• 17.04.2018
      00:00 Uhr
      Die durch die Hölle gehen Spielfilm USA / Großbritannien 1978 (The Deer Hunter) | hr-fernsehen
       

      Michael, Nick und Steven, drei amerikanische Stahlarbeiter, müssen nach einer ausgelassenen Hochzeitsfeier in den Vietnamkrieg. Zuvor gehen sie noch einmal mit Freunden auf die Jagd. Im Dschungel von Vietnam werden aus den passionierten Jägern schließlich selbst Gejagte; sie erleben die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges und der Gefangenschaft auf schlimmste Weise. Michael Ciminos atemberaubender Film aus dem Jahre 1978 wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 17.04.18
      00:00 - 02:55 Uhr (175 Min.)
      175 Min.

      Michael, Nick und Steven, drei amerikanische Stahlarbeiter, müssen nach einer ausgelassenen Hochzeitsfeier in den Vietnamkrieg. Zuvor gehen sie noch einmal mit Freunden auf die Jagd. Im Dschungel von Vietnam werden aus den passionierten Jägern schließlich selbst Gejagte; sie erleben die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges und der Gefangenschaft auf schlimmste Weise. Michael Ciminos atemberaubender Film aus dem Jahre 1978 wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet.

       

      Michael (Robert De Niro), Nick (Christopher Walken) und Steven (John Savage), drei amerikanische Stahlarbeiter russischer Abstammung in Pennsylvania, werden 1968 zum Kriegsdienst in Vietnam einberufen. Steven feiert zuvor noch Hochzeit mit Angela (Rutanya Alda); am Morgen danach gehen Michael und Nick zusammen mit Freunden noch einmal auf die Jagd.

      In Vietnam erwartet sie die Hölle. Steven wird im Dschungelkampf schwer verletzt, Michael und Nick werden in der Gefangenschaft des Vietcong von grausamen Bewachern gezwungen, "Russisches Roulette" zu spielen: Sie müssen einen nur mit einer Kugel geladenen Trommelrevolver abwechselnd an den eigenen Kopf halten und abdrücken; die Wächter schließen Wetten ab, wer überlebt.

      Nachdem sie durch eine gewagte List entkommen konnten, kehrt Michael ernüchtert in die Heimat zurück, wo er Steven, der seine Beine verloren hat, in einem Pflegeheim für Kriegsveteranen wiederfindet. Nick hat den Verstand verloren und ist in Saigon geblieben, wo er das Roulette des Todes weiterspielt, nun gegen Geld. Als Michael ihn dort herausholen will, kommt Nick um.

      Michael Ciminos erschütternde Beschreibung menschlicher Deformation durch den Krieg gewann 1979 fünf Oscars, darunter die Auszeichnungen für den besten Film, die beste Regie, den besten Nebendarsteller (Christopher Walken), den besten Ton und den besten Schnitt.

      Neben Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" zählt Ciminos episches Kriegsdrama zu den wichtigsten Auseinandersetzungen mit dem Vietnamkrieg und seinen Folgen. Bei seiner Präsentation auf der Berlinale 1979 löste er seinerzeit allerdings einen politischen Eklat aus. Die Vertreter der sowjetischen Delegation sahen in dem Film eine Beleidigung des vietnamesischen Volkes und verließen das Festival unter Protest. Auch in den USA polarisierte Ciminos Film die Kritiker, deren Reaktionen entweder Verdammung oder Enthusiasmus war. Gleichgültig konnte Ciminos albtraumhafter Vietnamfilm niemanden lassen. Heute gilt er als eines der Meisterwerke des "New Hollywood"-Kinos der 1970er-Jahre.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 17.04.18
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2018