• 15.02.2019
      23:30 Uhr
      "Entweder ich schaffe Schalke oder Schalke schafft mich" Rudi Assauer - Fußballmanager | WDR Fernsehen
       

      Das Portrait von Frank Bürgin nähert sich der schillernden Figur und zeichnet einen beispiellosen Aufstieg nach, der allerdings von Abstiegen und Intrigen begleitet war. Assauer selbst bestreitet, ein eiskalter Machtmensch zu sein. Er sei einfach ein Junge des Reviers.

      Freitag, 15.02.19
      23:30 - 00:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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      Neu im Programm

      Das Portrait von Frank Bürgin nähert sich der schillernden Figur und zeichnet einen beispiellosen Aufstieg nach, der allerdings von Abstiegen und Intrigen begleitet war. Assauer selbst bestreitet, ein eiskalter Machtmensch zu sein. Er sei einfach ein Junge des Reviers.

       

      Für viele strahlt er Arroganz, Kälte und Selbstherrlichkeit aus. "Kaschmir-Hooligan" nennt ihn sein Dortmunder Kollege Michael Meier. "Der mit den 27-Mark-Davidoffs", stichelt der Spiegel.

      Die Herzen fliegen Rudi Assauer nicht gerade zu, trotzdem genießt er Respekt - in der Fußballbranche und offenbar auch anderswo. Bei der Wahl zum erotischsten Mann Deutschlands belegte Assauer jedenfalls einen respektablen vierten Platz.

      Die Achtung der Fußballbranche hat nicht nur mit dem sportlichen Erfolg des FC Schalke 04 zu tun. Erfolg ist vergänglich, das weiß Assauer wie kein Zweiter. Vielmehr hat er geschafft, was der Branchenprimus Uli Hoeness selbst mit der Unterstützung des Fußball-Kaisers nicht hinbekam: Assauer ist Initiator des modernsten Fußballstadions Europas. Die Arena "Auf Schalke" wird 350 Millionen Mark kosten und - das ist das eigentliche Kunststück - privat finanziert sein!

      Assauer, der entgegen seinem smarten Aussehen einen derben Umgangston pflegt, treibt damit aber auch die Kommerzialisierung des Fußballs entscheidend voran. Schalke 04 wird in Zukunft ein Unternehmen sein, das eine 60.000-Zuschauer-Halle betreibt und nebenher auch eine Fußballabteilung hat. Damit gerät Assauer in eine Zwickmühle. Er ist der Hüter der Tradition auf Schalke und gleichzeitig ihr Totengräber.

      Das Portrait von Frank Bürgin nähert sich der schillernden Figur und zeichnet einen beispiellosen Aufstieg nach, der allerdings von Abstiegen und Intrigen begleitet war. Assauer selbst bestreitet, ein eiskalter Machtmensch zu sein. Er sei einfach ein Junge des Reviers.

      Eine Reportage von Frank Bürgin - anlässlich des Todes von Rudi Assauer

      Erstsendung: WDR, 08.08.2001

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