• 17.06.2019
      06:00 Uhr
      Talking Science Auf Sand gebaut | rbb Fernsehen
       

      Beim Gedanken an die sandigen Böden in Berlin und Brandenburg mag man es kaum glauben: Der Sand wird knapp. Vor allem für Beton wird der wertvolle Rohstoff gebraucht. Sven Oswald spricht mit Prof. Eike Roswag-Klinge von der Technischen Universität Berlin über die Alternativen zum Bauen mit Sand.

      Montag, 17.06.19
      06:00 - 06:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo HD-TV

      Beim Gedanken an die sandigen Böden in Berlin und Brandenburg mag man es kaum glauben: Der Sand wird knapp. Vor allem für Beton wird der wertvolle Rohstoff gebraucht. Sven Oswald spricht mit Prof. Eike Roswag-Klinge von der Technischen Universität Berlin über die Alternativen zum Bauen mit Sand.

       

      Weil Städte überall auf der Welt einen Bauboom erleben, verbrauchen Baufirmen jedes Jahr Milliarden Tonnen Sand. Für Beton eignet sich jedoch nur der Sand aus Flüssen oder dem Meer. In vielen Küstengebieten - zum Beispiel in Marokko und Indien - ist der illegale Handel mit Sand daher zum Geschäft geworden. Dabei sind Betongebäude und versiegelte Flächen in einer Stadt echte Hitze-Inseln. Auch in unserer Region wird der Sand knapp. Zu den größten Lagerstätten in Brandenburg zählt Mühlberg an der Elbe. Jedes Jahr werden hier rund sechs Millionen Tonnen Sand gefördert. Irgendwann sind die natürlichen Vorkommen aufgebraucht. Prof. Eike Roswag-Klinge forscht und arbeitet an der Technischen Universität Berlin im Bereich "Klimagerechtes Bauen". Für ihn ist Holz der Baustoff der Stunde. Er entwirft mit Studierenden der Architektur moderne Holzbauten. Im Gegensatz zu Betongebäuden sind diese klimaneutral.

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