• 24.03.2019
      06:30 Uhr
      Sehen statt Hören Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) | SWR Fernsehen BW
       

      Eine inklusive Gesellschaft - ohne Barrieren, ohne Diskriminierung: Das ist das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland hat die Konvention 2009 - zusammen mit über 160 anderen Staaten - unterzeichnet. Und wie ist die Situation für Menschen mit Hörbehinderung nach zehn Jahren? "Sehen statt Hören"-Moderator Kilian Knörzer geht dieser Frage nach.

      Sonntag, 24.03.19
      06:30 - 07:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Eine inklusive Gesellschaft - ohne Barrieren, ohne Diskriminierung: Das ist das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland hat die Konvention 2009 - zusammen mit über 160 anderen Staaten - unterzeichnet. Und wie ist die Situation für Menschen mit Hörbehinderung nach zehn Jahren? "Sehen statt Hören"-Moderator Kilian Knörzer geht dieser Frage nach.

       

      In Deutschland leben fast 8 Millionen schwerbehinderte Menschen, das entspricht knapp 10% der Bevölkerung. Also müsste doch jeder aus der Mehrheitsgesellschaft mittlerweile Kontakt zu einem dieser 8 Millionen haben, oder? Gerade auch, weil bereits vor einem Jahrzehnt die UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft, beschlossen hat. Doch schon eine einfache Straßenumfrage zeigt: Die meisten Menschen haben keine Kontakte. In der Begegnung mit Gehörlosen wird die Sprache als Barriere benannt.
      Was wurde also inzwischen umgesetzt? Und wo fehlt es noch?

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.

      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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