• 27.01.2021
      00:15 Uhr
      Ich wäre so gerne heimgekommen NS-Euthanasie im "Dritten Reich" | SWR Fernsehen BW
       

      Niemand hat ihre Zahl genau erfasst, aber nach Schätzung von Historikern fielen dem so genannten "Euthanasie-Programm" in Nazi-Deutschland zwischen 1939 und 1945 rund 200.000 Menschen zum Opfer. Hinter dem "guten Tod" - so die wörtliche Übersetzung - steckte ein perfides System, das von den Propagandisten und Ideologen des "Dritten Reiches" langfristig vorbereitet wurde. Nur so war der organisierte Mord an so genannten "nutzlosen Essern" möglich.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 27.01.21
      00:15 - 00:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Niemand hat ihre Zahl genau erfasst, aber nach Schätzung von Historikern fielen dem so genannten "Euthanasie-Programm" in Nazi-Deutschland zwischen 1939 und 1945 rund 200.000 Menschen zum Opfer. Hinter dem "guten Tod" - so die wörtliche Übersetzung - steckte ein perfides System, das von den Propagandisten und Ideologen des "Dritten Reiches" langfristig vorbereitet wurde. Nur so war der organisierte Mord an so genannten "nutzlosen Essern" möglich.

       

      Niemand hat ihre Zahl genau erfasst, aber nach Schätzung von Historikern fielen dem so genannten "Euthanasie-Programm" in Nazi-Deutschland zwischen 1939 und 1945 rund 200.000 Menschen zum Opfer. Hinter dem "guten Tod" - so die wörtliche Übersetzung - steckte ein perfides System, das von den Propagandisten und Ideologen des "Dritten Reiches" langfristig vorbereitet wurde. Nur so war der organisierte Mord an so genannten "nutzlosen Essern" möglich.

      Völlig unabhängig von ihrem Lebensalter und dem Grad oder den Ursachen ihrer Handicaps wurden zehntausende Menschen wahlweise als "Krüppel", "Idioten", "Schwachsinnige", "Irre" oder "Erbkranke" eingestuft und systematisch ermordet. Widerstand ist kaum bekannt geworden. Und was geschah mit den Ärzten, die die Morde begangen hatten? SR-Autor Mirko Tomic ist im Saarland und Berlin auf Spurensuche gegangen, hat die letzten Zeitzeugen und Familienangehörige aufgesucht und Historiker und Autoren wie Dr. Gisela Tascher, Dr. Götz Aly und Dr. Christoph Braß befragt.

      Film von Mirko Tomic

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 27.01.21
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.05.2021