• 18.10.2021
      01:55 Uhr
      Rund um den Michel Hamburg genießen | NDR Fernsehen
       

      Das Wetter im Herbst ist ungemütlich und die Aussichten sind in vielerlei Hinsicht nicht gerade rosig. "Rund um den Michel" startet ein Verwöhnprogramm und zeigt, wie man Hamburg mit allen Sinnen genießen kann.

      • Der Herr der Genüsse
      • Die Regenschirmfamilie
      • Im Reich der Fische
      • Übernachten auf dem Wasser
      • Interview mit Julie Kowollik
      • Schöne Aussichten
      • Töpfern in der eigenen Wohnung
      • Der kochende Förster aus Bergedorf
      • Die Kemm'schen Kuchen
      • Auf dem Hausboot arbeiten

      Nacht von Sonntag auf Montag, 18.10.21
      01:55 - 02:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Das Wetter im Herbst ist ungemütlich und die Aussichten sind in vielerlei Hinsicht nicht gerade rosig. "Rund um den Michel" startet ein Verwöhnprogramm und zeigt, wie man Hamburg mit allen Sinnen genießen kann.

      • Der Herr der Genüsse
      • Die Regenschirmfamilie
      • Im Reich der Fische
      • Übernachten auf dem Wasser
      • Interview mit Julie Kowollik
      • Schöne Aussichten
      • Töpfern in der eigenen Wohnung
      • Der kochende Förster aus Bergedorf
      • Die Kemm'schen Kuchen
      • Auf dem Hausboot arbeiten

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Sabine Rossbach
      Redaktion Susanne Dobke
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Produktion Andy Kaminski

      Das Wetter im Herbst ist ungemütlich und die Aussichten sind in vielerlei Hinsicht nicht gerade rosig. "Rund um den Michel" startet ein Verwöhnprogramm und zeigt, wie man Hamburg mit allen Sinnen genießen kann.

      • Der Herr der Genüsse

      Der Kommunikationsdesigner Jan Schawe wollte nicht mehr schöne Verpackungen entwerfen, sondern sich auf deren Inhalte konzentrieren. In seinem Geschäft Mutterland am Hamburger Hauptbahnhof bietet er seit einigen Jahren Feinkostprodukte von kleinen regionalen Manufakturen an. Ihm ist es wichtig, Genuss mit Nachhaltigkeit und Regionaliät zu vereinen. Inzwischen hat er sogar einen legendären Hamburger Genusstempel wieder zum Leben erweckt: Deutschlands älteste Austernstube.

      • Die Regenschirmfamilie

      Meike Vertein und ihre Mutter Carola lieben den Regen. Denn seit 1876 lebt ihre Familie quasi vom Hamburger Schietwetter. In ihrem Geschäft in der Innenstadt dreht sich alles um Regenschirme: mehr als 3000 Exemplare in allen Formen, Farben und Größen. Meikes Großvater war noch Schirmmachermeister, doch die Innung wurde 1999 abgeschafft. Inzwischen sind Meike und Carola die Einzigen in Hamburg, die noch Schirme reparieren und die Letzten in Norddeutschland, die Schirme noch von Hand herstellen.

      • Im Reich der Fische

      Bettina Veldhoen hat mit ihrer Familie das Fischfeinkosthaus in Hamburg-Sasel im Jahr 1985 übernommen, das seit 1932 existiert. Im Angebot sind zum Beispiel Reibekuchen mit Räucherlachs oder Frikadellen aus Flusskrebsen, Avocado und Ingwer, alles handgemacht. Viele Rezepte stammen noch von Bettinas Ehemann Klaus Veldhoen, der vor ein paar Jahren verstorben ist. Ans Aufhören hat Bettina aber nie gedacht, denn sie liebt einfach den Umgang mit frischem Fisch. Sohn Sascha brät den Fisch sogar komplett fertig für die Kundschaft. Ein Blick hinter die Kulissen des Fisch-Gourmettempels im Hamburger Norden.

      • Übernachten auf dem Wasser

      Touristen aus aller Welt wollen es in Hamburg ausprobieren, einmal auf dem Wasser übernachten. Doch eine Nacht an Bord kann für Landratten schon mal zur Herausforderung werden.

      • Interview mit Julie Kowollik, Schwimmmeisterin im Holthusenbad

      Im historischen Holthusenbad in Hamburg-Eppendorf kann man noch den Geist der frühen 1920er-Jahre nachempfinden. Viele bauliche Details der beiden Schwimmhallen, die heute als Therme und als Wellenbad genutzt werden, sind noch original. Schwimmmeisterin Julie Kowollik erklärt im Interview, warum man Bad und Sauna auch unter Coronabedingungen sicher nutzen kann.

      • Schöne Aussichten

      Einige Menschen haben einen Arbeitsplatz in der Stadt, an dem sie Hamburg von seiner schönsten Seite genießen können. Die Tanzenden Türme an der Reeperbahn ragen 105 Meter über das Elbniveau. Ganz oben im 22. bis 24. Stock mixt Stephan Politt im clouds Drinks für Gäste. Für seine Cocktailkreationen lässt er sich von der Aussicht über Elbe, Hafen und Stadt inspirieren. Sein Kollege Erik Kröber tüftelt derweil an Rezepten für leckere Speisen im höchst gelegenen Restaurant Hamburgs. Marc Sämann führt in fünfter Generation den Familienbetrieb Bobby Reich. Das Restaurant mit Bootsverleih liegt in Winterhude, mit dem wohl weitesten Blick über die Alster. Je nach Wetter kann man auf der Sonnenterrasse sitzen und die Bar auf dem Steg besuchen. Das Restaurant hat auch im Winter geöffnet.

      • Töpfern in der eigenen Wohnung

      Handarbeit ist schon seit einiger Zeit wieder in. Stricken, gärtnern, töpfern gibt Menschen das Gefühl, ihr Leben im Griff zu haben und die Welt überschauen zu können, sagen Trendforscher. Vor allem das Internet hat den Töpfer-Hype ausgelöst. Keramikkünstlerin Paulina Pucilowska töpfert in Hamburg und begeistert damit Menschen auf der ganzen Welt.

      • Der kochende Förster aus Bergedorf

      Das sogenannte Waldbaden, bewusste Entspannung beim Eintauchen in die Natur, ist im Trend. Dafür müssen die Wälder aber auch gepflegt werden. In Hamburgs Osten ist dafür Förster Tim Laumanns zuständig. Er sor

      gt dafür, dass sich der Wald und die Bewohner dort wohl fühlen, dazu gehört aber auch die Jagd. Ein Fernsehteam ist mit ihm durch den Wald gegangen und hat danach h seine Kochkünste kennengelernt.
      Kemm`sche Kuchen: vom Magenbrot zum Exportschlager

      • Die Kemm'schen Kuchen sind ein traditionsreiches Gebäck, das aus Hamburg kommt. Vor über 200 Jahren wurden die braunen Kekse in Altona, das damals noch zu Dänemark gehörte, erfunden. Und auch heute noch lieben die Hamburger ihre Kemm'schen Kuchen: als Hamburger Frühstück, zum Kaffee oder in der Weihnachtszeit.

      • Auf dem Hausboot arbeiten

      Das Leben auf einem Hausboot, mitten in der Natur und trotzdem verbunden mit der Stadt, ist der Wunsch vieler Menschen. Auch wenn Hamburg als Wasserstadt gilt, gibt es kaum Liegeplätze für Hausboote. Manfred Winkler und Martin Müller-Wolf gelten als Pioniere, sie besitzen inzwischen sogar zwei Hausboote.

      Gerade jetzt im Herbst - wo das Wetter ungemütlich und die Aussichten in vielerlei Hinsicht nicht gerade rosig sind - startet Rund um den Michel ein Verwöhnprogramm. Das Ziel: Hamburg genießen - mit möglichst allen Sinnen. Deshalb geht es zu einem traditionellen Fischgeschäft in Sasel, wo die Leckereien alle noch selbst gemacht werden, spüren dem Geheimnis der berühmten Kemmschen Kuchen nach und schauen aus den Fenstern des wohlig warmen Holthusenbades hinaus in den bunten Herbst. Dort erklärt uns der Bergedorfer Förster, was man jetzt bei einem Waldspaziergang entdecken kann und wie man eine köstliche Rehkeule zubereitet. Außerdem führt uns die Familie Vertein, die zu den wenigen verbliebenen Schirmmachern Deutschlands zählt, in das kleine Einmaleins des Regenschirm-Flirts ein.

      Der Herr der Genüsse

      Jan Schawe ist eigentlich Kommunikationsdesigner - aber vor 13 Jahren hatte er keine Lust mehr, schöne Verpackungen zu entwerfen. Er wollte sich mehr auf Inhalte konzentrieren - und hat ein Geschäft namens "Mutterland" am Hamburger Hauptbahnhof eröffnet. Dort bietet er seitdem Feinkost-Produkte von kleinen regionalen Manufakturen an - denn ihm war es wichtig, Genuss mit Nachhaltigkeit und Regionaliät unter einen Hut zu bringen. Sein damals ungewöhnliches Geschäftsmodell hatte Erfolg - und so hat er mittlerweile noch weitere Geschäfte eröffnet und sogar einen legendären Hamburger Genusstempel wieder zum Leben erweckt: Deutschlands älteste Austernstube.

      Gut beschirmt

      Während andere dem Sommer hinterhertrauern, beginnt für Meike Vertein und ihre Mutter Carola mit dem Herbst ihre Lieblingsjahreszeit. Denn seit 1876 lebt ihre Familie quasi vom Hamburger Schietwetter. In ihrem Geschäft in der Innenstadt dreht sich alles um Regenschirme: mehr als 3.000 Exemplare in allen Formen, Farben und Größen. Meikes Großvater war noch Schirmmachermeister, doch die Innung wurde 1999 abgeschafft. Inzwischen sind die beiden die einzigen in Hamburg, die noch Schirme reparieren und die letzten in Norddeutschland, die sogar noch Schirme von Hand selbst herstellen.

      Im Reich der Fische

      Seit 1932 gehen im kleinen Geschäft in Hamburg-Sasel frühmorgens die Lichter an. Bettina Veldhoen hat mit ihrer Familie das Fischhaus vor 35 Jahren übernommen. Es ist eine Institution. "Wir leben davon, Delikatessen zu herzustellen, die andere eben nicht machen", sagt die Chefin. Alles ist handgemacht und ihr Sohn Sascha brät den Fisch sogar komplett fertig für die Kundschaft. Im Angebot: z.B. Reibekuchen mit Räucherlachs oder Frikadellen aus Flusskrebsen, Avocado und Ingwer. Viele Rezepte stammen noch von Klaus Veldhoen. Der Mann von Bettina ist vor vier Jahren gestorben. Ans Aufhören hat sie aber nie gedacht, denn sie liebt einfach den Umgang mit frischen Fisch - und welche exquisiten Dinge man aus ihm machen kann. Ein Blick hinter die Kulissen des Fisch-Gourmettempels im Hamburger Norden.

      Übernachten auf dem Wasser

      Nicht nur aus der Republik, nein, aus der ganzen Welt strömen die Touristen nach Hamburg. Um sich bei uns in der wohlzufühlen. Das ist bei Schietwetter natürlich schwieriger als bei Sonnenschein. Doch wenn das Wasser schon von oben kommen - kann man sich doch direkt auf ihm niederlassen. Und auf dem Wasser übernachten! Doch so eine Übernachtung an Bord kann für Landratten schon mal zur Herausforderung werden.

      Außerdem:
      - Holthusenbad: Interview mit Schwimmmeisterin Julie Kowollik
      - Schöne Aussichten
      - Töpfern in der eigenen Wohnung
      - Der kochende Förster aus Bergedorf
      - Kemmsche Kuchen - vom Magenbrot zum Exportschlager
      - Auf dem Hausboot arbeiten

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 18.10.21
      01:55 - 02:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

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