• 12.08.2012
      08:40 Uhr
      Kölner Treff Talkrunde - Moderation: Bettina Böttinger | WDR Fernsehen
       

      Bettina Böttinger präsentiert die Talkrunde, in der prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, sich zum Talk treffen. Heute zu Gast:

      • Angelika Kallwass (TV-Moderatorin und Psychologin)
      • Rüdiger Nehberg (Survival-Experte)
      • Lucy Diakovska (Musikerin)
      • Klaus Gunschmann (ehemaliger Türsteher)
      • Frank Schöbel (Schlagersänger)
      • Gudrun Müller (lebte in der Colonia Dignidad)

      Sonntag, 12.08.12
      08:40 - 10:05 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Bettina Böttinger präsentiert die Talkrunde, in der prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, sich zum Talk treffen. Heute zu Gast:

      • Angelika Kallwass (TV-Moderatorin und Psychologin)
      • Rüdiger Nehberg (Survival-Experte)
      • Lucy Diakovska (Musikerin)
      • Klaus Gunschmann (ehemaliger Türsteher)
      • Frank Schöbel (Schlagersänger)
      • Gudrun Müller (lebte in der Colonia Dignidad)

       
      • Angelika Kallwass: Ungewollte Schwangerschaft? Schlechte Noten? Beziehungsprobleme? Stress in der Familie? Angelika Kallwass gibt seit über zehn Jahren in ihrer Show "Zwei bei Kallwass" Hilfestellungen für jede Lebenslage. Als Psychologin und Psychotherapeutin mit eigener Praxis unterstützt die gebürtige Kölnerin auch im wahren Leben Menschen in Konfliktsituationen und hat außerdem Erfahrungen als langjährige Leiterin einer sozialen Einrichtung, einer Tagesklinik und als Coach von Unternehmen gesammelt.

      • Rüdiger Nehberg: Früher ist er aus reiner Abenteuerlust gereist, ist auf afrikanischen Flüssen geflößt, mit eigenen Karawanen durch Wüsten gezogen und mit einem Tretboot über den Atlantik gefahren. Mit der Zeit hat sich der Survival-Experte dabei zum Menschenrechtsaktivisten entwickelt. Vor 12 Jahren hat er die Menschenrechtsorganisation "TARGET" gegründet und sich für bedrohte Völker und gegen Genitalverstümmelung stark gemacht. Seine Erlebnisse und Erfahrungen hat er in einer Reihe von Büchern beschrieben.

      • Lucy Diakovska: Ihre Eltern haben sich der klassischen Musik verschrieben, Lucy Diakovska steht für Popmusik. Aktuell ist die rothaarige Sängerin mit den bulgarischen Wurzeln Jurorin in der Castingshow "Popstars", sie selbst kennt man als Sängerin der Girlgroup "No Angels", der allerersten "Popstars"-Siegerband. Musikalisch geht Lucy Diakovska mittlerweile solo ihres Wegs, privat wünscht sie sich mit ihrer Herzensdame Kamelia ein Kind.

      • Frank Schöbel: In der DDR war der Schlagersänger überaus erfolgreich, etliche Preise hat er vor dem Mauerfall erhalten. Schon als Kind sang er im Leipziger Thomanerchor. In den 1960er Jahren begann seine professionelle Karriere, in deren Verlauf er nicht nur als Sänger, sondern auch als Komponist, Texter, Produzent, als Moderator von eigenen Shows und als Schauspieler gearbeitet hat. Siebzig Jahre wird der Musiker Ende diesen Jahres, außerdem feiert er 2012 sein 50jähriges Bühnenjubiläum.

      • Klaus Gunschmann: Türsteher war er einst im Münchner P1, mittlerweile ist er dort Geschäftsführer. Der Club rühmt sich, die "härteste Tür Deutschlands" zu haben, am Eingang wird gnadenlos entschieden, wer hineinkommt und wer nicht. Die Promidichte im Nobelclub ist dafür hoch: Mick Jagger und Puff Daddy zum Beispiel haben dort schon gezecht und auch Oliver Kahn ist häufig an der Bar zu sehen. Über zwanzig Jahre lang hat Klaus Gunschmann sie alle rein- und rausgehen sehen, in einem Buch und im "Kölner Treff" erzählt er Anekdoten aus dem Münchner Nachtleben.

      • Gudrun Müller - Colonia Dignidad: Die chilenische Siedlung, die in den 1960er Jahren von dem Deutschen Paul Schäfer gegründet wurde, machte weltweit Schlagzeilen. Auf dem abgeschotteten Areal der Sekte wurden einst Kinder missbraucht, Menschen mit Elektroschocks gequält und Gegner des diktatorischen Pinochet-Regimes gefoltert und getötet. Gudrun Müller hat fast fünfzig Jahre lang in der Kolonie gelebt, hat Gehirnwäsche und Folter durchgemacht - und sich mittlerweile aus den Fängen der Sekte befreit. In einem Buch wird ihre Geschichte aufgearbeitet, im "Kölner Treff" erzählt sie von ihren Erlebnissen.

      Im Mittelpunkt der 85-minütigen Sendung steht zwar der "Talk": journalistisch, informativ, zuweilen auch kontrovers. Aber auch die ein oder andere kleine "Show" hat ihren Platz.

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