• 28.10.2020
      02:00 Uhr
      Die Lange Archivnacht TV-Schätze aus den frühen Fernsehjahren - rbb retro | rbb Fernsehen
       

      „Die Lange Archivnacht“ überrascht mit ausgewählten Beiträgen aus dem Oeuvre von SFB und Deutschem
      Fernsehfunk. Die Fernsehanfänge in Ost und West liefen gleichermaßen parallel: in der Anmutung oft noch recht ähnlich, inhaltlich natürlich oftmals grundverschieden.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 28.10.20
      02:00 - 04:55 Uhr (175 Min.)
      175 Min.
      Neu im Programm

      „Die Lange Archivnacht“ überrascht mit ausgewählten Beiträgen aus dem Oeuvre von SFB und Deutschem
      Fernsehfunk. Die Fernsehanfänge in Ost und West liefen gleichermaßen parallel: in der Anmutung oft noch recht ähnlich, inhaltlich natürlich oftmals grundverschieden.

       

      „Die Lange Archivnacht“ überrascht mit ausgewählten Beiträgen aus dem Oeuvre von SFB und Deutschem
      Fernsehfunk. Die Fernsehanfänge in Ost und West liefen gleichermaßen parallel: in der Anmutung oft noch recht ähnlich, inhaltlich natürlich oftmals grundverschieden.

      Es ertönt noch einmal die legendäre „Stimme der Kritik“: Friedrich Luft im Gespräch mit Peter Ustinov und später noch mit Walter Gropius, übrigens alle dauerrauchend. Mit dem Weltbürger Ustinov entwickelt sich ein sehr vergnügliches Gespräch über dessen multinationale Herkunft, abgeschnittene Bärte und das von ihm präferierte Unterhaltungs- sowie das Brechtsche Volkstheater. Zwei Jahre später, im Dezember 1965, ist der Architekt und erste Bauhaus-Direktor Walter Gropius zu Gast beim SFB und Friedrich Luft. Man bespricht Leben und Werk des Meisters über die Jahrzehnte, von den ersten Projekten wie der noch heute stilprägenden Schuhfabrik des Fagus-Werk in Alfeld, über seine Bauhaus-Zeit in Weimar und Dessau und seinen Rückzug aus Deutschland nach 1933 nach England und Amerika. "Prisma“, das innenpolitische Magazin des Deutschen Fernsehfunks, gestartet 1964, zeigte sich von Beginn an für DDR-Verhältnisse recht kritisch, natürlich im von der Obrigkeit gesetzten Rahmen.
      Erstaunlich offen diskutierte man seiner Zeit auch im „Kleinen Fernsehforum“ des DFF die Bemühungen des Ostfernsehens um Unterhaltungssendungen nah am Zuschauer, die sich übrigens, Achtung, schon damals mehr Quizsendungen haben vorstellen können. In dieser Ausgabe aus dem Jahr 1964 hat der Intendant des Deutschen Fernsehfunks den populären Satiriker Hans-Georg Stengel (Eulenspiegel-Verlag) und den DDR-Unterhaltungsguru Heinz Quermann zu Gast.

      Die Reihe „Wie ich angefangen habe“, hergestellt vom Sender Freies Berlin für das Erste Deutsche Fernsehen, ließ Ende der fünfziger Jahre herausragende Persönlichkeiten von ihren Anfängen berichten. Das rbb Fernsehen zeigt zwei Ausgaben mit den beiden ersten Alterspräsidenten des deutschen Bundestages. Die Frauenrechtlerin und Juristin Marie-Elisabeth Lüders und der Reichtagspräsident a.D. Paul Löbe berichten von den Anfängen ihrer politischen Karrieren, und das zum Teil recht humorvoll.

      Ein spannender Blick ins Fernseharchiv im rbb Fernsehen und in der ARD Mediathek im rbb-Channel.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 28.10.20
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