• 13.12.2018
      23:25 Uhr
      Vergissmichnicht Spielfilm Frankreich 2010 (L' âge de Raison) | WDR Fernsehen
       

      Zu ihrem 40. Geburtstag erhält die toughe Managerin Margaret überraschende Post, und zwar von sich selbst. Als kleines Mädchen hatte sie mehrere, inzwischen längst vergessene Briefe an ihr erwachsenes Ich adressiert und bei einem Notar hinterlegt. Die fantasievoll ausgemalten Lebensentwürfe der kleinen Margaret stehen im krassen Gegensatz zu ihrem finanziell erfolgreichen, aber tristen Dasein als Geschäftsfrau und Workaholic. Auf ihrer Reise zurück in die eigene Kindheit wird Margaret schmerzlich bewusst, dass sie ihren Traum verraten hat. Aber noch ist es nicht zu spät.

      Donnerstag, 13.12.18
      23:25 - 00:45 Uhr (80 Min.)
      80 Min.

      Zu ihrem 40. Geburtstag erhält die toughe Managerin Margaret überraschende Post, und zwar von sich selbst. Als kleines Mädchen hatte sie mehrere, inzwischen längst vergessene Briefe an ihr erwachsenes Ich adressiert und bei einem Notar hinterlegt. Die fantasievoll ausgemalten Lebensentwürfe der kleinen Margaret stehen im krassen Gegensatz zu ihrem finanziell erfolgreichen, aber tristen Dasein als Geschäftsfrau und Workaholic. Auf ihrer Reise zurück in die eigene Kindheit wird Margaret schmerzlich bewusst, dass sie ihren Traum verraten hat. Aber noch ist es nicht zu spät.

       

      Powerfrau Margaret (Sophie Marceau) hat es bis in die Chefetage eines großen Pariser Konzerns geschafft. Sie verkauft Kernkraftwerke in die Dritte Welt und achtet dabei weniger auf Sicherheit als auf Profite. Um keine Schwäche zu zeigen, stellt sie sich bei schwierigen Verhandlungen immer vor, sie sei eine Berühmtheit wie Ava Gardner oder Marie Curie.

      Ausgerechnet an ihrem 40. Geburtstag erhält sie einen in Kinderschrift geschriebenen Brief und stellt verdutzt fest: Die Absenderin ist sie selbst. Als kleines Mädchen verfasste sie mehrere Botschaften an ihr erwachsenes Ich und deponierte sie bei dem schrulligen Notar Mérignac (Michel Duchaussoy). Dieser nahm seinen Auftrag ernst und händigte die Flaschenpost aus der Kindheit pflichtgemäß aus.

      Die Lektüre der Briefe erweist sich als schmerzliche Reise in die eigene Vergangenheit. Nachdem der Vater (Emmanuelle Grönvold) die Familie im Stich ließ, gab ihre überforderte Mutter (Déborah Marique) die Heranwachsende ins Internat. Um dem entbehrungsreichen Leben zu entfliehen, beschloss Margaret damals, Karriere zu machen. In finanzieller Hinsicht hat die erfolgreiche 40-Jährige ihre Ziele erreicht - doch die Kindheitsträume, das Versprechen, das sie ihrer Jugendliebe (Jonathan Zaccaï) gegeben hat, und die Beziehung zu ihrem Bruder (Thierry Hancisse) blieben dabei auf der Strecke. Mit dieser Bilanz kann Margaret nicht zufrieden sein. Zum Entsetzen ihres Mannes (Marton Csokas) trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

      In dieser federleichten Komödie stellt Sophie Marceau als atemlose Überfliegerin ihr Leben auf den Prüfstand. Regisseur und Buchautor Yann Samuell begeistert mit der verblüffenden Idee, dass die Lebenshilfe aus der eigenen Kindheit kommt. Die bunt ausgemalten Briefe der Siebenjährigen eröffnen einen liebenswürdigen Blick auf die Träume und Wünsche eines Mädchens, das seinem erwachsenen Ich ins Gewissen redet. Der hinreißende Arthouse-Erfolg feiert die ungehobenen Schätze des Lebens.

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      Donnerstag, 13.12.18
      23:25 - 00:45 Uhr (80 Min.)
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