• 28.06.2018
      01:35 Uhr
      Uns stinkt's! Die Mistrevolte WDR Fernsehen
       

      "Es ist ein Skandal, dass unsere Region immer mehr zu einem Entsorgungsort für Gülle aus Massentierhaltung wird", entrüstet sich Katharina Schmidt-Loske. Schon 2014 musste in der Gemeinde Grafschaft das Leitungswasser mit Chlor versetzt werden, weil Gülle in die Leitungen gelangte. Jetzt will sie mit Mitstreitern Widerstand leisten gegen die sogenannten Gülle-Tanker, die Mist aus den Güllehochburgen Münsterland, Niedersachsen und auch aus Holland in die Eifel bringen. Ein legaler, aber wenig kontrollierter Handel, der entstand, weil es in diesen Regionen mit großem Viehbestand zu viel Gülle, aber zu wenige Felder gibt.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28.06.18
      01:35 - 02:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Neu im Programm

      "Es ist ein Skandal, dass unsere Region immer mehr zu einem Entsorgungsort für Gülle aus Massentierhaltung wird", entrüstet sich Katharina Schmidt-Loske. Schon 2014 musste in der Gemeinde Grafschaft das Leitungswasser mit Chlor versetzt werden, weil Gülle in die Leitungen gelangte. Jetzt will sie mit Mitstreitern Widerstand leisten gegen die sogenannten Gülle-Tanker, die Mist aus den Güllehochburgen Münsterland, Niedersachsen und auch aus Holland in die Eifel bringen. Ein legaler, aber wenig kontrollierter Handel, der entstand, weil es in diesen Regionen mit großem Viehbestand zu viel Gülle, aber zu wenige Felder gibt.

       

      "Es ist ein Skandal, dass unsere Region immer mehr zu einem Entsorgungsort für Gülle aus Massentierhaltung wird", entrüstet sich Katharina Schmidt-Loske. Schon 2014 musste in der Gemeinde Grafschaft das Leitungswasser mit Chlor versetzt werden, weil Gülle in die Leitungen gelangte. Jetzt will sie mit Mitstreitern Widerstand leisten gegen die sogenannten Gülle-Tanker, die Mist aus den Güllehochburgen Münsterland, Niedersachsen und auch aus Holland in die Eifel bringen. Ein legaler, aber wenig kontrollierter Handel, der entstand, weil es in diesen Regionen mit großem Viehbestand zu viel Gülle, aber zu wenige Felder gibt. "Wer einen Stall mit 20.000 Schweinen baut, muss zwar nachweisen, wohin er die Gülle bringt, aber er muss keinen eigenen Acker besitzen", kommentiert Schmidt-Loske. Der geplante Bau eines 5.000 Kubikmeter großen Gülle-Lagerbeckens droht den Gülle-Tourismus in die Eifel noch zu verstärken, befürchtet Schmidt-Loske. Schon heute sind 40 Prozent des deutschen Grundwasservorkommens stark mit gesundheitsschädlichem Nitrat belastet, das von güllegedüngten Feldern vor 30 Jahren in tiefe Erdschichten und schließlich ins Grundwasser sickerte. So stark, dass ohne teure Aufbereitung kein Trinkwasser mehr daraus gewonnen werden kann. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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