• 28.10.2021
      23:15 Uhr
      lesenswert Denis Scheck im Gespräch mit Julia Franck und Sven Regener | SWR Fernsehen BW
       

      In "Glitterschnitter" erzählt Sven Regener von Kunst, Kommerz und Liebe in Kreuzberg und vom unaufhaltsamen Sieg eines neumodischen Getränks namens Milchkaffee. Denis Scheck hat den Bestsellerautor und Sänger der Band "Element of Crime" in einem Biergarten in Berlin getroffen.
      Das Gespräch mit Julia Franck dreht sich um ihren neuen Roman "Welten auseinander", in dem sie ihre Familiengeschichte erneut erzählt: biographisch, wahrhaftig, authentisch, genau.

      Donnerstag, 28.10.21
      23:15 - 23:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      In "Glitterschnitter" erzählt Sven Regener von Kunst, Kommerz und Liebe in Kreuzberg und vom unaufhaltsamen Sieg eines neumodischen Getränks namens Milchkaffee. Denis Scheck hat den Bestsellerautor und Sänger der Band "Element of Crime" in einem Biergarten in Berlin getroffen.
      Das Gespräch mit Julia Franck dreht sich um ihren neuen Roman "Welten auseinander", in dem sie ihre Familiengeschichte erneut erzählt: biographisch, wahrhaftig, authentisch, genau.

       
      • Ein Gespräch mit Sven Regener über „Glitterschnitter“

      Auch dieses Mal erzählt Sven Regener Geschichten von den vielen Typen um Herrn Lehmann, die in den 1980er und 90er Jahren im legendären Kreuzberg 36 ihr schräges Lebensgefühl verteidigen.
      Am Anfang war der Milchkaffee. Und das Aufschäumen ein echtes Problem. Das muss auch Frank Lehmann erfahren. Und in der Wiener Straße will die Band ‚Glitterschnitter‘, bestehend aus Ferdi, Raimund und Karl Schmidt, den Weg zum Ruhm beschreiten und Musik neu erfinden. Aber um auf die Wall City Noise zu kommen, braucht es mehr als eine Bohrmaschine, ein Schlagzeug und einen Synthie – ein chaotischer Weg ist vorgezeichnet und es müssen noch viele ungelöste Fragen geklärt werden in diesem Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat und Kunst.

      • Schecks Anti-Kanon: Svende Merian – Der Tod des Märchenprinzen

      Die Sprache: eine Kitschorgie. Die Form: chaotisch. Das Denken: verblasen und verhetzt. „Der Tod eines Märchenprinzen“ atmet in den typischen Dialogen der Frauen-, Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung ganz und gar den Geist der 70er. Auf 250 eng gesetzten Seiten liest Svende ihrem Ex-Freund Arne die Leviten: Ein Versuch, aus individuellem Herzeleid eine feministische Gesellschaftsdiagnose abzuleiten. Was einst den Nerv der Zeit getroffen haben mag, liest sich heute eher wie ein unfreiwillig komisches Stalking-Protokoll, so das Urteil von Denis Scheck.

      • Ein Gespräch mit Julia Franck im Café Einstein über ihr bislang persönlichstes Buch

      In „Welten auseinander“ wird die 8jährige Julia, die in Ostberlin geboren wurde, mit ihren Schwestern von ihrer Mutter zunächst ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein in einen chaotischen Bauernhof mitgenommen.
      Als sie 13 Jahre alt ist, hält sie es dort nicht mehr aus und zieht nach Westberlin. Sie ist Schülerin, erhält Sozialhilfe und verdient sich Geld mit Putzen. Sie lernt ihren Vater kennen, verliert ihn unmittelbar danach wieder, macht Abitur und begegnet Stephan, ihrer großen Liebe.
      Julia Franck erzählt von einer ungewöhnlichen Jugend voller Brüche und Unsicherheiten, von Selbstbehauptung, Scham, Trauer, Tod und Liebe.
      Die Schriftstellerin Julia Franck hat nach zehn Jahren wieder einen neuen Roman vorgelegt. Ihrem großen Thema, wie sich deutsch-jüdische, ost-westdeutsche Vergangenheit in Familiengeschichten spiegelt, ist sie treu geblieben.
      Zum ersten Mal schreibt sie jedoch völlig unverhüllt über ihre eigene von Verfolgung, Brüchen und Flucht gezeichnete Familie.
      Sie hat sich mit Denis Scheck an einem ihrer liebsten Orte in Berlin getroffen, dem Café Einstein, um mit ihm darüber zu sprechen.

      Seit Herbst 2013 gibt es im SWR Fernsehen die neue Büchersendung "lesenswert". Der Moderator Denis Scheck stellt Autoren und ihre Bücher im Gespräch vor.
      Neu sind interessante Zeitgenossen, die ihr "Leben in drei Büchern" vorstellen, neu ist der "lesenswert"-Fragebogen, mit dem sich Schriftsteller von ihrer privaten Seite zeigen, neu der Steckbrief, mit dem Autoren und Buchinhalte vorgestellt werden, neu ist der Aufzeichnungsort, das Kulturzentrum in Mainz (KUZ).

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