• 20.01.2019
      23:50 Uhr
      Mission Wahrheit - Die New York Times und Donald Trump (2/2) Angriff der Medien | rbb Fernsehen
       

      Seit dem 20. Januar 2017 ist Donald Trump Präsident der USA. Nie zuvor hat ein Präsident stärker polarisiert als Trump. Ein Jahr lang begleitete die Regisseurin Liz Garbus Reporter der New York Times bei der Berichterstattung über US-Präsident Trump - ein intimer und spannender Blick auf den Kampf einer Zeitungsredaktion gegen „Fake News“ - und für die Wahrheit in einer neuen Ära.

      Sonntag, 20.01.19
      23:50 - 01:20 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Seit dem 20. Januar 2017 ist Donald Trump Präsident der USA. Nie zuvor hat ein Präsident stärker polarisiert als Trump. Ein Jahr lang begleitete die Regisseurin Liz Garbus Reporter der New York Times bei der Berichterstattung über US-Präsident Trump - ein intimer und spannender Blick auf den Kampf einer Zeitungsredaktion gegen „Fake News“ - und für die Wahrheit in einer neuen Ära.

       

      Am 8. November 2016 wurde Donald J. Trump nach einem extrem polarisierenden Wahlkampf und für viele überraschend zum Präsidenten der USA gewählt. Am 20. Januar 2017 wurde er als 45. US-Präsident vereidigt. Ein Jahr lang begleitete die Emmy-Gewinnerin und Oscar-nominierte Regisseurin Liz Garbus die Redaktionen der New York Times in Washington D.C. und New York City bei ihrer Berichterstattung über Trump und seine Regierung.

      Von seinem Amtseid, über die ersten Anzeichen russischer Wahlkampfmanipulation bis hin zu Trumps immer vehementeren Angriffen auf die „Fake News“-Medien wurde den Journalisten/-innen schnell klar, dass sie es mit dem ungewöhnlichsten Präsidenten aller Zeiten zu tun haben. Doch während die investigativen Journalisten schonungslos die Machenschaften der Trump-Administration aufdecken und sich das Weiße Haus tiefer und tiefer im Russland-Skandal und internen Intrigen verstrickt, kämpft die renommierte Zeitung um ihr wirtschaftliches Überleben. Und das obwohl ihre Leserschaft nie größer war.

      Nach gewalttätigen Ausschreitungen bei einer rechtsextremen Demonstration in Charlottesville, weigert sich Präsident Trump die rechten Drahtzieher zu verurteilen und erklärt stattdessen den Medien den Krieg. Anstatt den Rücktritt seines rechtsradikalen Chefstrategen Steve Bannon als Chance für einen Neuanfang zu nutzen, spaltet Trump mit einem Frontalangriff auf amerikanische Einwanderer das Land weiter. Gleichzeitig nehmen die Sonderermittlungen von Robert Mueller eine, auch für die Reporter der New York Times, unerwartete Wendung.

      Während sich Trumps ehemaliger Stabschef Michael Flynn des Meineides schuldig bekennt und der Russland-Skandal den Kern der Trump-Regierung erreicht, erfahren die New York Times-Reporter immer neue Details über die offiziellen Ermittlungen Muellers. Gab es geheime Absprachen? Wird es gar zu einer Anklage des Präsidenten wegen Behinderung der Justiz kommen? Zeitgleich steht die Zeitung an der Speerspitze der Berichterstattung über sexuelle Übergriffe in der amerikanischen Filmindustrie -und auch hier gibt es eine Verbindung zu Präsident Trump.

      Doch plötzlich wird die Zeitung selbst von der #MeToo-Debatte eingeholt. Längst ist klar, dass der Kampf gegen Fake News und um die Wahrheit komplexer und langwieriger ist, als es das Team je geahnt hätte.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.03.2019