• 30.10.2020
      21:00 Uhr
      DIE SCHEUNE Wie Handwerk alte Schätze rettet | SWR Fernsehen BW
       

      Hobby-Handwerker Arndt Reisenbichler moderiert die neue SWR Repair-Café Reihe aus dem historischen Tabakschuppen in Herxheim-Hayna in der Südpfalz. Liebgewonnene Alltagsgegenstände werden ramponiert abgegeben - Profi-Handwerkerinnen und Profi-Handwerker zeigen Schritt für Schritt, wie diese Gegenstände fachgerecht repariert werden. Die Reparaturen in Folge 4: eine Karaffe aus dem Orient, ein besonderes Paar Männerschuhe aus den USA, ein Leiterwagen und eine Violine, die einer privaten Musikschule gespendet wurde.

      Freitag, 30.10.20
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Hobby-Handwerker Arndt Reisenbichler moderiert die neue SWR Repair-Café Reihe aus dem historischen Tabakschuppen in Herxheim-Hayna in der Südpfalz. Liebgewonnene Alltagsgegenstände werden ramponiert abgegeben - Profi-Handwerkerinnen und Profi-Handwerker zeigen Schritt für Schritt, wie diese Gegenstände fachgerecht repariert werden. Die Reparaturen in Folge 4: eine Karaffe aus dem Orient, ein besonderes Paar Männerschuhe aus den USA, ein Leiterwagen und eine Violine, die einer privaten Musikschule gespendet wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Arndt Reisenbichler

      Hobby-Handwerker Arndt Reisenbichler moderiert die neue SWR Repair-Café Reihe aus dem historischen Tabakschuppen in Herxheim-Hayna in der Südpfalz. Liebgewonnene Alltagsgegenstände werden ramponiert abgegeben - Profi-Handwerkerinnen und Profi-Handwerker zeigen Schritt für Schritt, wie diese Gegenstände fachgerecht repariert werden, um dann den freudestrahlenden Eigentümerinnen und Eigentümern zurückgegeben zu werden.

      Die Reparaturen in Folge 4:
      Gisela Bosch aus Stuttgart hängt sehr an einem speziellen Stück: eine Karaffe aus dem Orient. Scheinbar unzerstörbar hat ein Christbaumbrand dennoch dazu geführt, dass der Henkel der Karaffe durch die Hitze weggesprengt wurde. Sie möchte, dass der Henkel wieder da ist, wo er hingehört, denn das Stück erinnert sie an ihren verstorbenen Mann und es ist kein typisches Touristenprodukt, sondern die hochwertige Arbeit der dortigen Kunsthandwerker. Nach langer Suche findet sie den perfekten Handwerker: Hans-Joachim Bleier aus Rottenburg ist Feinschmied - für ihn stellt die Kanne keine allzu große Herausforderung dar. Direkt in der SCHEUNE wird er den Henkel wieder anlöten und Frau Bosch damit eine riesige Freude bereiten.

      Peter Hankowiak aus Stuttgart hat sich vor vielen Jahren in den USA einen Traum erfüllt und ein für ihn sehr spezielles Paar Männerschuhe erstanden, zum Schnäppchenpreis. Das ist über 30 Jahre her, die Schuhe begleiten ihn immer noch. Er trug sie bei der Hochzeit, danach zu vielen weiteren Anlässen und auch im Alltag. Auch beim Schuhmacher hatte er sie schon mal, aber mittlerweile ist ein Absatz wieder kaputt und auch die Sohle macht nicht mehr den besten Eindruck. Die perfekte Mission für Schuhmacher Markus Loidl aus Stuttgart, der oftmals liebevoll "Meister Loidl" genannt wird. Er wird das Schuhpaar wieder fit machen und wenn alles gut läuft, kann Peter Hankowiak die Schuhe zum kommenden Hochzeitsjubiläum tragen.

      Thomas Jöres aus Berg bei Ravensburg bringt einen Leiterwagen in die SCHEUNE. Der Wagen gehört seinem guten Freund Matthias, der ihn leider nicht persönlich vorbeibringen kann. Gebaut wurde der Leiterwagen einst vom Urgroßvater und seither wurden in dem Leiterwagen die Kinder aller Generationen bei Ausflügen transportiert, Reisig aus dem Wald geholt etc. Klar wurde er mit den Jahrzehnten in Mitleidenschaft gezogen und so steht heute die Restaurierung an. Um die Reparatur kümmert sich der SCHEUNEN-Schreiner Jogi Weiß aus Ravensburg. Ein paar Teile müssen ersetzt und die Farbe aufgefrischt werden. Der Name des Urgroßvaters, der auf dem Leiterwagen verewigt ist, soll erhalten bleiben. Wenn alles glatt läuft, werden auch die Kinder von Matthias im Leiterwagen durch die oberschwäbische Landschaft gezogen.

      Henriette Christ und ihr Sohn Manuel aus Mainz Laubenheim bringen eine Violine in die SCHEUNE. Sie betreiben in Mainz eine private Musikschule und die Violine wurde der Schule gespendet. Ein Glücksfall, denn die Schule lebt von Leihinstrumenten für viele Schülerinnen und Schüler. So können Kinder unterstützt werden, deren Familien nicht die nötigen finanziellen Mittel haben. Nun muss die Violine aber zuerst überholt werden. Dafür zuständig ist Alexandra Körner, Geigenbauerin aus Mainz. Der Steg muss abgezogen und einige Stellen müssen neu verleimt werden. Vor allem muss die Violine noch "kaschiert", also stellenweise lackiert werden.

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