• 12.03.2012
      10:50 Uhr
      West ART Das Kulturmagazin des WDR - Moderation: Matthias Bongard | WDR Fernsehen
       

      Themen:

      • "Meine unfertigen Erinnerungen"
      • Gier frisst Hirn
      • Sakrale Kunst des Mittelalters
      • "Solino - Ein Epos aus dem Pott"
      • Die Archäologie einer Abraumhalde
      • Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv

      Montag, 12.03.12
      10:50 - 11:30 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Themen:

      • "Meine unfertigen Erinnerungen"
      • Gier frisst Hirn
      • Sakrale Kunst des Mittelalters
      • "Solino - Ein Epos aus dem Pott"
      • Die Archäologie einer Abraumhalde
      • Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv

       
      • "Meine unfertigen Erinnerungen" - Die Autobiografie der Journalistin Wibke Bruhns

      Ihr neuestes Buch trägt den Titel "Nachrichtenzeit". Wibke Bruhns hat darin ihre Erinnerungen festgehalten: "Unfertige Erinnerungen", wie sie selbst im Untertitel schreibt. Sie sorgte als erste deutsche Nachrichtensprecherin Anfang der 70er Jahre für Aufsehen, während der Ära von Bundeskanzler Willy Brandt war sie politische Korrespondentin und Mitte der 80er Jahre die Israel-Korrespondentin des Stern. Ihre Erinnerungen sind ein lebendiges Stück deutscher Zeitgeschichte. West ART hat Wibke Bruhns zum Interview getroffen.

      • Gier frisst Hirn - Klaus Sterns Dokumentarfilm über einen "Versicherungsvertreter"

      "Größenwahn sei sein Spezialgebiet", meint der Filmemacher Klaus Stern und hat jetzt einen Film über den "Versicherungsvertreter" Mehmet Göker gedreht. Göker verkaufte per Telefon sehr erfolgreich private Krankenversicherungen, so hatte er bereits mit 25 Jahren seine erste Million. Mitarbeiter seiner Firma ließen sich MEG auf den Unterarm tätowieren, feierten Firmenparties mit Schlagerstars und nutzten gerne den Ferrari- und Porsche-Fuhrpark. Mit 32 Jahren meldet Göker Insolvenz an und hat Schulden in Höhe von 21 Millionen Euro: Sein System hat sich selbst verschlungen. Klaus Stern ist heute im "West ART"-Studio zu Gast und berichtet über Aufstieg und Fall des Versicherungsvertreters Mehmet Göker.

      • Sakrale Kunst des Mittelalters - Eine Ausstellung zeigt Westfalens Goldene Pracht

      Kreuze, Statuetten und Heiligenschreine - wahre Schätze der Goldschmiedekunst! Angefertigt wurden diese Kunstwerke im Mittelalter zur Ehre Gottes. Aber sie waren auch eine Art des Ablasses, um die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen. Wer auf Erden gibt, hat im Jenseits weniger zu leiden, lautete das Credo. Über 300 Exponate dieser einzigartigen "Goldenen Pracht" sind jetzt in Münster zu sehen und beweisen, dass Westfalen weitaus mehr ist als Provinz.

      • "West ART"-Lieblingsfilme: "Solino - Ein Epos aus dem Pott"

      Gerburg Jahnke ist Patin für eine bewegende Gastarbeiter-Geschichte. Deutschland rief Arbeiter und es kamen Menschen. Ganz am Anfang vor allem Italiener - wie die Familie Amato, Mittelpunkt von Fatih Akins Film "Solino". In der Hoffnung auf das Wirtschaftswunder und ein besseres Leben ziehen die Amatos nach Duisburg und eröffnen eine Pizzeria. "Solino" verfolgt ihre Geschichte und vor allem die der beiden Söhne über 20 Jahre. In Zeiten, als Einwanderung noch kein "Migrationshintergrund" war. Gerburg Jahnke führt die "West ART"-Zuschauer in eine typische Ruhrgebiets-Pizzeria und erklärt, warum sie "Solino" zum Lieblingsfilm wählen sollten.

      • Die Archäologie einer Abraumhalde - Fotos von Christian Diehl

      Wie ein Maulwurf gräbt sich der junge Fotograf Christian Diehl durch die Erde. Ein Kubikmeter Fläche auf der Abraumhalde Hoheward hob der Dortmunder aus, um das gesamte Erdreich nach Fotoobjekten zu durchforsten. Pseudowissenschaftlich geht er vor, sortiert, filtert und entdeckt einen ganzen Kosmos. Pflanzenreste, Wurzeln, Blüten, Bodenproben, Steine, Tiere, Käfer, Würmer: Nach den Prinzipien einer genauen und sachlichen Fotografie findet eine Art wissenschaftliche Dokumentation statt. Nach dem gleichen Prinzip hat Christian Diehl auch einem Kubikmeter Watt, Acker und Wald seziert. Am 28. Januar stellt er im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund aus. Gelegenheit, diesen Fotografen zu portraitieren.

      • Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv - Die AKW-Protestbewegung

      Es war eine dreifache Katastrophe, die am 11. März 2011 über Japan hereinbrach: Erdbeben, Tsunami und Atom-GAU in Fukushima. Der verheerende Reaktorunfall in Fernost hat auch hierzulande die Debatte um die friedliche Nutzung der Kernkraft neu entfacht und der Anti-AKW-Bewegung wieder Auftrieb gegeben. Die Geschichte des Widerstands von den Anfängen in den 70ern bis in die Gegenwart erzählt jetzt eine zweibändige Chronik in Texten und Filmen, die im Laika-Verlag erscheint.

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