• 02.12.2012
      18:30 Uhr
      Mit Bettina Böttinger im ärmsten Land der Welt tag7 | WDR Fernsehen
       

      Burundi - eines der ärmsten Länder der Erde. Politisch instabil, gebeutelt von ethnischen Spannungen zwischen Hutu und Tutsi. 13 Jahre Bürgerkrieg mit mehr als 300.000 Toten haben das Land ausbluten lassen. Die Kindersterblichkeitsrate ist hoch, Dürreperioden machen dem Land zu schaffen. Über die Hälfte der Einwohner Burundis ist unter 18 Jahre. Es mangelt an Nahrung, an Schulen, an guter medizinischer Versorgung. Die Moderatorin und Journalistin Bettina Böttinger begibt sich auf eine Reise durch das ostafrikanische Land.

      Sonntag, 02.12.12
      18:30 - 19:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Burundi - eines der ärmsten Länder der Erde. Politisch instabil, gebeutelt von ethnischen Spannungen zwischen Hutu und Tutsi. 13 Jahre Bürgerkrieg mit mehr als 300.000 Toten haben das Land ausbluten lassen. Die Kindersterblichkeitsrate ist hoch, Dürreperioden machen dem Land zu schaffen. Über die Hälfte der Einwohner Burundis ist unter 18 Jahre. Es mangelt an Nahrung, an Schulen, an guter medizinischer Versorgung. Die Moderatorin und Journalistin Bettina Böttinger begibt sich auf eine Reise durch das ostafrikanische Land.

       

      Sie verschafft sich in der Hauptstadt Bujumbara und in den ländlichen Regionen einen Eindruck von den sozialen Problemen der Menschen und begleitet sie durch ihren ganz normalen Alltag. Dabei besucht sie Einheimische, aber auch ausländische Mitarbeiter von Hilfswerken, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Menschen vor Ort zu helfen. Offen schildert Bettina Böttinger zugleich ihre persönlichen Eindrücke und Gefühle bei ihrer ersten Reise in ein schwarzafrikanisches Land.

      Noch immer ist die Lage in Burundi unsicher und oftmals unvorstellbar grausam. Tausende Kinder, die von Rebellenorganisationen verschleppt und als Kindersoldaten missbraucht wurden, müssen wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Anderen droht der Tod. Albinos werden aus Gründen des Aberglaubens regelrecht gejagt.

      Aber es gibt auch Hoffnung. Pater Alphonse Ndabiseruye, der in Burundi geboren wurde und im Bürgerkrieg fast sein Leben verlor, ist nach einem Theologiestudium in Freiburg wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Heute gibt er seinen Landsleuten auf sehr praktische Weise Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und es gibt Verena Stamm aus Duisburg, die vor vierzig Jahren der Liebe wegen nach Burundi ging und seitdem den Bewohnern des geschundenen Landes hilft, sich selber zu helfen. Oder aber die Kölner Architektin Martina Wziontek, die vor zehn Jahren genug davon hatte "nur zu spenden" und kurzerhand ihre eigene Hilfsorganisation für die Kinder Burundis gründete.

      Bettina Böttinger trifft all diese besonderen Menschen, geht der spannenden Frage nach dem Sinn und dem praktischen Einsatz von Spendengeldern nach und schildert in ihrem Reisetagebuch aus dem Herzen Afrikas auf ganz persönliche Weise das Leben in Burundi.

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