• 02.05.2020
      07:20 Uhr
      Sehen statt Hören Wochenmagazin für Hörgeschädigte | WDR Fernsehen
       

      Das "Gehörlosen-Hörspiel" – eine Annäherung an das Unmögliche
      Ein Hörspiel mit Gehörlosen und für Gehörlose: Für Regisseur Noam Brusilovsky ein ästhetisches Experiment, sein "Gehörlosen-Hörspiel" am Münchner Volkstheater ist eine Annäherung an das Unmögliche. Es ist ein Scheitern, in dem dennoch von einer Begegnung erzählt wird. In der Hauptrolle: Steve Stymest – der einzige Gehörlose unter ansonsten Hörenden im Team.
      Für die Künstler kommt noch eine ganz andere Herausforderung hinzu: Am Ende ihrer Probenphase beginnt in Deutschland die Corona-Krise.

      Samstag, 02.05.20
      07:20 - 07:50 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Das "Gehörlosen-Hörspiel" – eine Annäherung an das Unmögliche
      Ein Hörspiel mit Gehörlosen und für Gehörlose: Für Regisseur Noam Brusilovsky ein ästhetisches Experiment, sein "Gehörlosen-Hörspiel" am Münchner Volkstheater ist eine Annäherung an das Unmögliche. Es ist ein Scheitern, in dem dennoch von einer Begegnung erzählt wird. In der Hauptrolle: Steve Stymest – der einzige Gehörlose unter ansonsten Hörenden im Team.
      Für die Künstler kommt noch eine ganz andere Herausforderung hinzu: Am Ende ihrer Probenphase beginnt in Deutschland die Corona-Krise.

       

      Gebärdensprache am Münchner Volkstheater
      Das "Gehörlosen-Hörspiel" am Münchner Volkstheater ist eine Annäherung an das Unmögliche, ein Experiment, das von einer Begegnung erzählt. In der Hauptrolle ist Steve Stymest der einzige Gehörlose unter ansonsten Hörenden im Team. Für die Künstler kommt noch eine ganz andere Herausforderung hinzu: Am Ende ihrer Probenphase beginnt in Deutschland die Corona-Krise.

      Noam Brusilovsky und sein Team haben ein Stück produziert, das sie (vorerst) nicht zeigen können. Am Ende ihrer Probenphase beginnt in Deutschland die Corona-Krise. Wenige Tage vor der für den 13. März geplanten Premiere werden die Theater für öffentliche Vorführungen geschlossen. Der geringe Trost: Sie wollen an diesem Tag wenigsten für Freunde und Verwandte spielen. Doch auch daraus wird nichts. 24 Stunden vorher kommt die Anweisung, außer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darf ab da niemand mehr das Theater betreten. Auch wir vom BR können Interviews nur noch vor der Tür führen.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.
      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.
      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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