• 17.04.2018
      21:45 Uhr
      Engel fragt: Wie sieht die perfekte Kindheit aus? hr-fernsehen
       

      „Früher haben wir mit einer Horde anderer Kinder im Wald gespielt, und die Erwachsenen haben uns weitgehend in Ruhe gelassen“. So schwärmen viele Menschen, wenn sie nach der eigenen „glücklichen Kindheit“ gefragt werden. Warum schicken sie dann ihre eigenen Kinder schon mit vier in Sprachkurse für Hochbegabte und begleiten den Nachwuchs noch mit dreizehn zum Fußballtraining?

      Dienstag, 17.04.18
      21:45 - 22:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      „Früher haben wir mit einer Horde anderer Kinder im Wald gespielt, und die Erwachsenen haben uns weitgehend in Ruhe gelassen“. So schwärmen viele Menschen, wenn sie nach der eigenen „glücklichen Kindheit“ gefragt werden. Warum schicken sie dann ihre eigenen Kinder schon mit vier in Sprachkurse für Hochbegabte und begleiten den Nachwuchs noch mit dreizehn zum Fußballtraining?

       

      Auf modernen Eltern scheint ein gewaltiger Druck zu lasten, dem eigenen Nachwuchs eine „perfekte“ Kindheit zu bieten und zu organisieren. Philipp Engel begibt sich auf die Suche nach dieser „perfekten“ Kindheit und befragt Eltern, Kinder und Großeltern, was genau eine Kindheit im Jahr 2018 zu einer „perfekten, glücklichen“ Kindheit macht. Wie viel Aufmerksamkeit und Förderung braucht der Nachwuchs wirklich, um selbstbewusst und gestärkt ins Leben zu starten? Philipp Engel wirft einen Blick auf die moderne Kinderförderungs-Industrie und stößt in vielen spontanen Gesprächen auf die unterschiedlichsten Vorstellungen über die „perfekte Kindheit“. Unter anderem trifft er auf sozial abgehängte Eltern, die kein Geld haben für Frühförderung und Geigenunterricht, die aber trotzdem versuchen, ihren Kindern eine „perfekte“ Kindheit zu bieten, und auf eine junge Frau, die ihre Kindheit in einem Kinderheim verbringen musste – und heute sagt: Es war die beste Zeit ihres Lebens.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.07.2018