• 09.08.2018
      06:25 Uhr
      Was geht mich das an? (4/4) Die NS-Zeit | hr-fernsehen
       

      Mache ich den Mund auf, wenn Menschen schikaniert werden? Oder schaue ich zu, wenn Unrecht geschieht? Wo beginnt eine Mitschuld? In diesem Dilemma steckten Millionen Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Schauspielerin Judith Neumann (u.a. Soko Leipzig, Großstadtrevier) verkörpert den fiktiven Charakter einer NS-Mitläuferin, der basierend auf historischen Quellen wie Tagebüchern und Biografien entwickelt wurde. Sie erzählt von den Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben: Konnte man wirklich dem rassistischen Wahn des NS-Regimes nichts entgegensetzen? Wie kann Ideologie das Handeln und Denken eines Einzelnen verändern?

      Donnerstag, 09.08.18
      06:25 - 06:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Mache ich den Mund auf, wenn Menschen schikaniert werden? Oder schaue ich zu, wenn Unrecht geschieht? Wo beginnt eine Mitschuld? In diesem Dilemma steckten Millionen Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Schauspielerin Judith Neumann (u.a. Soko Leipzig, Großstadtrevier) verkörpert den fiktiven Charakter einer NS-Mitläuferin, der basierend auf historischen Quellen wie Tagebüchern und Biografien entwickelt wurde. Sie erzählt von den Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben: Konnte man wirklich dem rassistischen Wahn des NS-Regimes nichts entgegensetzen? Wie kann Ideologie das Handeln und Denken eines Einzelnen verändern?

       

      Manchmal machen ganz alltägliche Entscheidungen Geschichte. Eine junge Frau sucht in unsicheren Zeiten das Wir-Gefühl – und schaut weg, als ganz normale Leute in der Nazi-Zeit ausgegrenzt und getötet werden.

      Sie will sich ihr kleines Stück Leben, Ordnung, Zufriedenheit bewahren und unterstützt damit ein Terrorregime. Solche Lebenswege haben Geschichte geschrieben – aber angefangen hat alles mit Fragen, die heute ähnlich begegnen könnten, und mit ganz menschlichen Entscheidungen.

      Die Zuschauer erleben Geschichte aus der Ich-Perspektive. Unmittelbar und emotional: Die fiktive NS-Mitläuferin, gespielt von Judith Neumann, erzählt von den Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben. Konnte man wirklich dem rassistischen Wahn des NS-Regimes nichts entgegensetzen? Macht sich schuldig, wer nichts tut? Wie kann Ideologie das Handeln und Denken eines Einzelnen verändern? Die Mitläuferin schafft die Verbindung aus dem Schwarz-Weiß des Geschichtsarchivs hinein in die Gegenwart: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

      Die Erzählung wird ergänzt durch beeindruckendes Archivmaterial und Interviews mit den Historikern Kathrin Kollmeier und Sascha Lange.

      Manchmal machen ganz alltägliche Entscheidungen Geschichte. Eine junge Frau sucht in unsicheren Zeiten das Wir-Gefühl – und schaut weg, als ganz normale Leute in der Nazi-Zeit ausgegrenzt und getötet werden.

      Sie will sich ihr kleines Stück Leben, Ordnung, Zufriedenheit bewahren und unterstützt damit ein Terrorregime. Solche Lebenswege haben Geschichte geschrieben – aber angefangen hat alles mit Fragen, die heute ähnlich begegnen könnten, und mit ganz menschlichen Entscheidungen.

      Die Zuschauer erleben Geschichte aus der Ich-Perspektive. Unmittelbar und emotional: Die fiktive NS-Mitläuferin, gespielt von Judith Neumann, erzählt von den Entscheidungen, die ihr Leben verändert haben. Konnte man wirklich dem rassistischen Wahn des NS-Regimes nichts entgegensetzen? Macht sich schuldig, wer nichts tut? Wie kann Ideologie das Handeln und Denken eines Einzelnen verändern? Die Mitläuferin schafft die Verbindung aus dem Schwarz-Weiß des Geschichtsarchivs hinein in die Gegenwart: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

      Die Erzählung wird ergänzt durch beeindruckendes Archivmaterial und Interviews mit den Historikern Kathrin Kollmeier und Sascha Lange.

      Film von Katharina Edinger

      Die Sendereihe "Was geht mich das an?" schlägt die Brücke vom Damals ins Jetzt, von historischen Lebenswegen und Ereignissen zu den Zuschauern von heute, die sich fragen: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

      Die Schauspielszenen treten in Dialog mit beeindruckendem Archivmaterial, das die Ereignisse der Zeit aufleben lässt und von der Musik von Elektro-Produzent Occupanther emotional in die Jetztzeit geholt wird. Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit den Historikern Kathrin Kollmeier und Sascha Lange.

      Film von Katharina Edinger

      Die Sendereihe "Was geht mich das an?" schlägt die Brücke vom Damals ins Jetzt, von historischen Lebenswegen und Ereignissen zu den Zuschauern von heute, die sich fragen: Wie würde ich heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

      Die Schauspielszenen treten in Dialog mit beeindruckendem Archivmaterial, das die Ereignisse der Zeit aufleben lässt und von der Musik von Elektro-Produzent Occupanther emotional in die Jetztzeit geholt wird. Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit den Historikern Kathrin Kollmeier und Sascha Lange.

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      06:25 - 06:55 Uhr (30 Min.)
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