• 26.06.2019
      08:20 Uhr
      Planet Wissen: Mördern auf der Spur - Von Leichen, falschen Fährten und Säurefässern WDR Fernsehen
       

      Etwa 2.400 Tötungsdelikte gab es 2016 in Deutschland. Die Aufklärungsquote bei Mord ist hoch - rund 93% der Täter werden überführt. Doch immer wieder werden Tötungsdelikte gar nicht erst entdeckt. Experten gehen davon aus, dass auf jeden entdeckten Mord ein unentdeckter kommt. Unsere beiden Gäste - der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel und der Spurensicherer Stephan Trautmann - gehen jeder noch so kleinen Spur nach, damit Morde nicht unentdeckt bleiben. Wie Leichen "sprechen", welche spektakulären Morde unsere beiden Gäste schon zu lösen geholfen haben und ob es den perfekten Mord gibt - das erfahren Sie bei Planet Wissen.

      Mittwoch, 26.06.19
      08:20 - 09:20 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Etwa 2.400 Tötungsdelikte gab es 2016 in Deutschland. Die Aufklärungsquote bei Mord ist hoch - rund 93% der Täter werden überführt. Doch immer wieder werden Tötungsdelikte gar nicht erst entdeckt. Experten gehen davon aus, dass auf jeden entdeckten Mord ein unentdeckter kommt. Unsere beiden Gäste - der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel und der Spurensicherer Stephan Trautmann - gehen jeder noch so kleinen Spur nach, damit Morde nicht unentdeckt bleiben. Wie Leichen "sprechen", welche spektakulären Morde unsere beiden Gäste schon zu lösen geholfen haben und ob es den perfekten Mord gibt - das erfahren Sie bei Planet Wissen.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Dennis Wilms
      Birgit Klaus

      Etwa 2.400 Tötungsdelikte gab es 2016 in Deutschland. Die Aufklärungsquote bei Mord ist hoch - rund 93% der Täter werden überführt. Doch immer wieder werden Tötungsdelikte gar nicht erst entdeckt. Experten gehen davon aus, dass auf jeden entdeckten Mord ein unentdeckter kommt. Unter Rechtsmedizinern kursiert sogar der Spruch: "Wenn auf jedem Grab eines unentdeckt Ermordeten eine Kerze stünde, wären die Friedhöfe hell erleuchtet".

      Unsere beiden Gäste - der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel und der Spurensicherer Stephan Trautmann - gehen jeder noch so kleinen Spur nach, damit Morde nicht unentdeckt bleiben. Und auch Tote haben eine Menge zu erzählen. Wie Leichen "sprechen", welche spektakulären Morde unsere beiden Gäste schon zu lösen geholfen haben und ob es den perfekten Mord gibt - das erfahren Sie bei Planet Wissen.

      • Prof. Dr. Klaus Püschel

      Prof. Dr. Klaus Püschel lernt die meisten Menschen erst kennen, wenn sie tot sind. Der Rechtsmediziner hat in seiner 40-jährigen Karriere schon einige aufsehenerregende Mordopfer auf dem Seziertisch gehabt, wie die Leiche aus dem Säurefass, von der fast nichts mehr übrig war. Besonders angetan haben es ihm die historischen Leichen, wie die ca. 3000 Jahre alte Moorleiche Moora oder der Schädel von Klaus Störtebeker. Prof. Püschels "Patienten" sind nicht immer zwangsläufig tot, denn als Rechtsmediziner begutachtet er auch lebende Opfer, etwa nach Kindesmisshandlungen oder Vergewaltigungen. Im Fall Kachelmann wurde er als Sachverständiger zu Rate gezogen. Ob tot oder lebendig, Prof. Püschel geht dem Schicksal seiner Opfer auf die Spur - das ist seine große Leidenschaft.

      • Stephan Trautmann

      Auf Spurensuche ist der Kriminaltechniker Stephan Trautmann seit 25 Jahren. Er ist im Team der Tatortgruppe der Polizei Hanau/Polizeipräsidium Südosthessen. Auch wenn ihm seine jahrelange Erfahrung beim Sichern von Spuren jeder Art Routine gibt: Es gibt Fälle, die haben sich in seine Erinnerung gebrannt. Zum Beispiel ein äußerst brutaler Doppelmord an einem Rentnerehepaar, ein Raubmord an einer Rentnerin und das Zerteilen einer Frauenleiche nach der Tötung. Bei Planet Wissen erzählt er aus seinem Berufsalltag und vom Druck zu wissen, dass jede noch so kleine Spur der entscheidende Hinweis zum Täter sein kann.

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