• 28.12.2012
      23:25 Uhr
      Ein Kessel Geschichten Streifzug durch das DDR-Fernsehen - Gutes von gestern | rbb Fernsehen
       

      Vor etwas über 55 Jahren, am 3. Januar 1956, nahm das DDR-Fernsehen seinen regulären Sendebetrieb auf. Der Film begibt sich auf eine Zeitreise durch das Fernsehprogramm der DDR. Es kommt zu (Wieder-)Begegnungen mit "Außenseiter Spitzenreiter", "Der Staatsanwalt hat das Wort", "Ein Kessel Buntes", "Elf99", "Polizeiruf", "Prisma", "Tele-Lotto" und vielen anderen Sendungen aus 36 Sendejahren.

      Freitag, 28.12.12
      23:25 - 00:25 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Vor etwas über 55 Jahren, am 3. Januar 1956, nahm das DDR-Fernsehen seinen regulären Sendebetrieb auf. Der Film begibt sich auf eine Zeitreise durch das Fernsehprogramm der DDR. Es kommt zu (Wieder-)Begegnungen mit "Außenseiter Spitzenreiter", "Der Staatsanwalt hat das Wort", "Ein Kessel Buntes", "Elf99", "Polizeiruf", "Prisma", "Tele-Lotto" und vielen anderen Sendungen aus 36 Sendejahren.

       

      Am 3. Januar 1956, nahm das DDR-Fernsehen seinen regulären Sendebetrieb auf. Das "offizielle Versuchsprogramm" hatte bereits drei Jahre zuvor begonnen - nun sendete der DFF täglich. Anfänglich wollte der "Deutsche Fernsehfunk" Fernsehen für ganz Deutschland sein - der Name war Programm. Erst 1972 wurde er umbenannt, Honecker wollte sein Fernsehen abgrenzen vom "Deutschen Fernsehen", dem von ihm ungeliebten West-Fernsehen. Fortan sendete man offiziell als "Fernsehen der DDR". Doch der alte Name überdauerte im "Abendgruß vom Fernsehfunk" beim Sandmännchen. Und nach dem Mauerfall kehrte der alte Name sogar für kurze Zeit zurück: Der DFF sendete nun wieder mit dem Anspruch, für ganz Deutschland Programm zu machen.

      1991 wurde der DFF aufgelöst. Im DDR-Fernsehen gab es von der "Aktuellen Kamera" bis "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" (einer Weihnachts-Show mit Heinz Quermann und Margot Ebert) nahezu alles: Politik, Unterhaltung, Sport, Service, Kinderprogramm. Berüchtigte Sendungen wie das politische Magazin "Der schwarze Kanal" waren eher die Ausnahme. Vieles im DDR-Fernsehen war überwiegend heiter, weniges so staatstragend wie die "Aktuelle Kamera". Und doch war auch das "unpolitische Programm" durchweht von einem Hauch Ideologie.

      Film von Andreas Kuno Richter

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