• 03.06.2013
      10:25 Uhr
      MENSCH LEUTE Pias soziales Jahr - ein Schwabenmädel in Uganda | SWR Fernsehen BW
       

      Gerade hat Pia ihr Abitur gemacht. Vor dem Studium macht die gläubige Katholikin ein soziales Jahr in Zentralafrika. In Uganda hat sich die 19-Jährige beim Missionswerk "Vision for Africa" angemeldet. Das Dorf "Land of hope" hat die Österreicherin Maria Prean aufgebaut. Sie gibt jungen Menschen die Gelegenheit, mit Waisen zu arbeiten, Kindergärten mit den afrikanischen Erzieherinnen zu betreuen oder die Lehrerinnen in den Primärschulen zu entlasten.

      Montag, 03.06.13
      10:25 - 10:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

      Gerade hat Pia ihr Abitur gemacht. Vor dem Studium macht die gläubige Katholikin ein soziales Jahr in Zentralafrika. In Uganda hat sich die 19-Jährige beim Missionswerk "Vision for Africa" angemeldet. Das Dorf "Land of hope" hat die Österreicherin Maria Prean aufgebaut. Sie gibt jungen Menschen die Gelegenheit, mit Waisen zu arbeiten, Kindergärten mit den afrikanischen Erzieherinnen zu betreuen oder die Lehrerinnen in den Primärschulen zu entlasten.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Günther Henel

      Außerdem gibt es ein Internat und Berufsschulen, die immer jemand gebrauchen können, um die vielen AIDS-Waisen oder Straßenkinder ein Stück im Leben zu begleiten. Der Glaube wird im "Land of hope" fröhlich gelebt. Offen und mit Freude durchs Leben gehen und an andere denken, das bringt Maria Prean allen bei.

      Hundert Euro pro Monat müssen Pia und die anderen Volontäre an das Missionswerk bezahlen. Dafür gibt es Essen und eine bescheidene Unterkunft. Schnell ist aber das Leben im deutschen Wohlstand vergessen. "Man gewöhnt sich an alles", sagt Pia immer wieder.

      Zum letzten Weihnachten kamen die Eltern und die Schwester von Pia zu Besuch. Gemeinsam mit Maria Prean besuchten sie das große Gefängnis in Kampala. Für Pia und ihre Familie ein bewegendes Erlebnis. Die weiß gekleideten Gefangenen waren die Todeskandidaten, die in Gelb, die "normalen" Gefangenen.

      Immer wieder geht Pia mit den anderen in den Busch, um Kleider oder Lebensmittel an die Armen zu verteilen. Trotz Armut seien die Menschen aber nicht unglücklich, weil sie es nicht anders kennen würden, meint Pia. Dennoch ist die junge Frau auch ein bisschen froh, dass die Zeit bald vorbei ist. Jetzt soll das Studium beginnen. Pia möchte gerne in den diplomatischen Dienst.

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