• 16.01.2021
      18:15 Uhr
      Westart Moderation: Siham El-Maimouni | WDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Zu Gast im Altenberger Dom
      • Willkommen in den Zwanzigern! Das Wuppertaler Duo "Goldmeister" bringt deutschen Hip-Hop zum Swingen
      • Leierkasten und Musikautomaten: das Bergische Drehorgelmuseum
      • Traumpaläste und Märchenschlösser: die Baukultur der Roma
      • Von Düren ins Heilige Land. Das Erbe des Malers Emil Ritz

      Samstag, 16.01.21
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Zu Gast im Altenberger Dom
      • Willkommen in den Zwanzigern! Das Wuppertaler Duo "Goldmeister" bringt deutschen Hip-Hop zum Swingen
      • Leierkasten und Musikautomaten: das Bergische Drehorgelmuseum
      • Traumpaläste und Märchenschlösser: die Baukultur der Roma
      • Von Düren ins Heilige Land. Das Erbe des Malers Emil Ritz

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Siham El-Maimouni
      • Zu Gast im Altenberger Dom

      Der Altenberger Dom ist ein gotisches Prachtexemplar. Inmitten von Wäldern und Wiesen ragt er über dem Flusstal der Dhünn auf. Genau genommen ist er gar kein Dom, sondern die Kirche der ehemaligen Zisterzienser-Abtei Altenberg, die vor rund 800 Jahren im Bergischen Land entstand. Das Kloster ist längst aufgelöst. Der Dom wird als Simultankirche im Wechsel von Protestanten und Katholiken genutzt. Eines seiner Highlights ist die Orgel. Gebaut wurde sie 1980 von der weltberühmten Bonner Firma Klais. Sie wiegt 27 Tonnen und ist eines der größten und klanggewaltigsten Instrumente weltweit. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni lässt sich im Jahr der Orgel erklären, wie man die über 6.000 Pfeifen zum Klingen bringt.

      • Willkommen in den Zwanzigern! Das Wuppertaler Duo "Goldmeister" bringt deutschen Hip-Hop zum Swingen

      Was für ein Sound! Das Duo "Goldmeister" aus Wuppertal mischt guten alten Swing aus den Goldenen Zwanzigern mit deutschen Hip-Hop-Texten. Das Ergebnis begeistert Fans und Musikkritiker gleichermaßen. Mit ihrem ersten Album "Alles Gold" konnten sich Chris Dunker und Philipp Ohleyer 2018 auf Anhieb in den deutschen Charts platzieren. 2020 erschien ihr zweites Album "Willkommen in den Zwanzigern", für das sie erstmals sieben Stücke selbst komponiert haben. Sie hätten es gerne ihrem Publikum live vorgestellt. Doch Corona hat Konzerte unmöglich gemacht. Wie sie die Zeit überbrücken, erzählen sie bei Westart.

      • Leierkasten und Musikautomaten: das Bergische Drehorgelmuseum

      Ganz besondere Orgeln sind im Bergischen Drehorgelmuseum in Marienheide zu bewundern. Seit 2008 präsentiert es in einer ehemaligen Kirche eine außergewöhnliche Sammlung historischer mechanischer Musikinstrumente - von Walzen- und Plattenspieldosen bis zu Selbstspielklavieren. Ulrich Wimmer, Theologe und pensionierter Pfarrer, hat sie in den vergangenen 50 Jahren mit Leidenschaft und großer Sachkenntnis zusammengestellt. Mittlerweile gehört das Drehorgelmuseum zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO und hat Marienheide international berühmt gemacht. Bei Westart stellt Ulrich Wimmer seine Raritäten vor.

      • Traumpaläste und Märchenschlösser: die Baukultur der Roma

      Ein Wohnhaus in der Schleswiger Straße in der Dortmunder Nordstadt ist ein echter Hingucker: Die Fassade ist bunt bemalt und gleich viermal mit dem goldenen Versace-Logo verziert. Das Haus ist Teil des Projektes "Fa?ad?/Fassade", das sich mit der Baukultur und der Integration der Roma beschäftigt. Die beiden Künstler Mathias Jud und Christoph Wachter haben den Entwurf gemeinsam mit Bürgern aus der Nachbarschaft entwickelt und sich dabei von der rumänischen Roma-Architektur anregen lassen. Da prunkt, blinkt und glitzert es. Ganze (Traum-)Paläste entstehen. Sie sind auch Ausdruck der Selbstermächtigung einer Bevölkerungsgruppe, die noch immer an den Rand gedrängt und stigmatisiert wird. Zum Projekt "Fa?ad?/Fassade" gehört auch eine Ausstellung im Dortmunder U, die allerdings coronabedingt nur online zu sehen ist.

      • Von Düren ins Heilige Land. Das Erbe des Malers Emil Ritz

      Sie gelten als außergewöhnliche Beispiele für moderne christliche und expressionistische Kunst im Heiligen Land: die Wandmalereien im Kloster Beit Jamal in Israel. Entstanden sind sie ab den 1930er Jahren. Wer sie geschaffen hat, war lange ein Rätsel. Bis die Kunsthistorikerin Nirit Shalev-Khalifa das Geheimnis lüftete. Es war der deutsche Maler Emil Ritz, in Düren geboren, der Ende der 1920er ins damalige Palästina ging und bis 1958 blieb. Das Kloster Beit Jamal schmückte er mit einzigartigen Mosaikmalereien, Fresken und Stichen. Rund 90 Jahre nach ihrer Entstehung sind sie akut vom Verfall bedroht. Jetzt hat das Israel Büro des Landes NRW eine Rettungsaktion initiiert. Der israelische Künstler Schai Farkasch soll die Wandmalereien restaurieren.

      Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben - mit Westart!

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