• 10.02.2018
      08:30 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Drakensberge - uKhalamba, Südafrika - Drachen, Regenmacher und die Macht der Götter | SWR Fernsehen BW
       

      Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. "uKhahlamba"', eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass die Regenwolken vom indischen Ozean an ihm hängen bleiben. Gewaltige Wassermassen regnen hier jedes Jahr ab und lassen eine fruchtbare Landschaft erblühen. Der Film folgt einer Reiseroute durch die schönsten Welterbe-Parks der Drakensberge.

      Samstag, 10.02.18
      08:30 - 08:45 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. "uKhahlamba"', eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass die Regenwolken vom indischen Ozean an ihm hängen bleiben. Gewaltige Wassermassen regnen hier jedes Jahr ab und lassen eine fruchtbare Landschaft erblühen. Der Film folgt einer Reiseroute durch die schönsten Welterbe-Parks der Drakensberge.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Rüdiger Lorenz
      Faranak Djalali

      Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. "uKhahlamba"', eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass die Regenwolken vom indischen Ozean an ihm hängen bleiben. Gewaltige Wassermassen regnen hier jedes Jahr ab und lassen eine fruchtbare Landschaft erblühen. Der Film folgt einer Reiseroute durch die schönsten Welterbe-Parks der Drakensberge.

      Erstes Ziel ist der Sani Pass. Ab und zu werden Reiter- und Eselkarawanen überholt, die ins Königreich von Leshoto unterwegs sind. Oben auf 3.000 Meter gibt es einen Halt im höchsten Pub Afrikas.

      Im Kamberg Naturreservat, 1.000 Meter tiefer, wandert Richard Duma, ein Heiler und Regenmacher durch die Bergsavanne an einen heiligen Ort, eine Höhle über die ein Wasserfall stürzt. Seit Jahrtausenden haben Menschen diese "nie versiegende Quelle" verehrt.

      Noch einmal 500 Meter höher, öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Hier findet man die vielleicht schönsten Felszeichnungen der Buschleute in den Drakensbergen.
      Das wichtigste Jagdtier der Ureinwohner war die Elenantilope. Diese größte Antilopenart ist beinahe ausgestorben. Im "Giants Castle" Naturpark leben die letzten Exemplare. Genau wie auf den Felsbildern ziehen sie in der Sonne den Berg hoch.

      Dass die Drakensberge früher anders ausgesehen haben, wird im "Cathedral Peak State Forest" deutlich. Im Mikroklima unter dem dichten Blätterdach hoher Bäume, haben viele seltene Tiere und Pflanzen überlebt.

      Die bekannteste Felsformation der Drakensberge ist das sogenannte "Amphitheater", eine mehrere Kilometer breite und 1.000 Meter in den Himmel ragende Felsbarriere. Hier entspringt ein wasserreicher Fluss aus dem die einheimischen Zulu-Frauen jeden Tag ihre Kalebassen befüllen.
      Heute ist das UNESCO Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass aus einer intakten Natur mehr Nutzen zu ziehen ist, als aus einer zerstörten. Einerseits dient das Gebiet als unentbehrlicher Trinkwasserspeicher für die wachsenden Metropolen, andererseits sieht man auch das touristische Potential der Region.

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