• 24.02.2019
      00:55 Uhr
      Henri 4 Spielfilm Deutschland / Frankreich / Tschechien 2009 | rbb Fernsehen
       

      Zum 75. Geburtstag von Regina Ziegler und 70. Geburtstag von Jo Baier sendet das rbb Fernsehen ihre Literaturverfilmung "Henri 4". Frankreich im 16. Jahrhundert. Der mächtigste Staat Europas wird von einem Glaubenskrieg zerrissen: Auf der einen Seite kämpft die Mehrheit der Katholiken, vertreten durch den Königshof. Auf der anderen Seite stehen die Protestanten, die man hier Hugenotten nennt.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 24.02.19
      00:55 - 03:20 Uhr (145 Min.)
      145 Min.
      VPS 00:20

      Zum 75. Geburtstag von Regina Ziegler und 70. Geburtstag von Jo Baier sendet das rbb Fernsehen ihre Literaturverfilmung "Henri 4". Frankreich im 16. Jahrhundert. Der mächtigste Staat Europas wird von einem Glaubenskrieg zerrissen: Auf der einen Seite kämpft die Mehrheit der Katholiken, vertreten durch den Königshof. Auf der anderen Seite stehen die Protestanten, die man hier Hugenotten nennt.

       

      Stab und Besetzung

      Henri IV. Julien Boisselier
      Henri als Kind Kristo Ferkic
      Henri als Jugendlicher Maximilian Befort
      Margot Armelle Deutsch
      Katharina de Medici Hannelore Hoger
      Rosny Roger Casamajor
      Gabrielle D'Estres Chloé Stefanie
      Agrippa Joachim Król
      Karl IX. Ulrich Noethen
      Herzog von Anjou Devid Striesow
      Herzog von Guise Wotan Wilke Möhring
      Guillaume du Bartas Andreas Schmidt
      Regie Jo Baier
      Musik Hans Zimmer
      Henry Jackman
      Jordi Savall
      Kamera Gernot Roll
      Drehbuch Jo Baier
      Cooky Ziesche

      Frankreich im 16. Jahrhundert. Der mächtigste Staat Europas wird von einem Glaubenskrieg zerrissen: Auf der einen Seite kämpft die Mehrheit der Katholiken, vertreten durch den Königshof in Paris. Auf der anderen Seite stehen die Protestanten, die man hier Hugenotten nennt. Zunächst sind sie nur eine kleine Minderheit, bald aber bekommen sie Zulauf von allen, die mit der Regierung in Paris unzufrieden sind.

      Dort herrscht Katharina de Medici. Sie will den Thron mit aller Macht für ihre drei Söhne sichern. Doch im Süden Frankreichs, im kleinen Königreich Navarra, wächst ihr ein Gegner heran, von dem sie noch nichts ahnt: der Hugenotte Henri, Prinz von Navarra. Auf vielen Schlachtfeldern reift er zum jungen Mann, aber er akzeptiert nicht länger, dass der blutige Krieg gegen seine Landsleute Gottes Wille sein soll.

      Überraschend trifft seine Mutter Jeanne D'Albret im Heerlager ein und überbringt einen Brief aus Paris: Katharina de Medici wünscht Henris Hochzeit mit ihrer Tochter Margot - zwischen Hugenotten und Katholiken soll endlich Frieden geschlossen werden. Jeanne drängt ihren Sohn, das Angebot anzunehmen. Katharinas Söhne leiden an einer rätselhaften Blutkrankheit - sollten sie sterben, wäre Henri König von Frankreich. Henri akzeptiert und heiratet Margot.

      Doch das Hochzeitsfest endet im Blutbad der Bartholomäusnacht: Während dreißigtausend Hugenotten niedergemetzelt werden, bleibt Henri verschont. Katharina de Medici stellt ihn im Louvre unter Hausarrest. Sie zwingt ihn, seinem protestantischen Glauben abzuschwören und zum Katholizismus zu konvertieren. Als Karl IX. an Leukämie stirbt, besteigt sein Bruder D'Anjou den Thron als König Henri III. Er hält den Gefangenen für seinen Freund - ein folgenschwerer Irrtum, denn bei der ersten Gelegenheit ergreift Henri die Flucht. Er kehrt in seine Heimat zurück, bekennt sich zu seinem ursprünglichen Glauben und setzt mit seinen Hugenotten den Glaubenskrieg fort.

      Dabei ist die Religion für ihn nicht wichtig, er will vielmehr ein Reich erschaffen, das sich auf humanistische Gedanken gründet. Er kämpft für Frieden und Toleranz. In einer Atempause zwischen zwei Schlachten lernt er die Liebe seines Lebens kennen: Gabrielle D'Estrées. Als Katharinas jüngster Sohn D'Alençon an der Blutkrankheit stirbt, ist D'Anjou der letzte Spross des Königsgeschlechts. Doch die Tage des Königs Henri III. sind gezählt.

      Eine Literaturverfilmung der Superlative: Heinrich Manns Meisterwerk "Henri Quatre" in der Version von Jo Baiers Kino-Epos. Acht Jahre Vorbereitungszeit investierte der Regisseur und Drehbuchautor in die Stoffentwicklung; ein Budget von 20 Millionen Euro verschlang das Mammutprojekt. Insgesamt filmte die Crew in 21 Städten und Dörfern in Tschechien, Frankreich und Deutschland. Andere Szenen wurden originalgetreu im Studio nachgebaut. Die Besetzungsliste der deutsch-französischen Gemeinschaftsproduktion verzeichnet 71 Schauspieler, darunter viele der besten deutschen Darsteller wie Joachim Król, Ulrich Noethen, Hannelore Hoger oder Devid Striesow, um nur einige zu nennen. Für die großen Schlachtszenen kamen 400 Komparsen, 75 Stuntleute und 40 Pferde zum Einsatz.

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