• 10.12.2011
      22:15 Uhr
      Dickes B. Die rbb Talkshow mit Jörg Thadeusz | rbb Fernsehen
       

      Gäste:

      • Katrin Müller-Hohenstein
      • Robert Harting
      • Sarah Kuttner
      • Rolf Eden
      • Roger Cicero

      Samstag, 10.12.11
      22:15 - 23:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

      Gäste:

      • Katrin Müller-Hohenstein
      • Robert Harting
      • Sarah Kuttner
      • Rolf Eden
      • Roger Cicero

       
      • Katrin Müller-Hohenstein

      Anders als es der erste Eindruck weismachen will, ist Katrin Müller-Hohenstein keine Verfechterin von Doppelnamen. Sie hieß schon immer so, weil auch ihre Eltern schon so hießen. Und weil Katrin Müller-Hohenstein auf Dauer ein bisschen zu lang ist, wird sie schlicht KMH gerufen. Obwohl sie zunächst Theaterwissenschaften studiert, zieht es KMH zum Radio: nach den Stationen Radio Gong, Antenne Bayern und Bayern 1 wird die heillos leidenschaftliche Anhängerin des 1. FC Nürnberg 2006 das x-te Versuchskaninchen für eine weibliche Moderatorin im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF - und bleibt! Sie wird für ihre "Herausragende Präsentation des Sports" sogar mit dem Bayerischen Sportpreis geehrt.und ist heute eine völlig unumstrittene Kompetenz. In DICKES B. berichtet KHM, warum es als Frau gar nicht so schwierig ist in einer angeblichen Männerdomäne zu bestehen, wieso ein Brauner Gürtel im Judo so nützlich ist und weshalb sie beim Autofahren manchmal einfach nur noch austicken möchte.

      • Robert Harting

      Wenn er mit seinem Diskus in der Hand in den Wurfring geht, ist es, "als hätte er eine Stange Dynamit im Mund und ein Feuerzeug in der Hand", beschrieb eine Zeitung das unnachahmliche Auftreten Robert Hartings. Spätestens seit er bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in der Hauptstadt eine Weite von 69,43 Metern erzielte und völlig außer sich vor Begeisterung sein Trikot zerriss, betrachten die Berliner den gebürtigen Cottbusser als einen der ihren - unzählige Einladungen zu Gratisessen in Berliner Restaurants zeugen davon. Im Herbst 2011 hat Harting seinen Titel in Südkorea trotz einer lädierten (und inzwischen operierten) Patella-Sehne erfolgreich verteidigt und bereitet sich nun auf die Olympischen Spiele 2012 in London vor. Warum er sich lieber mit Ketten als Krawatten zeigt und wieso er sein Essen lieber bezahlt, erklärt Robert Harting in DICKES B.

      • Sarah Kuttner

      Sie spricht viel und vor allem schnell und hört am liebsten auf ihren Bauch. Und bislang hat der sie ganz gut geleitet: Die ehemalige VIVA-Moderatorin, die bei dem Musiksender das Rollenklischee der frechen, aber blitzgescheiten Göre geradezu vorbildlich erfüllte, hat sich eben mal selbst überholt und als unkonventionelle Interviewerin für spannende Fernsehportraits im SWR, als Trendscout für ZDF neo und Autorin einen neuen Namen gemacht. Gerade ist ihr aktueller Roman "Wachstumsschmerz" erschienen, in dem sie die Schwierigkeit beschreibt, erwachsen zu werden. Warum Sarah Kuttner inzwischen erwachsen, aber deshalb noch lange nicht langweilig ist und wieso der ewigliche Vergleich mit Charlotte Roche einfach nur doof ist, erzählt sie bei DICKES B.

      • Rolf Eden

      Manchmal wirkt das aufregende Leben des Rolf Eden fast schon ein wenig langweilig. Immer nur Frauen, Feiern, Ausfahrten im Rolls-Royce (Winter) oder Rolls-Royce-Cabrio (Sommer), heller Anzug und Champagner. Dass der inzwischen 81jährige- als Sohn jüdischer Eltern 1933 nach Palästina geflohen und erst 1957 wieder nach Berlin zurückgekehrt als inzwischen Letzter aus der Gilde der Playboys durchaus Tiefgang aufweist, offenbart sich den wenigsten. Aber auch das interessiert Rolf Eden, der von den 80er bis ins neue Jahrtausend hinein mit seinen Clubs das Berliner Nachtleben prägte, nicht. Etwas mehr Licht in das Leben des vermutlich letzten echten West-Berliners könnte die Dokumentation "The Big Eden" bringen, die am 8. Dezember in die Kinos kommt. Mehr davon und von Rolf Eden in DICKES B.

      • Roger Cicero

      Das Singen lernte er bei der legendären Chansonette Helen Vita und auch später, als er Jazzgesang studierte, war er von lauter Mädchen umgeben. Vielleicht ist seine Musik auch deshalb ein wenig feminin geprägt und so erfolgreich: für sein Debütalbum "Männersachen" erhielt der gebürtige Berliner 2006 gleich zweimal Platin und hat sich seitdem mit seinem speziellen Swingsound als Entertainer mit Esprit etabliert. Gerade hat Roger Cicero sein viertes Album "In diesem Moment" herausgebracht - weniger Swing, dafür wagt sich der Wahl-Hamburger jetzt auch an Musical-Melodien. Bei DICKES B. erklärt Roger Cicero, warum Hamburg schön, aber Berlin besser ist und was sich aus dem Buddhismus alles lernen lässt.

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      Samstag, 10.12.11
      22:15 - 23:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

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