• 19.10.2020
      03:20 Uhr
      Rockpalast: Arbouretum - Crossroads Festival 2011 Aufzeichnung des Crossroads Festivals vom 23.-26.3.2011 aus der Harmonie, Bonn | WDR Fernsehen
       

      Vom 23. bis zum 26. März 2011 gaben sich in heimeliger Clubatmosphäre vier Tage lang Acts aus den Bereichen Rock, Roots, Indie-Rock, Singer-/Songwriter und Alternative die Ehre. Wie stets, verspricht auch die aktuelle Staffel von Rockpalast-Crossroads eine interessante Mischung aus verlässlichen Größen und viel versprechenden Newcomern. Diesmal mit Teitur, Ginger Ninja, Beth Hart, The Flying Eyes, Saint Jude, Pete Brown, Hellsingland Underground und Arbouretum.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 19.10.20
      03:20 - 03:30 Uhr (10 Min.)
      10 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Vom 23. bis zum 26. März 2011 gaben sich in heimeliger Clubatmosphäre vier Tage lang Acts aus den Bereichen Rock, Roots, Indie-Rock, Singer-/Songwriter und Alternative die Ehre. Wie stets, verspricht auch die aktuelle Staffel von Rockpalast-Crossroads eine interessante Mischung aus verlässlichen Größen und viel versprechenden Newcomern. Diesmal mit Teitur, Ginger Ninja, Beth Hart, The Flying Eyes, Saint Jude, Pete Brown, Hellsingland Underground und Arbouretum.

       

      Vom 23. bis zum 26. März 2011 gaben sich in heimeliger Clubatmosphäre vier Tage lang Acts aus den Bereichen Rock, Roots, Indie-Rock, Singer-/Songwriter und Alternative die Ehre. Wie stets, verspricht auch die aktuelle Staffel von Rockpalast-Crossroads eine interessante Mischung aus verlässlichen Größen und viel versprechenden Newcomern. Diesmal mit Teitur, Ginger Ninja, Beth Hart, The Flying Eyes, Saint Jude, Pete Brown, Hellsingland Underground und Arbouretum.
      Der dänische Singer/Songwriter Teitur besingt in seinem Kammer-Pop das Alleinsein, die Liebe, das Fernweh, seine Bekämpfung und vieles mehr. Seine Vorbilder sind die großen Liedermacher Bob Dylan oder Leonard Cohen, aber auch Jazzgrößen wie Miles Davis und John Coltrane. Der umtriebige Weltenbummler spielt 300 Konzerte pro Jahr und wurde mehrfach als "Bester Sänger Dänemarks" ausgezeichnet.

      Die vier gut gelaunten Dänen von Ginger Ninja machen britisch angehauchte Rock-Musik mit vielschichtigen Pop-Elementen, landeten mit der Single-Auskopplung "Sunshine" im Herbst 2010 in ihrer Heimat den ersten großen Chart-Treffer und machen Lust auf mehr.

      Ende der Neunziger hatte die Amerikanerin Beth Hart mit "L.A.Song" einen weltweiten Hit. Nach einer tiefen persönlichen Krise fand den Weg zurück und veröffentlichte mit "Leave The Light On" ein vor positiven Botschaften berstendes Album, das fulminanten Up-Tempo-Rock mit Piano-Balladen kreuzte und ihre kräftige Stimme in den Vordergrund stellt. Auch ihr aktuelles Album "My California" ist sehr intensiv und wuchert mit persönlichen Geschichten.

      Das Psychedelic-Blues-Quartett The Flying Eyes kommt aus Baltimore und orientiert sich in Stil und Besetzung an Bands wie The 13th Floor Elevators, The Doors und klassischem Stoner-Rock. Neben dem ausdruckstarken und markanten Gesang strotz die Musik der Band vor Intensität und Melodie. Ihr Spektrum reicht von sphärischen, düsteren balladesken Passagen bis hin zu wilden, hypnotischen Improvisationen.

      Gitarre, Bass, Piano, Schlagzeug und dazu eine rauchige Frauenstimme, das ist Saint Jude. Wer sich Led Zeppelin mit einer Frontfrau vorstellen kann hat bereits die Grobkoordinaten von Saint Jude verortet. Powerballade und fetter Rocksong stehen gleichberechtigt nebeneinander, dazu gesellt sich der eine oder andere Southern Boogie. Jimmy Page und Ron Wood gelten als ihre prominentesten Fans.

      Der Lyriker, Songtexter und Bandleader Pete Brown war in den Sechzigern ein wichtiger Teil der britischen Rockszene. Durch die enge Freundschaft zu Jack Bruce war er an vielen Kompositionen für Cream beteiligt. Auch als Sänger machte er mit seiner ungeschliffenen Stimme eine gute Figur, drängte sich aber nie ins Rampenlicht, sondern fand stets großen Anklang bei der Avantgarde. Seine Musik war und ist geprägt von dem Streben, Blues, Rock und Jazz gleichberechtigt zu behandeln und strotzt dabei vor Originalität und Abgeklärtheit.

      Seit ihrer Gründung im Jahre 2006 haben sich Hellsingland Underground den Ruf einer brillanten Live-Band erspielt. Das Sextett aus der nordschwedischen Provinz lässt Classic-Rock-Epen auferstehen, mit teils elegischen, teils rüde rockenden Akkorden und Twin-Guitar-Intermezzi, unterlegt mit Texten, die verlorene Freundschaften, Drogensucht und Einsamkeit thematisieren. Die 70er Jahre, Southern-Rock, Jam-Bands und auch Neil Young dürften tiefe Spuren in ihrer musikalischen Sozialisation hinterlassen haben.

      Arbouretum bedienen sich versiert beim Progressive-Sound der frühen 70er, beim Hardrock ohne in quälendes Gegniedel zu verfallen, ebenso beim Blues und englischem Folk, haben aber auch einen offensichtlichen Bezug zum Anti-Folk eines Will Oldham. Das Quartett aus Baltimore vermag es, musikalisch starre Genres aneinander zu koppeln und miteinander unter großem Getöse zu versöhnen. Doom-Folk-Rock, wie ihn eine imaginäre, von Crazy Horse angetriebene und von Richard Thompson betextete Jam-Session nicht leuchtender hervorbringen könnte. Keines ihrer Live-Konzerte gleicht dem anderen - hier ist Einzigartigkeit garantiert.

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      03:20 - 03:30 Uhr (10 Min.)
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