• 09.12.2018
      09:15 Uhr
      Schatzkammer Florenz Herr Schmidt und die Uffizien | SWR Fernsehen BW
       

      Vor drei Jahren wurde der Freiburger Kunsthistoriker Eike Schmidt als erster Nicht-Italiener zum Direktor der Uffizien in Florenz gewählt. Dem damals 47-jährigen Deutschen eilte der Ruf des Machers und Modernisierers voraus. Ein Renommee, das er sich in Museen in Los Angeles, Washington D.C. und bei Sotheby's in London erarbeitet hat.
      Und kaum zeigte Schmidt in Florenz die ersten Erfolge, kam schon das nächste Angebot. Am Ende seiner Florentiner Amtszeit wird der Kunstexperte die Leitung des Kunsthistorischen Museums Wien übernehmen.

      Sonntag, 09.12.18
      09:15 - 10:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Vor drei Jahren wurde der Freiburger Kunsthistoriker Eike Schmidt als erster Nicht-Italiener zum Direktor der Uffizien in Florenz gewählt. Dem damals 47-jährigen Deutschen eilte der Ruf des Machers und Modernisierers voraus. Ein Renommee, das er sich in Museen in Los Angeles, Washington D.C. und bei Sotheby's in London erarbeitet hat.
      Und kaum zeigte Schmidt in Florenz die ersten Erfolge, kam schon das nächste Angebot. Am Ende seiner Florentiner Amtszeit wird der Kunstexperte die Leitung des Kunsthistorischen Museums Wien übernehmen.

       

      Vor drei Jahren wurde der Freiburger Kunsthistoriker Eike Schmidt als erster Nicht-Italiener zum Direktor der Uffizien in Florenz gewählt. Dem damals 47-jährigen Deutschen eilte der Ruf des Machers und Modernisierers voraus. Ein Renommee, das er sich in Museen in Los Angeles, Washington D.C. und bei Sotheby's in London erarbeitet hat. Und kaum zeigte Schmidt in Florenz die ersten Erfolge, kam schon das nächste Angebot. Am Ende seiner Florentiner Amtszeit wird der Kunstexperte die Leitung des Kunsthistorischen Museums Wien übernehmen.

      Der Film begleitet Eike Schmidt am Beginn seiner Aufgabe in den Uffizien. Seine größte Herausforderung ist die Anziehungskraft des ehrwürdigen Hauses. Auch wer nur ein langes Wochenende in Florenz verbringt, will Michelangelo, Leonardo da Vinci, Botticelli und Caravaggio sehen. 7.000 Menschen drängen sich pro Tag vor ihren Werken, nicht selten nur, um Selfies zu schießen. Schlimmer noch: Die 2,2 Mio. Menschen, die pro Jahr durch die Räume der Uffizien fluten, schwitzen, atmen, husten. Den kostbaren Gemälden der Renaissance tut das gar nicht gut. Maßnahmen zum Schutz der Florentiner Kunstschätze sind dringlicher denn je; zu lange wurde an entsprechenden Vorkehrungen gespart. Mit seinem eloquenten Charme, seinen fachlichen Wissen und nachhaltigem Denken hat Schmidt in seiner Amtszeit viel bewegt. Besucherströme behindern sich nicht mehr gegenseitig, sie werden klug und geschickt gelenkt; der Selfie-Macher wird nicht mehr als Kunstbanause in Kauf, sondern als moderner Besucher !
      ernst genommen; die dem Museum angeschlossenen Bereiche wie Palazzo Pitti oder Bobolo-Gärten sind im Tagesticket enthalten. In nur wenigen Jahren haben die Uffizien mit Eike Schmidt eine Menge Staub abgeschüttelt und sind im 21. Jahrhundert angekommen.

      Mit opulenten Bildern und Luftaufnahmen führt die Dokumentation von Peter Moers und Anna-Lena Maul Florenz durch das Florenz der Renaissance - immer an der Seite des deutschen Direktors Schmidt.

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