• 15.02.2018
      07:50 Uhr
      Planet Schule: Abgetaucht Mit dem Mini-U-Boot durch die Nordsee (Folge 3) | WDR Fernsehen
       

      Meeresbiologe Dr. Norman - kurz "Doc" genannt - und Tauchkugelpilotin Kassandra müssen dringend zurück zum Deich, doch das GPS ist ausgefallen. In den Algen, für das Tauchboot aber unerreichbar, hängt der Sauerstoff in dicken Blasen, den die Algen, genau wie die Landpflanzen, freisetzen. Die Tauchkugel fährt weiter über einen scheinbar friedlichen Blumenwald, der sich aber als Kolonie von Blumentieren entpuppt. Diese Seeanemonen besitzen ebenso wie die Quallen gefährliche Nesselkapseln.

      Donnerstag, 15.02.18
      07:50 - 08:05 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      VPS 07:20

      Meeresbiologe Dr. Norman - kurz "Doc" genannt - und Tauchkugelpilotin Kassandra müssen dringend zurück zum Deich, doch das GPS ist ausgefallen. In den Algen, für das Tauchboot aber unerreichbar, hängt der Sauerstoff in dicken Blasen, den die Algen, genau wie die Landpflanzen, freisetzen. Die Tauchkugel fährt weiter über einen scheinbar friedlichen Blumenwald, der sich aber als Kolonie von Blumentieren entpuppt. Diese Seeanemonen besitzen ebenso wie die Quallen gefährliche Nesselkapseln.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Wolfram Schiebener

      Meeresbiologe Dr. Norman - kurz "Doc" genannt - und Tauchkugelpilotin Kassandra müssen dringend zurück zum Deich, doch das GPS ist ausgefallen. In den Algen, für das Tauchboot aber unerreichbar, hängt der Sauerstoff in dicken Blasen, den die Algen, genau wie die Landpflanzen, freisetzen. Die Tauchkugel fährt weiter über einen scheinbar friedlichen Blumenwald, der sich aber als Kolonie von Blumentieren entpuppt. Diese Seeanemonen besitzen ebenso wie die Quallen gefährliche Nesselkapseln. Wenig später sichtet das Team eine Nacktschnecke, die die Seeanemonen trotzdem frisst. Die Besatzung beobachtet, wie die Schnecke sogar die Waffen ihrer Opfer stiehlt und sie in ihre Rückenzotten einbaut. Plötzlich wird die Gulliver von einer unbekannten Kraft angesaugt, die sich wenig später als große Schlangennadel entpuppt. Das Team stellt fest, dass das Tier vor ihnen Eier trägt, obwohl es ein Männchen ist, da bei den Seenadeln und ihren nächsten Verwandten, den Seepferdchen, die Männchen "schwanger" werden.

      Die Tauchkugel gerät in die Tintenwolke einer jungen Sepia und erfährt, wie die perfekten Tarnkünste dieser Tintenfische funktionieren: Ein Röntgenscan macht die Farbzellen in der Haut der Sepia sichtbar, mit denen die Tiere ihre Farbe nicht nur zur Tarnung blitzschnell wechseln, sondern die sie auch zur Kommunikation nutzen, z.B. bei ihrem eindrucksvollen Hochzeitstanz.

      Auf der Suche nach dem Deich wird die Gulliver schließlich in Strandnähe gespült, direkt vor ein Petermännchen, das im Sand eingegraben lauert. Dieser Fisch ist eines der giftigsten Tiere Europas, das seine Beute mit einem Proteingift aus Dornen in seinen Rückenflossen und Kiemendeckeln lähmt. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als sich ein Mensch nähert, auf das Petermännchen tritt und dabei die Tauchkugel an Land schleudert.

      Ein Deich, irgendwo an der Nordseeküste: Die Tauchkugel "Gulliver" steht kurz vor dem Start ihrer Jungfernfahrt. An Bord: Meeresbiologe Dr. Norman, "Doc" genannt - er kann kaum erwarten, dass es losgeht -, und die erfahrene Tauchkugelpilotin Kassandra. Sie sieht der Fahrt eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die Gulliver ist der Prototyp eines schrumpfbaren Forschungs-U-Bootes, und ihre Technologie ist noch nicht voll ausgereift. Und Kassandra behält recht: Beim Verkleinerungsvorgang kommt es zu einem schweren Ausnahmefehler im Größenregulator. Statt 20 hat die Gulliver nur noch 2 Zentimeter Durchmesser, die Besatzung ist auf 9 Millimeter geschrumpft. So winzig begibt sich die Tauchkugel auf eine abenteuerliche Reise durch die Unterwasserwelt der Nordsee: Ausgestattet mit Mikroskopscanner, Röntgenkamera und einer mit wissenschaftlichen Informationen randvollen Borddatenbank, hautnah an den winzigsten Details der verschiedenen Meeresbewohner - und ständig in Gefahr, gefressen, zermalmt oder von der Strömung davon gerissen zu werden.

      Autor: Wolfram Schiebener

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      Donnerstag, 15.02.18
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