• 16.11.2013
      12:00 Uhr
      Sehen statt Hören: Mischa Gohlke: "Grenzen sind relativ" Wochenmagazin für Hörgeschädigte | rbb Fernsehen
       

      "Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen. Dieses japanische Sprichwort wurde zum Motto für ein Festival in Kiel, das von Mischa Gohlke ins Leben gerufen wurde. "Sehen statt Hören stellt uns den Mann vor, der verschiedene Menschen zusammenbringen, Vorurteile und Ängste abbauen und Inklusion erlebbar machen will.

      Samstag, 16.11.13
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      "Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen. Dieses japanische Sprichwort wurde zum Motto für ein Festival in Kiel, das von Mischa Gohlke ins Leben gerufen wurde. "Sehen statt Hören stellt uns den Mann vor, der verschiedene Menschen zusammenbringen, Vorurteile und Ängste abbauen und Inklusion erlebbar machen will.

       

      "Grenzen sind relativ" - das ist das Motto des Musikers Mischa Gohlke. Von klein auf erfährt der fast taube Junge Isolation und Grenzen. Und lernt, diese durch eigenes Handeln zu überwinden. Mit seiner eigenen Band spielt er auf dem Festival in Kiel. Hier treffen sich bereits zum zweiten Mal hörende, nicht hörende, behinderte und nicht behinderte Künstler und Besucher. Dass jeder anders ist, ist hier normal. Und gewollt. In diesem Jahr waren rund 40 Künstler mit dabei.

      Musik ist Mischa Gohlkes Welt - sein Vater hat ihn schon als Kind damit vertraut gemacht. Ein besonderes Anliegen ist Mischa, die verschiedensten Menschen über Musik zu verbinden. So entsteht derzeit auch ein Inklusionssong - er ist davon überzeugt, dass in der Vielfalt der eigentliche Reichtum liegt.

      Weiteres Thema in der Sendung ist ein Bericht von der DGB-Bundesversammlung.

      "Willkommen bei Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.

      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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