• 17.02.2010
      23:15 Uhr
      La vie en rose Spielfilm Frankreich 2007 (La môme) - Berlinale 2010 | rbb Fernsehen
       

      Die kleine Edith kommt im Pariser Armenviertel Belleville zur Welt. Vernachlässigt von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, wächst sie im Bordell ihrer Großmutter auf. Marion Cotillard wurde für ihre darstellerische Leistung in "La vie en rose" - 2007 im Wettbewerb der Berlinale - mit dem "Oscar" für die beste Hauptrolle ausgezeichnet.

      Mittwoch, 17.02.10
      23:15 - 01:25 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
      Stereo

      Die kleine Edith kommt im Pariser Armenviertel Belleville zur Welt. Vernachlässigt von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, wächst sie im Bordell ihrer Großmutter auf. Marion Cotillard wurde für ihre darstellerische Leistung in "La vie en rose" - 2007 im Wettbewerb der Berlinale - mit dem "Oscar" für die beste Hauptrolle ausgezeichnet.

       

      Sie muss Hunger leiden und verliert durch eine langwierige Erkrankung beinahe ihr Augenlicht. Später tingelt das spindeldürre Mädchen mit seinem Vater, einem meist betrunkenen Akrobaten, durch die Lande, bis es ihn mit 15 Jahren verlässt und nach Paris geht. Stets begleitet von ihrer treuen Freundin Mômone, wird die verwahrloste Gossengöre dort zufällig von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt. Er ebnet ihr den Weg auf die Bühne und gibt ihr den Künstlernamen Piaf, der ihr Markenzeichen werden soll. Die fragile Sängerin wird eine lokale Berühmtheit, doch nach der mysteriösen Ermordung ihres Mentors verdächtigt die Polizei sie der Mittäterschaft. Sie fällt in Ungnade, verlässt Paris und wagt einen Neuanfang mit ihrem strengen Lehrer und Förderer Raymond Asso, der ihren Gesang und ihre Ausdruckskraft schult. Dadurch gelingt ihr der große künstlerische Durchbruch. Privat jedoch stürzt die exzessive Künstlerin sich in zahlreiche Liebesaffären und selbstzerstörerische Alkohol- und Drogenexzesse. Ihr einziges Kind stirbt an Meningitis. Edith macht sich daran, Amerika mit ihrer Musik zu erobern, eine Aufgabe, an der sie beinahe zerbricht. Als die große Liebe ihres Lebens, der Boxer Marcel Cerdan, bei einem Flugzeugabsturz umkommt, verliert die labile Sängerin vollends den Halt.

      "La môme", Spatz, nannten ihre Bewunderer Edith Piaf, deren Zerbrechlichkeit mit einer stimmlichen Leidenschaft kontrastierte, die auch das härteste Gemüt bewegte. Olivier Dahans Filmbiografie ist eine herzzerreißende Hommage an die Piaf, die 1963 mit 47 Jahren starb und ihr Publikum stets an ihrem Glanz wie an ihrem Elend teilhaben ließ.

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      Mittwoch, 17.02.10
      23:15 - 01:25 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
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