• 17.10.2019
      00:15 Uhr
      Krieg der Träume - 1918-1939 (2/8) Frieden | WDR Fernsehen
       

      Paris 1919: Politiker aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien und anderen Staaten verhandeln auf der Friedenskonferenz über die Zukunft Europas. Die Großmächte dominieren die Verhandlungen mit dem Ziel, die eigene Vormachtstellung in der Welt zu sichern. Die deutsche Delegation hat keine Wahl, sie muss den Versailler Vertrag unterschreiben, der das Land zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und hohen Reparationszahlungen verpflichtet.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 17.10.19
      00:15 - 01:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Paris 1919: Politiker aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien und anderen Staaten verhandeln auf der Friedenskonferenz über die Zukunft Europas. Die Großmächte dominieren die Verhandlungen mit dem Ziel, die eigene Vormachtstellung in der Welt zu sichern. Die deutsche Delegation hat keine Wahl, sie muss den Versailler Vertrag unterschreiben, der das Land zu Gebietsabtretungen, Abrüstung und hohen Reparationszahlungen verpflichtet.

       

      Stab und Besetzung

      Hans Beimler Jan Krauter
      Rudolf Höß Joel Basman
      Pola Negri Michalina Olszanska
      May Picqueray Solène Rigot
      Edith Wellspacher Roxane Duran
      Marina Yurlova Natalia Witmer
      Silvio Crespi Gennaro Cannavacciuolo
      Elise Ottesen Rebecka Hemse
      Unity Mitford Charlotte Merriam
      Nguyen Ai Quoc Alexandre Nguyen
      Charles Edward Montague David Acton
      Stepan Podlubny Pyotr Skvortsov
      Regie Jan Peter
      Frédéric Goupil
      Buch Jan Peter
      Frédéric Goupil
      Musik Laurent Eyquem

      1919: Politiker aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien und anderen Staaten verhandeln in Paris über die Zukunft Europas und die Vormachtstellung der Großmächte in der Welt.

      Die Französin May Picqueray schlägt sich in Paris durch. Sie verliebt sich in den serbischen Medizinstudenten und Anarchisten Dragui. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen Demokratie und Kapitalismus auf.
      Silvio Crespi, Minister für öffentliche Versorgung, verhandelt für Italien. Als Ausgleich für die Teilnahme am Krieg fordert sein Land neue Gebiete in den Alpen und an der Adria. Streit entbrennt um die Hafenstadt Fiume, die US-Präsident Woodrow Wilson dem neuen Königreich der Serben und Kroaten zuschlagen will.

      Der Tellerwäscher Nguyen Ai Quoc sieht in der Pariser Friedenskonferenz die Chance, die Welt neu zu ordnen. Für sein Heimatland Vietnam, seit Jahrzehnten Teil der französischen Kolonie Indochina, wünscht er sich Selbstbestimmung. Seine Forderungen druckt er auf Flugblätter, die er den Mächtigen übergeben will.

      Für den jungen deutschen Leutnant Rudolf Höß ist die Niederlage Deutschlands eine Katastrophe. Er verachtet die junge Weimarer Republik. Gleichgesinnte findet er im Freikorps Roßbach, in dem ehemalige Soldaten die Verteidigung des Vaterlandes in die eigenen Hände nehmen.

      Der polnische Stummfilmstar Pola Negri ist wegen der Revolution und der katastrophalen Versorgungslage in Deutschland nach Warschau zurückgekehrt. Sie vermisst Berlin und ihren Beruf. Die Freude ihrer Mutter über die neue Freiheit Polens kann sie nicht über ihre Sehnsucht nach ihrer neuen Heimat hinwegtrösten.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 17.10.19
      00:15 - 01:10 Uhr (55 Min.)
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