• 08.08.2018
      06:15 Uhr
      Was geht mich das an? (3/4) Der Kosovo-Krieg | hr-fernsehen
       

      Ein Bundeswehrsoldat will helfen - und zieht mit Deutschland 1999 in den Krieg. Er erlebt dort die Dankbarkeit der Kosovo-Albaner, während zu Hause über den Kriegseinsatz gestritten wird. An der Entscheidung für einen Militäreinsatz ohne UN-Mandat gibt es immer größere Zweifel - am Ende weiß er nicht mehr, wofür er sein Leben riskiert hat. Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit der Wissenschaftlerin Marie-Janine Calic, der ehemaligen ARD-Studioleiterin Südosteuropa Susanne Glass sowie Lirie Avdullahu (gebürtige Kosovo-Albanerin) und Dario Vidojkovic (gebürtiger Serbe, Historiker an der Universität Regensburg).

      Mittwoch, 08.08.18
      06:15 - 06:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Ein Bundeswehrsoldat will helfen - und zieht mit Deutschland 1999 in den Krieg. Er erlebt dort die Dankbarkeit der Kosovo-Albaner, während zu Hause über den Kriegseinsatz gestritten wird. An der Entscheidung für einen Militäreinsatz ohne UN-Mandat gibt es immer größere Zweifel - am Ende weiß er nicht mehr, wofür er sein Leben riskiert hat. Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit der Wissenschaftlerin Marie-Janine Calic, der ehemaligen ARD-Studioleiterin Südosteuropa Susanne Glass sowie Lirie Avdullahu (gebürtige Kosovo-Albanerin) und Dario Vidojkovic (gebürtiger Serbe, Historiker an der Universität Regensburg).

       

      Manchmal machen ganz alltägliche Entscheidungen Geschichte: Ein Bundeswehrsoldat will helfen – und zieht mit Deutschland 1999 in den Krieg.

      Er erlebt dort die Dankbarkeit der Kosovo-Albaner, während zu Hause über den Kriegseinsatz gestritten wird. An der Entscheidung für einen Militäreinsatz ohne UN-Mandat gibt es immer größere Zweifel – am Ende weiß er nicht mehr, wofür er sein Leben riskiert hat.

      Solche Lebenswege deutscher Soldaten im ersten Bundeswehr-Einsatz seit dem Zweiten Weltkrieg haben Geschichte geschrieben – doch angefangen haben sie mit scheinbar kleinen, ganz menschlichen Entscheidungen, die man heute ähnlich treffen könnte.

      Die Zuschauer erleben Geschichte aus der Ich-Perspektive. Unmittelbar und emotional: Der fiktive Bundeswehr-Soldat, gespielt von Benjamin Schroeder, erzählt von den Entscheidungen, die sein Leben verändert haben. War es richtig, sich im Konflikt auf eine Seite zu stellen? Sind militärische Mittel zum Schutz vor Menschenrechtsverletzungen gerechtfertigt? Kann Krieg Frieden schaffen? Der Soldat schafft die Verbindung aus dem Schwarz-Weiß des Geschichtsarchivs hinein in die Gegenwart: Wie würde er heute handeln? Hätte die Vergangenheit auch anders verlaufen können?

      Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit der Wissenschaftlerin Marie-Janine Calic, der ehemaligen ARD-Studioleiterin Südosteuropa Susanne Glass sowie Lirie Avdullahu, gebürtige Kosovo-Albanerin, und Dario Vidojkovic, gebürtiger Serbe, Historiker an der Universität Regensburg.

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      Mittwoch, 08.08.18
      06:15 - 06:45 Uhr (30 Min.)
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