• 18.06.2018
      07:35 Uhr
      Planet Schule: Die A 40 Lebensader im Revier: Die Gegenwart | WDR Fernsehen
       

      Die Gegenwart:
      In dieser Folge kommen Menschen zu Wort, die an der Autobahn leben, arbeiten - und sich wohlfühlen: Familie Schneider aus Mülheim wohnt schon in dritter Generation mit einem Ohr direkt am Straßenlärm - übrigens bewusst ohne Schallschutzwand. Straßenbau-Ingenieurin Annegret Schaber verordnete dem Ruhrschnellweg mal eine dreimonatige Vollsperrung - und wurde deshalb von allen für verrückt erklärt. Kabarettist Frank Goosen aus Bochum erklärt sein Motto "A 40 - Woanders ist auch scheiße", und der ehemalige Verkehrsminister Bodo Hombach aus Mülheim erzählt, wie er die A 40 mit dem Fahrrad erkundete.

      Montag, 18.06.18
      07:35 - 07:50 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      VPS 07:20

      Die Gegenwart:
      In dieser Folge kommen Menschen zu Wort, die an der Autobahn leben, arbeiten - und sich wohlfühlen: Familie Schneider aus Mülheim wohnt schon in dritter Generation mit einem Ohr direkt am Straßenlärm - übrigens bewusst ohne Schallschutzwand. Straßenbau-Ingenieurin Annegret Schaber verordnete dem Ruhrschnellweg mal eine dreimonatige Vollsperrung - und wurde deshalb von allen für verrückt erklärt. Kabarettist Frank Goosen aus Bochum erklärt sein Motto "A 40 - Woanders ist auch scheiße", und der ehemalige Verkehrsminister Bodo Hombach aus Mülheim erzählt, wie er die A 40 mit dem Fahrrad erkundete.

       

      Sie wird geliebt und sie wird gehasst - doch jenseits der starken Gefühle wird sie ganz einfach nur gebraucht: Die Autobahn A 40, eine Extreme im Westen. Eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands - mit abschnittsweise mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag. Als wichtigste Ost-West-Verbindung und Lebensader im größten Ballungsraum des Landes gilt sie ohnehin. Doch wer die A 40 befährt, braucht gute Nerven. Denn nur selten wird der Ruhrschnellweg seinem Namen auch gerecht. In Wahrheit geht es zwischen Duisburg und Dortmund oft nervtötend langsam zu: Vergangenes Jahr staute es sich hier fast 20.000 Mal. Für die Menschen im Revier sind die daraus resultierenden 28.000 Kilometer Stau dennoch weitgehend alternativlos, und so haben sie sich mit ihrem Ruhrschleichweg arrangiert. Oder wie es im Film heißt: "Das ist wie mit einem kleinen Kind - das nervt auch manchmal, aber dann hat man es auch schnell wieder gern."

      Die Gegenwart:
      In dieser Folge kommen Menschen zu Wort, die an der Autobahn leben, arbeiten - und sich wohlfühlen: Familie Schneider aus Mülheim wohnt schon in dritter Generation mit einem Ohr direkt am Straßenlärm - übrigens bewusst ohne Schallschutzwand. Straßenbau-Ingenieurin Annegret Schaber verordnete dem Ruhrschnellweg mal eine dreimonatige Vollsperrung - und wurde deshalb von allen für verrückt erklärt. Kabarettist Frank Goosen aus Bochum erklärt sein Motto "A 40 - Woanders ist auch scheiße", und der ehemalige Verkehrsminister Bodo Hombach aus Mülheim erzählt, wie er die A 40 mit dem Fahrrad erkundete.

      Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer jahrzehntelangen Hassliebe zu der Autobahn, die das Ruhrgebiet auf so markante Weise zerschneidet - und verbindet. Die als Verkehrsweg ein Spiegelbild der Höhen und Tiefen im Revier ist. Ihren spektakulärsten Auftritt hatte die A 40 ironischerweise an einem Tag, an dem überhaupt gar keine Autos auf ihr fuhren - im Kulturhauptstadt-Jahr 2010. Drei Millionen Fußgänger und Radler bemächtigten sich damals der abgesperrten Strecke, was - natürlich - gleich einen weiteren Stau hervorbrachte, und das Stillleben auch deshalb unvergessen machte.

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