• 21.05.2018
      15:30 Uhr
      Emil und die Detektive Spielfilm Deutschland 1954 | rbb Fernsehen
       

      Der zwölfjährige Emil fährt in den Ferien nach Berlin, um seine Verwandten zu besuchen. Bei sich hat er 140 Mark für seine Großmutter. Doch das Geld wird ihm im Zug von einem dubiosen Herrn entwendet. In der Großstadt angekommen, jagt Emil dem Dieb hinterher und lernt während der Beschattung den Gustav mit der Hupe und seine Freunde kennen. Gemeinsam schmieden die Kinder einen Plan.

      Montag, 21.05.18
      15:30 - 17:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Der zwölfjährige Emil fährt in den Ferien nach Berlin, um seine Verwandten zu besuchen. Bei sich hat er 140 Mark für seine Großmutter. Doch das Geld wird ihm im Zug von einem dubiosen Herrn entwendet. In der Großstadt angekommen, jagt Emil dem Dieb hinterher und lernt während der Beschattung den Gustav mit der Hupe und seine Freunde kennen. Gemeinsam schmieden die Kinder einen Plan.

       

      Stab und Besetzung

      Herr Grundeis Kurt Meisel
      Emil Tischbein Peter Finkbeiner
      Anna Tischbein Heli Finkenzeller
      Oberwachtmeister Jeschke Wolfgang Lukschy
      Pony Hütchen Claudia Schäfer
      Großmutter Margarete Haagen
      Emils Tante Camilla Spira
      Emils Onkel Hans-Dieter Zeidler
      Anni Wandel Ruth Nimbach
      Gustav mit der Hupe Wolfgang Condrus
      Der kleine Dienstag Roland Kaiser
      Emils Lehrer Günter Pfitzmann
      Regie Robert A. Stemmle
      Musik Willy Schmidt Gentner
      Kamera Kurt Schulz
      Buch Robert A. Stemmle

      Dem zwölfjährigen Emil Tischbein wird im beschaulichen Neustadt die Ehre zuteil, Mitglied der Kinderclique "Geheimbund Störtebeker" zu werden. Doch vorher muss er eine Mutprobe bestehen und einen kleinen Seehund aus dem Lagerraum des ortsansässigen Fischhändlers befreien, der ihn verkaufen will. Zwar glückt die Aktion, doch die Jungs werden erwischt und bestraft. Nur Emil kommt unerkannt mit einem Schrecken davon. Allerdings plagt ihn fortan die Angst, dass ihm Polizeioberwachtmeister Jeschke doch noch auf die Spur kommt.

      Seiner Mutter Anna verschweigt er die Tat, denn sie hat ohnehin schon genug Sorgen. Die Friseurin betreibt in der Kleinstadt einen bescheidenen häuslichen Salon und kommt mühsam allein für sich und ihren Sohn auf. Da sie auch in den anstehenden Sommerferien arbeiten muss, soll Emil ein paar schöne Tage bei seinen Verwandten in Berlin verbringen dürfen. Mit 140 Mark für die Großmutter in der Tasche begibt er sich auf die Reise. Im Zug macht der wohlerzogene Junge Bekanntschaft mit dem zwielichtigen Herrn Grundeis, der Emil, als er schläft, das Geld stiehlt. Doch das bemerkt der Junge erst, als der Zug schon in Berlin einfährt. Immer noch in Angst vor der Polizei nimmt er allein die Verfolgung auf.

      Unterdessen warten seine besorgte Großmutter und die adrette Cousine Pony Hütchen vergebens am Bahnhof auf ihn. Während Emil Herrn Grundeis beschattet, lernt er den gleichaltrigen "Gustav mit der Hupe" kennen. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und der schlagfertige Berliner Junge erklärt sich sofort bereit, bei der Wiederbeschaffung des Geldes zu helfen. Verstärkung bekommen sie von Gustavs Freunden aus dem Kiez. Unter der Losung "Parole Emil!" schmieden die Kinder einen abenteuerlichen Plan, um den dreisten Gauner dingfest zu machen.

      1954 verfilmte der renommierte Regisseur Robert A. Stemmle den Jugendbuchklassiker "Emil und die Detektive" von Erich Kästner erstmals in Farbe. Stark angelehnt an Billy Wilders Drehbuch der Erstverfilmung von 1931, besticht der spannungsreiche Kinder-Krimi vor allem durch einen starken zeitgeschichtlichen Bezug. Der gebürtige Magdeburger Stemmle siedelte die klassische Kinder-Detektivgeschichte über Freundschaft, Zivilcourage und Solidarität in den 1950er-Jahren an. Im Spannungsfeld zwischen geordneter Kleinstadtidylle und abenteuerlichem Berliner Großstadtflair, verdichtet er die Geschichte atmosphärisch durch den Kontrast zwischen den Nachkriegsstrapazen und dem beginnenden Wohlstand des deutschen Wirtschaftswunders. Neben Margarete Haagen als Großmutter, Heli Finkenzeller als Mutter und Wolfgang Lukschy als Polizeioberwachtmeister überzeugt vor allem Kurt Meisel als hinterlistiger Betrüger. Auch der junge Günter Pfitzmann ist in einer Nebenrolle als Emils Lehrer zu sehen, und selbst Emils Schöpfer, Erich Kästner, bringt sich mit einem Cameoauftritt in den sehenswerten, humorvollen und farbenfrohen Familienfilm ein.

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      Montag, 21.05.18
      15:30 - 17:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

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