• 20.02.2010
      01:00 Uhr
      Monster's Ball Spielfilm USA 2001 - Berlinale-Wettbewerb 2002 | rbb Fernsehen
       

      Das Südstaaten-Drama um die Beziehung zwischen einem weißen "Henker" und der jungen schwarzen Witwe eines Hingerichteten erzählt eine bewegende Liebesgeschichte, für die Hally Berry als erste farbige Schauspielerin mit dem "Oscar" belohnt wurde.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.02.10
      01:00 - 02:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Das Südstaaten-Drama um die Beziehung zwischen einem weißen "Henker" und der jungen schwarzen Witwe eines Hingerichteten erzählt eine bewegende Liebesgeschichte, für die Hally Berry als erste farbige Schauspielerin mit dem "Oscar" belohnt wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Hank Grotowski Billy Bob Thornton
      Leticia Musgrove Halle Berry
      Buck Grotowski Peter Boyle
      Sonny Grotowski Heath Ledger
      Lawrence Musgrove Sean Combs
      Regie Marc Forster
      Drehbuch Milo Addica
      Will Rokos
      Kamera Roberto Schaefer
      Musik Chris Beaty

      Das Drehbuch zu "Monster's Ball" kursierte jahrelang in Hollywood, bis sich endlich der praktisch unbekannte, in der Schweiz aufgewachsene Regisseur Marc Forster des Stoffs annahm. Mit kleinem Budget schufen Forster und seine Hauptdarsteller in nur 21 Tagen einen „Oscar“-reifen Film. "Monster's Ball" wurde in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ nominiert, und als erste afroamerikanische Hauptdarstellerin bekam Halle Berry den „Oscar“ für ihre Darstellung der jungen Leticia Musgrove, die nach dem Tod ihres Mannes alles verliert und ausgerechnet bei seinem Henker Zuflucht findet. Anders als Tim Robbins in "Dead Man Walking", an den "Monster's Ball" thematisch erinnert, vermeidet Forster alles Melodramatische oder Plakative. Die humanistische Haltung seines Films entwickelt sich ganz selbstverständlich aus einer starken Inszenierung. Die Bilder stehen für sich, die Charaktere sind gerade in ihrer Sprachlosigkeit beredt. Neben Halle Berry überzeugt Billy Bob Thornton ("The Man who wasn't there") durch seine kühle Konzentriertheit.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.02.10
      01:00 - 02:45 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

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