• 19.03.2019
      23:30 Uhr
      Weltbilder Moderation: Julia-Niharika Sen | NDR Fernsehen
       

      Themen:

      • China: Gesichtserkennung in der Schule; Autor: Mario Schmidt
      • Syrien: Letzte IS-Enklave kurz vor dem Fall?; Autor: Daniel Hechler
      • Indien: Besuch beim Dalai Lama; Autorin: Sibylle Licht
      • Italien: "Hotel House" für Flüchtlinge; Autorin: Ellen Trapp
      • Schweden: Leben mit dem Wolf; Autor: Christian Stichler

      Moderation: Julia Niharika-Sen

      Dienstag, 19.03.19
      23:30 - 00:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • China: Gesichtserkennung in der Schule; Autor: Mario Schmidt
      • Syrien: Letzte IS-Enklave kurz vor dem Fall?; Autor: Daniel Hechler
      • Indien: Besuch beim Dalai Lama; Autorin: Sibylle Licht
      • Italien: "Hotel House" für Flüchtlinge; Autorin: Ellen Trapp
      • Schweden: Leben mit dem Wolf; Autor: Christian Stichler

      Moderation: Julia Niharika-Sen

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Stefanie Röhrig
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Redaktionelle Leitung Clas Oliver Richter
      Redaktion Nicole Bölhoff
      Christiane Justus
      • China: Gesichtserkennung in der Schule

      Eine Schule in der Millionenmetropole Hangzhou hat überall im Gebäude Kameras mit Gesichtserkennung anbringen lassen. Und darüber läuft fast alles: Die Schüler bezahlen mit ihrem Gesicht in der Kantine und gleichzeitig werden die Essgewohnheiten kontrolliert. Eine Bücherei-Karte gibt es längst nicht mehr, auch die Bücher werden automatisch via Gesichtserkennung ausgeliehen. Im angegliederten Internat wird via Gesichtserkennung automatisch geprüft, ob abends alle im Zimmer sind. Die Schule sieht sich als Vorreiter eines Smart-Campus’ und als Beispiel, wie künstliche Intelligenz an Schulen eingesetzt werden kann. Ursprünglich hatte die Schule auch Kameras in den Klassenräumen installieren lassen, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu kontrollieren. Aber das ging selbst einigen Eltern in China zu weit: Die Kameras müssen - zumindest vorübergehend - abgeschaltet werden.

      • Syrien: Letzte IS-Enklave kurz vor dem Fall?

      Die Djihadisten kämpfen erbittert, aber die letzte Bastion des sogenannten Islamischen Staates in Baghus an der Grenze zum Irak scheint kurz vor dem Fall zu sein. Allein in der vergangenen Woche haben sich laut der Kurdenmiliz SDF 3.000 IS-Anhänger ergeben. Seit Beginn der Belagerung sollen es bereits 60.000 gewesen sein. Die Führungsriege des IS soll abgetaucht sein im Irak und in Syrien. Was folgt nach dem Sieg der von den Amerikanern unterstützen Kurden über den IS im Osten? Ein Ende des vielschichtigen Syrien-Krieges ist mitnichten abzusehen: Im Norden Syriens eskaliert die Gewalt rund um die Stadt Idlib zwischen Rebellen und den von Russland unterstützten Truppen Assads.

      • Indien: Besuch beim Dalai Lama

      Dharamsala ist ein kleiner Ort im Norden Indiens: viele Tempel, enge Gassen, überfüllt von Touristen aus aller Welt. Hier residiert der Dalai Lama. Vor genau 60 Jahren flüchtete das religiöse Oberhaupt der Tibeter vor den chinesischen Besatzern hierher und seitdem ist hier auch der Sitz der tibetischen Exilregierung. Little Lhasa wird der Ort Dharamsala genannt, weil hier so viele Exil-Tibeter leben. Im Interview mit Weltbilder-Korrespondentin Sybille Licht spricht der Dalai Lama von der friedlichen Rückkehr nach Tibet: Eine Rückkehr sei möglich, aber unter der Bedingung, dass China weitreichende Autonomie gewähre. Der Schlüssel zum Erhalt der tibetischen Kultur sei derweil die Bildung. Und so werden im tibetischen Schulzentrum schon die Jüngsten in den tibetischen Traditionen unterrichtet: Yoga und Meditation. Die etwas Älteren erlernen die tibetische Philosophie und Debattenkultur.

      • Italien: "Hotel House" für Flüchtlinge

      Das "Hotel House" in Porto Recanati ist ein riesiger Appartement-Komplex, 17 Stockwerke, 480 Wohnungen, toll gelegen mit Blick auf die Adriaküste. Ursprünglich sollten sich hier mal Touristen einquartieren, aber als die ausblieben, zogen in den 1990er-Jahren Flüchtlinge ein. Einige kauften sich Appartements, aber das Haus ist mittlerweile völlig heruntergekommen. Schlagzeilen über Drogendealer und Prostituierte machten die Runde - eine rechtsfreie Parallelwelt mitten in Italien. Der italienische Innenminister Salvini von der rechtsnatioanlen LEGA, wollte es kürzlich komplett abreißen lassen, aber das geht nicht wegen der Eigentumsverhältnisse. Jetzt packen die Einwohner mit an, legen Geld für einen Hausmeister zusammen und einige wünschen sich schon, dass das "Hotel House" bald schon ein Vorzeigeprojekt für gelungene Integration wird.

      Die Weltbilder blicken Woche für Woche bis zum Horizont und weiter. Sie erzählen die wichtigen Geschichten aus dem Ausland: bildstark und informativ. Julia-Niharika Sen zeigt zusammen mit den ARD-Korrespondenten weltweit den Alltag der Menschen im nahen und fernen Ausland: in packenden Reportagen, spannenden Geschichten und berührenden Porträts.

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      Dienstag, 19.03.19
      23:30 - 00:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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