• 02.12.2012
      21:30 Uhr
      Westpol - Politik in Nordrhein-Westfalen Moderation: Sabine Scholt | WDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Weiteres Behördenversagen im Fall NSU
      • Trickreiche Makler
      • Energiewende ja - aber nicht bei mir
      • Unwirtschaftliche Kraftwerke

      Sonntag, 02.12.12
      21:30 - 22:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Weiteres Behördenversagen im Fall NSU
      • Trickreiche Makler
      • Energiewende ja - aber nicht bei mir
      • Unwirtschaftliche Kraftwerke

       
      • Weiteres Behördenversagen im Fall NSU

      Letzte Woche hat WESTPOL berichtet: Nach dem Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße schlugen die Behörden konkrete Hinweise auf einen rechtsextremistischen Hintergrund in den Wind. Weitere interne Dokumente zeigen: Auch der bundesweiten Ermittlungsgruppe "Bosporus", die die weiteren Morde des NSU untersuchte, lagen konkrete Hinweise auf rechtsextreme Täter vor. Selbst Parallelen zum Keupstraßen-Anschlag wurden gezogen. Allein: Die Ermittlungsergebnisse versandeten.

      • Trickreiche Makler

      Der Vorschlag ist einleuchtend, besonders für Menschen, die eine Wohnung suchen: Die Provision für die Vermittlung einer Wohnung soll nicht mehr der Mieter, sondern der Vermieter zahlen. Gerade in Städten mit Wohnungsnot will die NRW-Landesregierung so Missbrauch verhindern. Wie dringend diese Reform ist, zeigen zwei Beispiele in Köln: Hier wurde sogar eine Provision verlangt, obwohl es eine Verbindung zwischen Hausverwaltung und Makler gab.

      • Energiewende ja - aber nicht bei mir

      Die Einwohner von Meerbusch sind auf den Barrikaden: Der Ort liegt neben einer gigantischen Leitungstrasse, die Strom aus Windkraft durch NRW in den Süden befördern soll. Diese Woche hat die Bundesnetzagentur die Pläne vorgelegt. In Meerbusch soll die für die Stromtrasse notwendige Konverterstation entstehen: 100.000 Quadratmeter groß, 20 Meter hoch. Auch anderswo regt sich Widerstand von Anwohnern gegen gigantische Strommasten, die die Leitung erfordert - also dagegen, dass die Energiewende quasi im Vorgarten stattfindet.

      • Unwirtschaftliche Kraftwerke

      Die Energieversorger schlagen Alarm: Viele Gas- und Kohlekraftwerke können sie nicht mehr wirtschaftlich betreiben. Doch Abschalten geht auch nicht, denn der Strom aus Kohle und Gas muss immer dann fließen, wenn die Sonnenkollektoren und Windräder nicht liefern können. Sonst droht laut Bundesnetzagentur eine Versorgungslücke. Was tun? Die Idee aus NRW: Die Betreiber sollen nicht mehr nur für den abgenommenen Strom bezahlt werden, sondern auch für die Kapazitäten, die sie bereitstellen. Am Ende zahlt das wieder: der Verbraucher.

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