert Sasha aus Soest sowohl die Charts, als auch diverse "Bravo"-Cover und unzählige Herzen. "Jeder Augenblick mit dir ist wie ein Polaroid. Er brennt sich ein in meinem Kopf für alle Zeit" heißt es in seinem neuen Song. Und obwohl er eigentlich kein großer Fan von Fotos ist, gibt das kleine Familienglück zu dritt auf jeden Fall genug Stoff für jede Menge Polaroids. Seit vier Monaten sind Sasha und seine Frau Julia Eltern eines kleinen Sohnes. "Das Klischee bestätigt sich: Es ist alles anders und unglaublich schön", sagt der frisch gebackene Vater und leidenschaftliche LEGO®-Spieler.

      • Abdelkarim, Comedian

      Aufgewachsen ist er als Sohn marokkanischer Einwanderer in Bielefeld, zwischen "Getto und Germanen". Abdelkarim spielt in seinem Comedy-Programm "Staatsfreund Nr. 1" hemmungslos mit kulturellen Klischees und Vorurteilen. Er, der behauptet bisher keinen deutschen Pass zu haben, weil der 300 Euro kostet, verreist nie: "Den Rest der Welt kann ich mir auch nach der Abschiebung anschauen." Diese Art Humor macht ihn zum Dauergast in TV-Formaten wie "Die Anstalt" und der "heuteshow". 2018 wurde sein Politiker-Check zur Bundestagswahl "Endlich Klartext" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet in der Kategorie "Beste Information"! Und in diesem Jahr betritt er mit der "Comedy Cuisine" bei ONE schon wieder Fernsehneuland, und das obwohl er gar nicht kochen kann. Essen dagegen schon. Er isst alles, sagt er, außer Schweineschulter!

      • Gerrit und Frederik Braun, Betreiber Miniatur Wunderland Hamburg

      Ihr Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt ist die beliebteste Attraktion in Deutschland. Noch vor Schloss Neuschwanstein und dem Kölner Dom haben es ausländische Touristen auf Platz eins gewählt. Über eine Million Besucherinnen und Besucher kommen pro Jahr, um die Welt im Kleinen zu bestaunen. Eine grandiose Erfolgsgeschichte, ausgedacht und umgesetzt von den Zwillingsbrüdern, die schon früh ein Faible für Superlative hatten: Unbedingt wollen sie die größte Sammlung von "Mickey Mouse"-Heften der Welt besitzen und kaufen 10.000 Hefte auf Flohmärkten zusammen. Ihre Spielleidenschaft haben sie zum Beruf gemacht: Das Miniatur Wunderland ist viel mehr als die größte Modelleisenbahn der Welt: Auf 1.500 Quadratmetern Fläche fahren zwar viele Züge, aber auch Lkw, Schiffe und sogar Flugzeuge heben ab. 263.000 Figuren bevölkern die Fläche. Es gibt einen Nachbau der Elbphilharmonie, von Las Vegas und Venedig. Aktuell entsteht Monaco, natürlich mit Formel-1-Strecke und Fürstenpalast.

      • Moritz Fürste, ehemaliger Hockeyspieler

      Er hat im Hockeysport alles erreicht, was möglich ist: olympisches Gold, Weltmeister, Europameister, Welthockeyspieler. Trophäen müsste es also bei ihm ohne Ende geben, doch nur seine drei olympischen Auszeichnungen haben zu Hause einen Platz gefunden. Wo der Rest geblieben ist? "Keine Ahnung", sagt er. Der Hockeyfürst lebt eben nur im "Hier und Jetzt", gibt in der entscheidenden Sekunde immer alles. "Just-In-Time" nennt er diese Strategie. Als Profihockeyspieler ist er ständig mit der Frage Sieg oder Niederlage konfrontiert: "Ich bin kein guter Verlierer, aber ein respektvoller." Vier Saisons hat der Hamburger in Indien gespielt, einem Land, in dem der Hockeysport eine viel größere Bedeutung hat als in Deutschland, mit Tausenden Fans in den Stadien und Primetime-Übertragungen im Fernsehen. Dass Hockey in Deutschland eine ähnliche Anerkennung findet, hat Moritz Fürste sich zur Lebensaufgabe gemacht, auch nach dem Ende seiner aktiven Sportlerkarriere vor wenigen Monaten.

      • Franca Parianen, Neurowissenschaftlerin

      "In der menschlichen Interaktion des Spiels kommen sehr umfangreiche Emotionen zusammen", sagt die auf Gefühle spezialisierte Hirnforscherin Franca Parianen. Was passiert im Kopf, wenn man beim Spielen Stolz, aber auch Schadenfreude, Angst oder Scham empfindet? In jedem Fall gerät das Gehirn ordentlich ins Rotieren. "Gerade deswegen ist Spielen für Kinder und für Erwachsene gut", sagt die Neurowissenschaftlerin. Durch Spielen lernt man Empathie und soziale Fähigkeiten wie Vertrauen, Kooperation und Teamgeist. Und diese sozialen Kenntnisse braucht man, um im Leben überhaupt zurechtzukommen. "Ein Mensch zu sein, ist einem Onlinespiel nicht unähnlich. Geboren werden ist umsonst, aber wenn man wirklich mitspielen will, muss man 18 Jahre in Addons investieren." Der Mensch ist das einzige Lebewesen der Welt, das zum Leben eine Anleitung braucht, sagt die 30-jährige Wissenschaftlerin, die auch als Science-Slammerin Wissen und Witz vereint.

      • Carmela Röhr, Au-pair-Oma

      Von Handorf in Niedersachsen in die weite Welt: Carmela Röhr war damals 61 und fühlte sich für den wohlverdienten Ruhestand viel zu jung. Von Abenteuerlust gepackt, meldete sie sich bei einer Vermittlungsagentur für Leihomas an. Dort suchen Familien aus aller Welt Betreuerinnen für ihre Kinder. Aber eben keine jungen Mädchen, sondern erfahrene Frauen über 50. Nach wenigen Tagen kam die erste Anfrage: Eine Familie aus China meldete sich. Ohne zu zögern macht Carmela Röhr sich auf den Weg ins 8.000 Kilometer entfernte Hangzhou. Drei Monate arbeitete sie dort, lernte Land und Leute kennen, nicht als Touristin, sondern als Familienmitglied auf Zeit. Sie verständigte sich mit Händen und Füßen, lernte viel über den chinesischen Alltag und die Vorstellungen von der dortigen Kindererziehung. Ein bisschen Mut gehört dazu. Inzwischen war Carmela Röhr auch schon bei Familien

      in Südafrika und den USA und ist ihnen bis heute eng verbunden.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 27.03.19
      01:30 - 03:45 Uhr (135 Min.)
      135 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.08.2019