• 14.02.2010
      08:35 Uhr
      Jetzt ist die Zeit schon um: Sergej Rachmaninow (2/2) Sinfonische Tänze | hr-fernsehen
       

      Älterwerden, Vergänglichkeit: Themen, die jeden betreffen und jeden berühren. Sergej Rachmaninow hat sich immer wieder damit beschäftigt.

      Sonntag, 14.02.10
      08:35 - 09:35 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Älterwerden, Vergänglichkeit: Themen, die jeden betreffen und jeden berühren. Sergej Rachmaninow hat sich immer wieder damit beschäftigt.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Zustaendigkeit Enrique Sánchez Lansch

      Der damals Vierzigjährige komponiert 1923 "Die Glocken", ein viersätziges sinfonisches Werk für Orchester, Chor und drei Gesangssolisten nach Edgar Allan Poes Gedicht "The Bells".
      In vier Strophen zeichnet es die Entwicklung eines Menschenlebens anhand von Schlittenglocken, Hochzeitsglocken, Alarmglocken und schließlich Totenglocken. Auch Rachmaninows letztem Werk, den Sinfonischen Tänzen von 1940, liegt ursprünglich eine ähnliche Struktur zugrunde.
      Der Film beobachtet das WDR Sinfonieorchester und seinen Chefdirigenten Semyon Bychkov bei der Arbeit an beiden Stücken. Dabei lenkt die Kamera immer wieder den Blick darauf, welch unterschiedliche Generationen von Mitte zwanzig bis Mitte sechzig im Orchester zu finden sind. Mitglieder des Orchesters äußern sich über ihre Erfahrung im Orchester und im Leben überhaupt aus der Perspektive ihrer jeweiligen Generation. So entsteht ein indirektes Porträt eines Klangkörpers, in dem die meisten vierzig Jahre und mehr verbringen und der von der ständigen Reibung, aber auch dem ständigen Austausch der einzelnen dort vertretenen Altersgruppen lebt. Semyon Bychkov, der von jeher eine besondere Nähe zu Rachmaninows Werk hat, führt in die wichtigsten Abschnitte des Lebens des Komponisten ein.

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      Sonntag, 14.02.10
      08:35 - 09:35 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2019