• 12.01.2018
      14:00 Uhr
      Abenteuer Erde: Überleben (4) Kampf um die Macht | WDR Fernsehen
       

      Im Moment der Geburt startet eine einmalige und gefährliche Reise - bei uns Menschen und den Tieren in aller Welt. Einige haben die größte Bewährungsprobe ihres Lebens schon kurz nach der Geburt zu bestehen: Nonnengänse-Küken in Grönland stürzen sich über 100 Meter in die Tiefe, lange bevor sie fliegen können. Andere müssen sich erst als Erwachsene beweisen, wie die australische Pfauenspinne: Das kleine Spinnen-Männchen tanzt im wahrsten Sinne um sein Leben, um sich paaren und für Nachwuchs sorgen zu können.

      Freitag, 12.01.18
      14:00 - 14:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Im Moment der Geburt startet eine einmalige und gefährliche Reise - bei uns Menschen und den Tieren in aller Welt. Einige haben die größte Bewährungsprobe ihres Lebens schon kurz nach der Geburt zu bestehen: Nonnengänse-Küken in Grönland stürzen sich über 100 Meter in die Tiefe, lange bevor sie fliegen können. Andere müssen sich erst als Erwachsene beweisen, wie die australische Pfauenspinne: Das kleine Spinnen-Männchen tanzt im wahrsten Sinne um sein Leben, um sich paaren und für Nachwuchs sorgen zu können.

       

      Im Moment der Geburt startet eine einmalige und gefährliche Reise - bei uns Menschen und den Tieren in aller Welt. Einige haben die größte Bewährungsprobe ihres Lebens schon kurz nach der Geburt zu bestehen: Nonnengänse-Küken in Grönland stürzen sich über 100 Meter in die Tiefe, lange bevor sie fliegen können. Andere müssen sich erst als Erwachsene beweisen, wie die australische Pfauenspinne: Das kleine Spinnen-Männchen tanzt im wahrsten Sinne um sein Leben, um sich paaren und für Nachwuchs sorgen zu können.

      Für manche bedeutet in der Hierarchie ganz unten zu stehen nicht nur fehlender Status, oft geht es auch um Leben oder Tod. So etwa für ein junges Weißkopf-Seeadler-Weibchen. Wie Hunderte seiner Artgenossen auch ist es mitten im tiefsten Winter an den Chilkat River in Alaska gekommen. Während weite Teile des Landes unter einer dicken Eis- und Schneeschicht begraben sind, gibt es hier noch offene Wasserstellen und damit die einzige Nahrung im Umkreis von Kilometern. Im Fluss laichen die letzten Lachse der Saison, doch die sind erbittert umkämpft. Das junge Weibchen hat gegen die ausgewachsenen Männchen keine Chance. Bedeutet das der Hungertod für sie? Oder bekommt sie am Ende doch noch einen Happen, der ihr Überleben sichert?

      Noch brutaler geht es bei Kängurus in Australien zu. Dabei geht es nicht ums Fressen, sondern um das Recht sich fortzupflanzen. Wer an die Spitze will, muss also in den Ring steigen. Die Kämpfe sind für die Kontrahenten so gefährlich, dass sie nicht leichtfertig auf Konfrontationskurz gehen. Denn schließlich ist alles erlaubt: Weder die Augen sind tabu, noch Schläge unter die Gürtellinie. Die Gegner riskieren Knochenbrüche und innere Verletzungen. Nur die Wenigsten werden es ganz nach oben schaffen.

      Es gibt aber auch weniger gewalttätige Varianten, um Weibchen zu beeindrucken. Die Schweifhühner in Montana tragen ihre "Kämpfe" auf der Tanzfläche aus. Dabei geht es nicht nur darum, wer die "coolsten moves" hat, sondern sich auch den besten Platz in der Balzarena erkämpft hat. Da die Balz in jedem Jahr am selben Ort stattfindet, können die Hähne gar nicht früh genug eine gut sichtbare Stelle auf der begehrten Bühne reservieren.

      Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Kampf um die Macht" dreht sich alles darum, wie man in der Rangordnung aufsteigt. Denn nur wer Macht hat, hat auch Privilegien: Die meiste Nahrung, das beste Revier und die besten Chancen, sich fortzupflanzen. Nur so haben Tiere eine Chance zu überleben.

      Ein Film von Michael Gunton

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