• 29.12.2012
      02:50 Uhr
      Leichen pflastern seinen Weg Spielfilm Italien / Frankreich 1968 (Il grande silenzio) | SWR Fernsehen BW
       

      Utah, im Winter 1896: In dem verschneiten Dorf Snowhill verbreiten Kopfgeldjäger unter Führung des grausamen Loco Angst und Schrecken. Ohne Gnade verfolgen und töten sie die Männer des Dorfes, die im Kampf ums nackte Überleben in die Kriminalität getrieben wurden. Erst als der stumme Revolverheld Silence in den Ort kommt, scheint sich das Blatt zu wenden.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 29.12.12
      02:50 - 04:30 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

      Utah, im Winter 1896: In dem verschneiten Dorf Snowhill verbreiten Kopfgeldjäger unter Führung des grausamen Loco Angst und Schrecken. Ohne Gnade verfolgen und töten sie die Männer des Dorfes, die im Kampf ums nackte Überleben in die Kriminalität getrieben wurden. Erst als der stumme Revolverheld Silence in den Ort kommt, scheint sich das Blatt zu wenden.

       

      Amerika, im Winter 1896. In den tief verschneiten Bergen des Bundesstaates Utah liegt das Dorf Snowhill. Finanzielle Not, schlechte Ernte und purer Hunger haben die Männer des Ortes in die Kriminalität getrieben - mit Diebstählen versuchen sie, ihre Familien zu ernähren. Dadurch sind sie zu Gesetzlosen geworden. Auf jeden Einzelnen von ihnen ist eine Belohnung ausgesetzt.

      Für den Kopfgeldjäger Loco (Klaus Kinski) ist das die ideale Voraussetzung, seinem blutigen Handwerk nachzugehen - die verwahrlosten Farmer können sich gegen ihn und seine Revolverhelden ohnehin nicht zur Wehr setzen. Getrieben von Mordlust und Geldgier, durchforstet Loco die verschneiten Berge um Snowhill und erschießt gnadenlos jeden der vogelfreien Männer, der sich aus seinem Versteck wagt.

      Unter den Ermordeten ist auch der Ehemann der temperamentvollen Pauline (Vonetta McGee). An seinem Grab schwört sie Rache und sucht nach einem Weg, Loco für die Bluttat büßen zu lassen. Als ein stummer Revolverheld in Snowhill auftaucht, heuert sie ihn an, Loco zu töten. Der Mann namens Silence (Jean-Louis Trintignant) hat auch einen persönlichen Grund zur Rache: Loco hat vor Jahren die Eltern von Silence ermordet und Silence die Stimmbänder durchtrennt, um nicht verraten zu werden. Seitdem streift Silence, einem Racheengel gleich, durch das Land und zieht jeden zur Rechenschaft, der unter dem Deckmantel des Gesetzes Menschen für Geld tötet. Dabei geht er geschickt vor: Um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen, provoziert er Locos Männer, bis diese zur Waffe greifen - und tötet sie in legitimer Notwehr.

      Einzig Loco selbst lässt sich nicht dazu hinreißen, Silence anzugreifen. Stattdessen schaltet er den neuen Sheriff (Frank Wolff) aus, der die Kopfgeldjäger zur Ordnung rufen und den Ausgestoßenen eine Amnestie gewähren will. Danach hat Loco freie Bahn: Ohne Rücksicht auf Verluste macht er sich daran, seinen Erzfeind Silence aus dem Weg zu räumen.

      Mit "Leichen pflastern seinen Weg" hat Sergio Corbucci ("Django") eines der großen Meisterwerke des Italo-Western geschaffen. Nicht nur das einzigartige Setting in einer unwirtlichen Schneelandschaft, die herausragenden Darsteller, die kompromisslose Härte und das zutiefst pessimistische Ende machen den Film zu einem Meilenstein des Genres - darüber hinaus zeichnet sich der im Jahr 1968 entstandene Film durch seine politischen Anspielungen und seine Kapitalismuskritik aus: Nicht zufällig hat Corbucci den Film dem Andenken an Martin Luther King und Che Guevara gewidmet. In den Hauptrollen sind Jean-Louis Trintignant und Klaus Kinksi zu sehen.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 29.12.12
      02:50 - 04:30 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

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