• 14.07.2019
      19:00 Uhr
      Die Spur der Täter Der Hammerschänkenmord | rbb Fernsehen
       

      Im November 1964 wird das Wirtshaus-Ehepaar Paul und Else Thomschke in Radeburg brutal ermordet. Ihre Leichen werden nach intensiver Suche im Brunnenschacht ihrer Gaststätte gefunden. Mit akribischer Kriminalarbeit gelingt es der Volkspolizei, den Täter des Doppelmordes zu überführen. Der Fall ging in die sächsische Kriminalgeschichte als „Der Hammerschänkenmord" ein.

      Sonntag, 14.07.19
      19:00 - 19:27 Uhr (27 Min.)
      27 Min.
      Stereo HD-TV

      Im November 1964 wird das Wirtshaus-Ehepaar Paul und Else Thomschke in Radeburg brutal ermordet. Ihre Leichen werden nach intensiver Suche im Brunnenschacht ihrer Gaststätte gefunden. Mit akribischer Kriminalarbeit gelingt es der Volkspolizei, den Täter des Doppelmordes zu überführen. Der Fall ging in die sächsische Kriminalgeschichte als „Der Hammerschänkenmord" ein.

       

      Mitten in den Karnevals-Vorbereitungen verschwindet das Ehepaar Thomschke zwei Tage lang spurlos. Als Erika Schuster, die Reinemachfrau, die Gaststätte für das Wochenende putzen will, entdeckt sie am Fußboden und an der Tür Blut und ruft daraufhin die Volkspolizei. Nach intensiver Suche werden die Leichen von Paul und Else Thomschke schließlich grausam zugerichtet im Brunnenschacht ihrer Gastwirtschaft gefunden.

      Schnell ermittelt die Volkspolizei einen Verdächtigen, der die Tat jedoch beharrlich leugnet. Doch mit akribischer kriminalistischer Arbeit und den damaligen kriminaltechnischen Methoden kommen die Ermittler dem Täter dennoch auf die Spur und können ihn schließlich als Mörder überführen. Für den Doppelmord an dem Ehepaar Paul und Else Thomschke wird Klaus Schuricht, der Nachbar der Thomschkes, am 14. Dezember 1965 in Leipzig mit dem Fallbeil hingerichtet. Seine Tat geht als "Hammerschänkenmord" in die sächsische Kriminalgeschichte ein.
      Es kommen Zeitzeugen zu Wort, die das Ehepaar kannten und Wolfgang Schütze von der Polizeihistorischen Sammlung Dresden schildert anhand historischen Materials eindrucksvoll, wie die polizeiliche Arbeit - ohne die heute bekannte Kriminaltechnik - dennoch zu einer eindeutigen Überführung des Täters führte.

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