• 21.03.2019
      20:15 Uhr
      mareTV Israel - Land der drei Meere | NDR Fernsehen
       

      In Israel ist es nie weit bis zu einem Meer. Das kleine Land hat 275 Kilometer Mittelmeerküste. Ganz im Süden gibt es einen Zugang zum Roten Meer mit seiner tropischen Artenvielfalt, wilden Delfinen und Korallenriffs. Und im Osten, an der Grenze zu Jordanien, wird der jüdische Staat vom Toten Meer flankiert, einem riesigen Salzsee 428 Meter unter dem Meeresspiegel. MareTV dokumentiert das Leben in dieser faszinierenden Landschaft, erzählt Geschichten von den Menschen, die dort leben.

      Donnerstag, 21.03.19
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      In Israel ist es nie weit bis zu einem Meer. Das kleine Land hat 275 Kilometer Mittelmeerküste. Ganz im Süden gibt es einen Zugang zum Roten Meer mit seiner tropischen Artenvielfalt, wilden Delfinen und Korallenriffs. Und im Osten, an der Grenze zu Jordanien, wird der jüdische Staat vom Toten Meer flankiert, einem riesigen Salzsee 428 Meter unter dem Meeresspiegel. MareTV dokumentiert das Leben in dieser faszinierenden Landschaft, erzählt Geschichten von den Menschen, die dort leben.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Tim Carlberg
      Autor Till Lehmann
      Redaktionelle Leitung Ralf Quibeldey

      In Israel ist es nie weit bis zu einem Meer. Das kleine Land hat 275 Kilometer Mittelmeerküste. Ganz im Süden gibt es einen Zugang zum Roten Meer mit seiner tropischen Artenvielfalt, wilden Delfinen und Korallenriffs. Und im Osten, an der Grenze zu Jordanien, wird der jüdische Staat vom Toten Meer flankiert, einem riesigen Salzsee 428 Meter unter dem Meeresspiegel. "mareTV" dokumentiert das Leben in dieser faszinierenden Landschaft, erzählt Geschichten von den Menschen, die dort leben.

      David Akalai hisst jeden Tag die rote Warnflagge an seinem Strandabschnitt. Er ist Rettungsschwimmer am Toten Meer. Ein wichtiger Job, denn ein Bad im Toten Meer kann selbst bei schönstem Wetter tödlich sein. Rund 30 Menschen kommen hier pro Jahr ums Leben. Nicht etwa weil sie ertrinken, sondern weil sie, irritiert vom ungewöhnlichen Auftrieb, das hochkonzentrierte Salzwasser schlucken. Schon die kleinste Menge davon kann innerhalb von Minuten zu Multiorganversagen führen.

      Im Kibbuz En Gedi hat die Gärtnerin Anat Ras über Jahrzehnte hinweg ein botanisches Meisterwerk geschaffen. Zwischen der unwirtlichen Wüste und dem Toten Meer verwandelte sie die genossenschaftliche Siedlung in einen Garten Eden. Ständig muss Süßwasser aus einer unterirdischen Quelle auf den Fels hoch gepumpt werden. Und die mittlerweile über 70-jährige Anat muss jeden Morgen fast 400 Beregnungsanlagen in Schwung bringen.

      Artyom Levitt rettet Korallen. In Eilat am Roten Meer im tropischen Süden Israels betreut er eine Pflegestation für Exemplare, die ihm von Umweltschutzorganisationen oder vom Zoll gebracht werden. Immer wieder versuchen überambitionierte Aquarianer und Hobbytaucher, die bunten Korallen abzuschneiden und in Bottichen oder Tüten mit nach Hause zu nehmen. Das ist verboten. Bei Artyom werden die Wasserlebewesen wieder aufgepäppelt und dann in einem Riff ausgewildert.

      Tel Aviv nennt sich die "Welthauptstadt der Hunde". Auf 17 Einwohner kommt hier ein registrierter Hund. Rekord. Ariel Rodstein hat die Hundevernarrtheit der Israelis zu seinem Job gemacht: Er ist Dogwalker, professioneller Gassi-Geher. In seinem Fall Gassi-Fahrer. Denn Ariel ist der Einzige, der sich traut, mit bis zu sieben großen Hunden am Fahrrad quer durch Tel Aviv zu radeln.

      Burhan Guti ist arabischer Israeli und Kapitän eines kleinen Fischerbootes, mit dem er und zwei Freunde am Strand von Jaffa an der Mittelmeerküste Fischschwärmen nachjagen. Die israelische Küstenfischerei ist in arabischer Hand. Kein einfaches Geschäft: Sie dürfen nicht weit rausfahren, das Seegebiet ist abgesperrt, Patrouillenboote fahren Streife. Israels Konflikte sind auch für die arabischen Fischer ein ganz konkretes tägliches Problem.

      Dani Tzvi hat freitags immer extrem viel Stress. Er betreibt einen Hummus-Laden mitten in der Altstadt von Jaffa. Und am Freitag, dem Tag vor Sabbat, gehen bis zu 500 Portionen Hummus über seinen Tresen. Der Brei aus Kichererbsen und Sesampaste ist der wichtigste Imbiss für die Menschen im Nahen Osten. Feinstes Fast Food: Die Verweildauer in Danis Laden beträgt nie länger als 15 Minuten. Juden und Araber geben sich bei ihm die Klinke in die Hand. Beim nahrhaften Hummus sind sich alle einig: schmeckt, macht lange satt, ist preiswert und gesund.

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      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
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