• 26.08.2012
      05:00 Uhr
      Im Grünen Das Natur- und Umweltmagazin für Rheinland-Pfalz | SWR Fernsehen BW
       

      Hat es nicht immer etwas Zauberhaftes und Magisches, wenn wir das Glück haben, einem Wildtier zu begegnen - womöglich aus nächster Nähe? Und dann auch noch in der Stadt! In unseren Städten haben nicht nur Füchse eine neue Heimat gefunden, sondern auch Marder, Waschbären, Wanderfalken, Bussarde und, und, und. Manche dieser Wildtiere werden im Feld gejagt, in Siedlungen nicht - das haben sie ganz schnell gemerkt und sich in die Stadt zurückgezogen. Im Grünen hat da ein paar Fährten aufgenommen und berichtet über ein paar eindrucksvolle Erlebnisse.

      Sonntag, 26.08.12
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Hat es nicht immer etwas Zauberhaftes und Magisches, wenn wir das Glück haben, einem Wildtier zu begegnen - womöglich aus nächster Nähe? Und dann auch noch in der Stadt! In unseren Städten haben nicht nur Füchse eine neue Heimat gefunden, sondern auch Marder, Waschbären, Wanderfalken, Bussarde und, und, und. Manche dieser Wildtiere werden im Feld gejagt, in Siedlungen nicht - das haben sie ganz schnell gemerkt und sich in die Stadt zurückgezogen. Im Grünen hat da ein paar Fährten aufgenommen und berichtet über ein paar eindrucksvolle Erlebnisse.

       

      Die Stadt braucht Natur, das steht unzweifelhaft fest und das ist auch das Thema dieser Im-Grünen-Sendung. Stadt braucht Grün. Vor allem, wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der deutschen Bevölkerung in Ballungsräumen lebt. Umso erstaunlicher ist es, dass wir in unseren Städten eine so starke Florenverfälschung haben, dass Vögel die Beeren der gepflanzten Sträucher nicht mehr als Nahrung akzeptieren. Auf der anderen Seite werden unsere Städte immer mehr zu Freizeitoasen. Das Leben spielt sich in Deutschland immer mehr auf begrünten Straßen oder in Cafés, in Grünanlagen oder in selbst bepflanzten Hinterhöfen ab. Das ist jetzt ein riesen Trend. Diese Oasen in den Städten werden immer mehr auch zu Trittsteinen im Hinblick auf die biologische Vielfalt. Im Grünen stellt die Probleme dar, die unser Stadtgrün bereiten kann aber auch die Möglichkeiten, die es bietet.

      Dass es möglich ist eine Stadt mit heimischen Pflanzen zu "Durchgrünen" zeigt das Beispiel Andernach. Seit 3 Jahren möchten die Bürger und die Stadtverwaltung Andernach zum Aufblühen bringen, aus der Stadt am Rhein eine "essbare" Stadt machen, eine Art Paradiesgarten in dem sich jeder Bürger bedienen und Gemüse ernten kann. Im Grünen hat das Projekt von Anfang an verfolgt und jetzt nach 3 Jahren kann man erstaunliche Ergebnisse sehen.

      Dass Stadtgrün immer auch ein Stück Stadtkultur ist, zeigt das Schaffen des rheinland-pfälzischen Urban Green Künstlers Dieter Magnus. An seinen Gestaltungen wird deutlich, dass ein öffentlicher Platz immer auch eine Visitenkarte ist. Da kann sich jede Stadt entscheiden, wie sie sich präsentieren möchte: ob sie lieber Beton grün anstreicht oder lieber gleich vernünftiges Grün pflanzt und damit ihre Plätze gestaltet. Der Umweltkünstler ist mit seinen Projekten weltweit bekannt. Er hat für seine Arbeiten das Alle brauchen die Natur, lieben ihre Schönheit, nutzen sie jeden Tag in unterschiedlichsten Formen, nutzen sie leider auch oft rücksichtslos aus. Immer mehr Menschen machen sich aber auch Gedanken, wie die Umwelt gerade vor Ort geschützt und für nachfolgende Generationen erhalten werden kann.

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