• 10.11.2015
      20:15 Uhr
      Geheimnisvolle Orte Klein-Glienicke | rbb Fernsehen
       

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone". Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. Zeitzeugen erinnern sich an ihre damaligen Erlebnisse: Lonny von Schleicher beschreibt den Sommertag des Jahres 1934, an dem ihr Stiefvater Kurt von Schleicher in Klein-Glienicke von SS-Schergen erschossen wurde. Gitta Heinrich spricht über ihre "Mauerkrankheit" und Ruth Herrmann erinnert sich an ein "deutsch-deutsches Begräbnis".

      Dienstag, 10.11.15
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Neu im Programm
      Stereo

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone". Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. Zeitzeugen erinnern sich an ihre damaligen Erlebnisse: Lonny von Schleicher beschreibt den Sommertag des Jahres 1934, an dem ihr Stiefvater Kurt von Schleicher in Klein-Glienicke von SS-Schergen erschossen wurde. Gitta Heinrich spricht über ihre "Mauerkrankheit" und Ruth Herrmann erinnert sich an ein "deutsch-deutsches Begräbnis".

       

      Klein-Glienicke war jahrzehntelang der Ort "hinter der Mauer". Nur durch eine kleine Brücke mit Babelsberg - und dem Rest der DDR - verbunden, war der Ort eine "Sondersicherheitszone". Eintritt in diese Sperrzone erhielt man nur mit einem Passierschein - oder wenn man hier wohnte. In Klein-Glienicke gab es die "engste Stelle der DDR" - 15 Meter von Mauer zu Mauer. Aus Sicht der Grenztruppen gehörte der Ort zu den am schwierigsten zu bewachenden Abschnitten der Berliner Mauer. Immer wieder kam es zu Republikfluchten. Zeitzeugen erinnern sich an ihre Erlebnisse und ihr Leben in Klein-Glienicke.

      Lonny von Schleicher beschreibt den Sommertag des Jahres 1934, an dem ihr Stiefvater Kurt von Schleicher, der letzte Reichskanzler vor Hitler, in Klein-Glienicke von SS-Schergen erschossen wurde. Gitta Heinrich spricht über ihre "Mauerkrankheit", Ruth Herrmann erinnert sich an ein "deutsch-deutsches Begräbnis". Franz Pateley, ehemaliger Major der Grenztruppen, erzählt aus seiner Zeit als "Kommandant für einen besonderen Raum" und Reinhard von Bronewski - ehemals West-Berliner Polizist, berichtet über seine irrwitzige Begegnung mit DDR-Grenzsoldaten im Mauerstreifen in den Tagen nach dem Mauerfall.

      Seltene Bilddokumente aus dem Sperrgebiet erzählen in dem Film von Jens Arndt von einem unwirklichen Ort und jenen, die hier wohnten.

      Ein Film von Jens Arndt

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