• 15.11.2013
      01:45 Uhr
      MAKE LOVE - Liebe machen kann man lernen (2/5) Wie sag ich's meinem Kind? | SWR Fernsehen BW
       

      Welche Vorstellungen von Liebe und Sexualität machen sich Kinder in Zeiten von Internetpornografie und der medialen "Sex-Sells-Strategie"? Welche Sorgen und Fragen plagen Eltern, wenn ihre Kinder auf einmal mitten in der Pubertät stecken? In der zweiten Folge von "Make Love" spricht Sexologin und Neuro-Psychologin Ann-Marlene Henning mit Eltern und Teenagern über Themen wie beispielsweise körperliche Veränderungen, Rollenbilder, das erste Mal, Sex und Liebe. "Mit unseren Kindern über Sex zu reden bedeutet nicht, sie dazu zu animieren. Ganz im Gegenteil, je besser die Aufklärung, desto später das erste Mal", sagt Ann-Marlene Henning.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 15.11.13
      01:45 - 02:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Welche Vorstellungen von Liebe und Sexualität machen sich Kinder in Zeiten von Internetpornografie und der medialen "Sex-Sells-Strategie"? Welche Sorgen und Fragen plagen Eltern, wenn ihre Kinder auf einmal mitten in der Pubertät stecken? In der zweiten Folge von "Make Love" spricht Sexologin und Neuro-Psychologin Ann-Marlene Henning mit Eltern und Teenagern über Themen wie beispielsweise körperliche Veränderungen, Rollenbilder, das erste Mal, Sex und Liebe. "Mit unseren Kindern über Sex zu reden bedeutet nicht, sie dazu zu animieren. Ganz im Gegenteil, je besser die Aufklärung, desto später das erste Mal", sagt Ann-Marlene Henning.

       

      Sie besucht die Siebtklässler der Heinrich-Pestalozzi-Schule in Leipzig. Die Schüler haben in einer selbstgebastelten Box ihre anonymen Fragen rund um das Thema Sex und Aufklärung an die Psychologin gesammelt. Mit dem Wunsch, dass "Aufklärung mehr und besser wird" startet Ann-Marlene Henning gemeinsam mit der Klassenlehrerin Karin Pape, Schülern und Eltern ein spannendes Projekt. Dabei zeigt sich auch, wie es um die sexuelle Aufgeklärtheit der Eltern selbst bestellt ist und wie sie mit ihrer eigenen Sexualität umgehen.

      Dabei geht die Sexologin unkonventionelle Wege: Sie überrascht die Schüler mit einer Penis-Vulva-Galerie und die Eltern mit dem Auftrag, eine Klitoris zu zeichnen. "Während Jungs ihren Penis jeden Tag sehen und anfassen - z. B. beim Pinkeln - nehmen Mädchen ihr Geschlechtsteil kaum wahr. Aber gerade die müssen unbedingt ihren Körper besser kennenlernen", sagt Ann-Marlene Henning.

      Immer wieder genannte Themen der Kinder sind Vergleiche mit anderen und die Fragen: "Bin ich normal?" oder "Muss ich alles mitmachen?" Mit den Schülern erarbeitet Ann-Marlene Henning Wege, eigene Grenzen zu spüren und zeigt den Eltern Möglichkeiten, wie sie ihre Kinder darin bestärken können. Auch der einfache Zugang zu Pornografie über Laptops oder Smartphones ist ein wichtiger Punkt in der Aufklärungsarbeit der Psychologin. Meistens suchen die Kinder gar nicht gezielt nach Pornografie, sondern gelangen zufällig durch einen Vertipper oder durch Spam-Mails auf diesen Seiten. Was für Gefahren im Internet lauern und wie man damit umgehen kann, das beantwortet Ann-Marlene Henning den Eltern.

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